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NEWS ARCHIV 2015 / 2014

Montag, 11.01.2016
Die Wurzeln liegen tief zurück in den 90er Jahren, als Art Motor auf der kleinen nordfranzösischen Rennstrecke Croix en Ternois (8 Kurven, 2 Kilometer) das erste Classic Endurance unserer Hemisphäre ins Leben rief. Das war noch beseelt von kleinen Königswellen, Pantahs, Guzzis, Boxern und zweiventiligem japanischen Alteisen und herrlich gemütlich – kein Kunststück bei solch überschaubaren Teilnehmerzahlen.... Das kleine Endurance platzte also nicht wirklich aus allen Nähten, aber der Ruf wurde laut nach einer Rennstrecke mit mehr Format und Wasserspülung. Tief im Süden Spaniens gab´s sowas schon – das war die Deccla-Mannschaft und ihr Classic Endurance in Cartagena. Hobby-Racer, Guzzi-Tuner und Gentlemen zogen dort schon seit Jahren im November unter warmer Herbstsonne (meistens, nicht immer) ein sehr mediterranes Classic Endurance durch, und so einige Art Motor Racer genossen Ambiance, Wettbewerb und Pokalsegen.
Die „große“ Strecke kam mit dem neuen Jahrtausend – seither ist Oschersleben das deutsche Classic Endurance Mekka, Art Motor führte dort die Traditionen fort – und baute sie aus: Die SuperclassiX stießen hinzu, ClassicEnduranceetablierten sich als eigener Endurance-Wettbewerb, bis sie im letzten Jahr wieder den Reigen zum Classic Endurance schlossen. Ebenfalls im letzten Jahr starteten die langjährigen Art Motor Classic Racer (und selbst seit 2007 Veranstalter als Guzzi-MZ-Training) Claudia und Karsten Steinkesowie Sascha Pfautsch ihr erstes eigenes Langstreckenrennen, das so viel Freude machte, dass nicht nur schon beim Event die Wiederholung  feststand, sondern auch bald die Expansion ins tschechische Most Gestalt annahm.
Schon im historischen Schleiz-Paddock wurden zwischen beiden  Veranstaltern Pläne geschmiedet für eine waschechte-Privatfahrer-Endurance-Meisterschaft, und als der BIKEtobertermin in Oschersleben feststand, dauerte es auch nicht mehr lange, bis ein gemeinsames Reglement und 4 Meisterschaftstermine auf 3 Strecken feststanden: Oschersleben – Chambley – Most – Oschersleben. Im ersten Jahr werden die Enduristen sich bei 2 der 4 Läufe mit  3-Stunden Renndauer nicht ganz so hart rannehmen können, und auch gilt es bei zwei der Läufe Urlaubstage opfern – die Rennen liegen in der Woche (dafür im Sommer!). Aber ein Anfang ist gemacht, die Classic Endurance Championship lebt – und sie wird in 2016 ganz schön pulsieren!

 

Mittwoch, 16.12.2015
Mit einem Vier-Tage-Zünd-Festival läutet Art Motor die Saison 2016 in der Motorsport Arena Oschersleben ein. Der Termin könnte für einen Rennstrecken-Saisonauftakt in heimischen Gefilden gar nicht besser sein: Vom 21. bis 24. April wird heuer in den Mai gezündet, denn der Kalender 2016 lässt am 1. Mai ohnehin keinen Extra-Urlaubstag springen, und am Wochenende zuvor ist Deutschlands beliebteste Motorradstrecke von den ADAC GT Masters belegt. Der Zeitplan ist eigens so gebaut, dass wahlweise 2 Tage in der Woche oder am Wochenende gebucht werden können – 4 Tage natürlich ebenfalls, und ein kleines Kontingent von 3-Tages-Buchungeen (Donnerstag bis Samstag) ebenfalls. Wenn das erschöpft ist, treten an seine Stelle Ein-Tages-Buchungen, die fürs erste noch nicht freigeschaltet sind. Das Programm spricht alle Gruppen an – Routiniers haben an allen Tagen Free Perfection Schleif-time, Rennstrecken-Newbies können sich am Donnerstag in kleinen Gruppen von Top-Instruktoren in die Geheimnisse der Ideallinie einweihen lassen und es auf Wunsch am Freitag oder auch an den weiteren Folgetagen fliegen lassen. An allen Tagen sorgen Transponderzeitnahme (Transponder im Nenngeld enthalten) und eine Einteilung in vier Gruppen für perfekt homogene Gruppen. Am Freitag halten dann die ersten Klassiker Einzug – die am Sonntagnachmittag beim 4 Stunden Classic (und SuperclassiX) Endurance erst so richtig zum Zuge kommen. Am Samstag stehen die Qualifyings auf dem Plan – wer über den Winter schön geschraubt hat, kann am Freitag in der Classic Perfection seine Neue Gebrauchte schon mal einfahren und mit gezielten Runden der eigenen Fitness auf die Sprünge helfen. Selbstverständlich sind Reifen- und Renndienst an Ort und Stelle, und auch wenn der nächste Feiertag, der 1. Mai, noch nicht ganz da ist, stoßen alle mit einem fetten Fässchen auf den Spaß an der Rennstrecke und vorsorglich schon mal auf den 1. Mai an. Die Frühbucherpreise konkurrieren mit dem Wintersschlussverkauf: Zwei Tage gibt es ab 389 € - oder am Wochenende sogar noch günstiger: Denn den Perfections gehört die Strecke nur bis zum frühen Nachmittag, und während es auf der Strecke klassisch wird, können die Free Perfection-Teilnehmer schon mal zusammenpacken und unterwegs was Schönes kaufen für die Familie – denn sie haben ganz schön fett gespart – oder wo sonst gibt es zwei Tage und 10 Sessions Oschersleben für 349 €?  Klingt das nicht nach einem formidablen Weihnachts-Geschenk? Aber hallo, JA! Denn die Frühbucherpreise gelten bei Nennung und Bezahlung bis 31. Dezember. Also, ran an die Nennungen-  zu einem Sondertarif, der so schnell nicht wiederkommt!

Zur Nennung          Zum Zeitplan


 

Samstag, 05.12.2015

Großer Bahnhof für die Meister der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX am letzten Wochenende im Hotel Motorsport Arena in Oschersleben, gleich neben der Arena. Fast 100 Teilnehmer*innen waren gekommen, um die Trophäen für die verdienten Meisterehren entgegenzunehmen und/oder den Siegern und weiteren Prämierten gebührend zu applaudieren, und dazu barst die Jockel-Klein Halle natürlich auch vor Spannung auf die Vorschau auf die neue Saison. Aber zuvor galt es, die Mütchen der Racer zu kühlen, und saisonal bedingt wechselten die Sportbike Racer dazu ausnahmsweise unters Hallendach und auf vier Räder. Im über 120 lange Runden langen Endurance-Rennen kristallisierten sich erst nach Halbzeit Matthias Scheel und Daniel Richter als Schnellste heraus, - sie gewannen vor Jonas Heinrich/Matthias Geidel und als bestem norddeutschen Team Andreas Heller und Christoph Dachselt – immer hübsch gestaffelt mit einer Runde Abstand.

Kleinen Bahnhof, aber volles Haus und gestandene Ovationen gabs bei der offiziellen Premiere des BIKEtoberfest-Videos, das der Haus- und Hof-Filmer des RS Racing Projects zum Saisonfinale gedreht und in langen Winterabenden geschnitten hat: Ganz schön cool, ordentliches Kultpotential und gute Stimmung – aber seht selbst:

Nach so viel Rückblick dürfte aber auch die RACING-VORSCHAU 2016 nicht zu kurz kommen. Heuer dreht sich das Terminkarussel zögerlich, aber der vorläufige Meisterschaftskalender für Sportbike Masters und Sportbike ClassiX durfte schon mal die Runde machen genauso wie der Frühjahrs-Trainingstermin in Oschersleben: 21.-24. April, zu dem es wieder einen Tagesgutschein für Serienstarter gibt. Der eine oder andere Termin könnten in den nächsten Wochen noch einmal überarbeitet werden (müssen)– es ist ja bekannt, dass manche Strecken heikler sind als andere. Ein Ausweichtermin für den Fall der Fälle ist in Arbeit, ebenso wie die Überarbeitung der Reglements. Viel Überarbeitunsgbedarf sehen weder Veranstalter noch Racer – na also: Never change a winning year!

 

Freitag, 30.10.2015
Nicht nur wegen des erbitterten Duells um die MotoGP-Krone steigt die Fieberkurve zum GP von Spanien ein in Valencia an, sondern auch, weil dies traditionell der Termin ist, an dem die spanischen Rennstrecken ihren Kalender für die nächste Saison endgültig verabschieden. Damit wächst auch die Klarheit darüber, zu welchen Terminen Trainingsveranstalter die Strecken mieten können – denn offizielle Termine haben Vorrang, Autotermine sowieso. Schon etwas länger ist raus, wohin die Reise im Januar und Februar geht – dahin nämlich, wo der GP-Zirkus nicht fährt: Die Buenos Dias de Cartagena machen traditionell den Auftakt im Art Motor-Programm– neu ist dabei, dass sie erstmals an einem langen Wochenende, von Donnerstag bis Sonntag, stattfinden. Ganz Ungeduldige können aber bereits zuvor etwas weiter südlich, in Almeria angasen, bis zu 6 Tage! Und alle, die sich etwas Besonders gönnen wollen und können, haben die Möglichkeit, beides zur Almeria – Cartagena - Connection zu verbinden – mit bis zu 10 Tagen mediterranem Zünden. Auch im Februar sind die beiden südspanischen Strecken Almeria und Cartagena die Strecken unserer Wahl, auch hier sind beide einzeln buchbar oder zum Doppelpack bis zu 10 Tagen kombinierbar. Weil´s bis in die südspanische Sonne ja doch etwas weiter ist, kann bei allen Events der Motorradtransport mitgebucht werden, an beiden Strecken haben wir freundliche und preisliche attraktive Hotels für Euch rausgesucht- und für den passenden Flug kann man ja immer den Herrn Kalmund auf die Suche schicken. Frisch im Spiel ist der erste März-Termin: Die Aragon Experience ist vom reservierten Termin Anfang März weiter in Richtung Frühlingsanfang verschoben: 19, 20, 21 März (Samstag – Montag)  heisst der neue und inzwischen bestätigte Termin, und trotz all des Stresses, den das Valencia-Management zwischendurch hatte, ist es ihnen geglückt, unseren für Anfang März geplanten den Termin so zu verschieben, dass er perfekt dazu passt: Die Fallas4Fun steigen nun am 22. bis 24. März. Das gibt ein perfektes Paar wie auch Premium Package ab, zum flotten Dreier fehlt da "nur" noch der Circuito Catalunya. Bestätigungen von dort kommen jedoch, wie erwartet, nicht vor Anfang Dezember – nicht nur für uns. Solange aber wollten wir nicht warten – damit Ihr mit dem Planen schon mal beginnen könnt. Aber wir bleiben gespannt.

 

Montag, 05.10.2015

Das Wetter war ein ausgemachtes Kaiserwetter, und an den Starterfeldern hätte auch der Kini selig seine helle Freude gehabt – das BIKEtoberfest am Wochenende in der Arena Oscherleben übertraf so ziemlich alle vorangegangen nicht nur in metereologischen Belangen. Das Paddock mit einem abgefahrenen Poptpourri aus vier Generationen state of  the art-Motorrädern stimmte Aktive und Besucher bestens ein auf das Geschehen auf der Strecke, wo jede Menge Überholmanöver, Ausbremser und – rutscher alle Racing- und Racer-Herzen höher schlagen ließen, aber auch zu manchen Improvisationen im Zeitplan führten. Die waren teils sogar tagesübergreifend, doch alle Beteiligten zeigten sich ebenso flexibel wie diszipliniert und meisterten alle Fährnisse in einem beispielhaften Miteinander mit Bravour. Am Ende hellten sich sogar die Gesichter derjenigen auf, die angesichts der beiden zeitplansprengenden Stürze mit dem Schlimmsten gerechnet hatten: Frank und Jens sind bereits auf dem Wege der Besserung. Beste Wünsche auf diesem Wege ins Krankenhaus, ihr beiden! So ließ es sich am Samstagabend zünftig feiern – die Musikanten von der Original Waidhauser Blasmusik schwärmten nach Umzug und Frühschoppen  am Sonntagvormittag noch von diesem außergewöhnlich begeisterungsfähigen Publikum – und dieses umgekehrt auch von den Waidhausern. Mit dem Sportbike Endurance am Sonntagnachmittag ging nicht nur ein formidables Event zu Ende, sondern auch die Saison 2015. Gemessen daran, wie das XV. BIKEtoberfest abging, kann die Saison nicht die schlechteste gewesen sein...

 

  Ergebnisse

 
ProThunder/Supertwins
Lauf 1 Lauf 2
ProThunder Open
Lauf 1 Lauf 2
Superbike B/Superbike Open
Lauf 1
Supersport B/Supersport Open
Lauf 1 Lauf 2
TT SuperclassiX/ProBEARS/CSBK
Lauf 1 Lauf 2
classicBEARS/classicSAM/vintageBEARS
Lauf 1 Lauf 2
Classic Superbikes (IG)
Lauf 1 Lauf 2

 


Finale Punktestände 2015

 
ProThunder
ProThunder Open
ProBEARS
Supertwins
TT SuperclassiX
Superbike B
Superbike Open
Supersport B
Supersport Open
classicBEARS
classicSAM
vintageBEARS

 



Fotos vom Event:

www.teamfotograf.de


 

Samstag, 19.09.2015

Da donnert´s noch mal gewaltig im Kessel, wenn am ersten Oktoberwochenende beim BIKEtoberfest das Saisonfinale für Sportbike Masters und Sportbike ClassiX steigt. In den meisten Klassen ist die Schlacht um den Masters-Titel bereits geschlagen oder zumindest vorentschieden – das macht die rege Beteiligung um so erfreulicher – zeigt es doch, dass es hier darum geht, die Saison mit Freunden und Freude ausklingen zu lassen, und dafür sind sowohl Art Motor als auch das BIKEtoberfest bekannt. Und natürlich freuen wir uns immer über Besuch: Die Rennläufe der IG Classik Superbikes und die Musi´ der Orginal Waidhauser Blasmusik machen das BIKEtoberfest doch so richtig rund und vielseitig. Rund geht´s aber auch schon ganz gewaltig in den Rennklassen: Am stärksten belegt ist erstmals die ProThunder Open, die allein schon 29 Starter stellt und sich somit ihr eigenes Rennen verdient hat (Zeitplanänderung in Arbeit). Auch die Klassiker raufen sich zum Saisonende noch einmal richtig zusmamen. Erfreulich dabei: Die classicSAM wächst und wächst, kann den classicBEARS aber die Schau noch nicht stehlen. Weitere Racer haben sich in mehreren Klassen angesagt – noch geht was, bis zum Race Weekend wird die Starterliste gewiss noch einmal aktualisiert, auch die der IG Classic Superbikes wird noch veröffentlicht. An den Trainingstagen bleibt nur noch sehr wenig Luft – wer sich seinen Platz noch sichern will, greift am besten bald in die Tasten. Hier aber erst einmal die erste vorläufige Starterliste für die Rennklassen der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX:

STARTERLISTE BIKEtoberfest

 

 

Dienstag, 01.09.2015

Das war das Wochenende der frühen Meister und der Premierensieger. Bei den Motodrom Masters konnten so einige die Früchte der in der ersten Saisonhälfte eingefahrenen Erfolge ernten, für andere kam endlich einmal alles günstig zusammen- wobei sich zu einer angesichts der gemeinhin stark begehrten Strecke beachtlichen Abwesenheitsquote auch noch so einige Ausfälle und ausgelassene Rennen addierten. Hauptursache dafür war die tropische Hitze, Griffe ins Leere am Handbremshebel gehörten zur Tagesordnung. Schwere Stürze gab es dennoch nicht, im Gegenteil: Spannung und Laune waren so, wie sich das für ein gutes Rennwochenende gehört.

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Dienstag, 28.07.2015

Einmal mehr eine stürmische Angelegenheit war die German TT am vergangenen Wochenende auf dem Schleizer Dreieck. Nicht nur, dass die faszinierende Rennstrecke wieder mal die Herzen derer, die sie noch nicht kannten, im Sturm eroberte. Auch der Wind blies am Samstag, dem ersten Renntag, so heftig insbesondere über den Buchhübel, dass leichte Versetzer an der Tagesordnung waren. Da hiess es, die Nerven bewahren, was dadurch erleichtert wurde, dass der Wind den Regen vertrieb und der Ablauf ganz hervorragend klappte – nichts Leichtes bei so einem Halb-Straßenkurs. Besten Dank an das ganze Orga-Team!

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Dienstag, 30.06.2015

Es brummte und donnerte ganz gewaltig beim Festival ITALIA 2015. Mehr als 200 Rennstarter, davon Twins & Triples in der absoluten Mehrheit – allein beim Top-Rennen, Pro Thunder + ProThunder Open an die 40 Bikes – gaben ihr Bestes, ein klanggewaltiges Donnerwetter-und spannende Rennen zu inszenieren. Zwar hagelte es zwischendurch auch wie aus Kipplastern, doch das war just zum Ende des ersten Renntages und brachte so noch die Würze eines nachgeholten Rennens und etwas interessanteren Zeitplanes mit sich, der alle auf ihre Kosten kommen ließ. Und das hatten sie auch verdient: Nachdem ein paar Crashes zu Eventbeginn nichts Gutes verhießen, so spielten doch alle mit Super-Disziplin und guter Laune mit – das war wirklich ein Fahrerlager der sonnigen Gemüter, schon ein wenig mediterran von der allgemeinen Stimmungslage. Nachholbedarf offenbarte sich nur in zwei Bereichen: Die 18 Zoll-Klassiker haben derzeit einen hohen Kranken-und Unluststand, und alle miteinander könnten sich durchaus musikkulturell ein wenig geneigter zeigen: Nach erfolgter Pokalüberreichung  spielten und rockten Donna Giusi und ihre Band gemessen an ihrer Klasse vor eindeutig zu wenig Kennern. Amici, glaubt´s uns: Nicht nur bicilindri machen Musik! Auch wenn sie beim Festival mal wieder wirklich schön brummten und donnerten...

  Ergebnisse

 
Pro Thunder / Pro Thunder Open
Lauf 1 Lauf 2
ProBEARS / Supertwins
Lauf 1 Lauf 2
TT SuperclassiX
Lauf 1
3 D Cup
Lauf 1

 

SBK B / SBK Open
Lauf 1 Lauf 2
Ssp B / Ssp Open
Lauf 1 Lauf 2
Vintage / classicBEARS / SAM
Lauf 1
Gladius Trophy
Lauf 1

 

 

 

Donnerstag, 12.06.2015
F E S T I V A L    S T A R T E R L I S T E

Andiamo amici! Noch zwei Wochen, dann geht´s ab beim FestivalITALIA in Oschersleben. Bis zum Nennschluss ist es nicht mehr weit, und nach Monaten der intensiven Vorbereitungszeit nimmt das Event immer mehr Gestalt an. An den beiden Renntagen Samstag und Sontag kommt zusätzlich Leben in die Hütte, weil nicht nur der niederländische 3D Cup (auch als „Panigale Trophy“ bekannt) als Gastklasse aufspielt, sondern auch die Gladius Trophy mit ihren kleinen, aber strammem Zweizylindern, die als IDM-Klasse schon für so manche hochgezogene Augenbrauen gesorgt hat.  Dazu gesellen sich noch all die Neuzugänge in der für dieses Jahr frisch aus der Taufe gehobenen ProThunder Open – sei es Aprilia RSV4, Panigale oder KTM Superduke. Und dem Vernehmen nach grollt im Hintergrund eine Yamaha MT-09 heran, um ein bisschen die Italiener aufzumischen. Bewegung kommt auch ins Klassiker-Feld: Nach zwei Jahren Vorglühzeit kommt die classicSAM so langsam verstärkt ins Rollen – so mancher Ducati 750-Treiber, aber auch Japaner-Racer hat sie jetzt für sich entdeckt. In Most waren die SAM die stärkste Klassik-Klasse, wobei einzuräumen ist, dass die Guzzi-Gemeinde den Weg dorthin wohl etwas weit fand. In der SuperclassiX wird es interessant zu sehen sein, wie sich die erstmals zugelassenen Aprilia RSV (die Mille wird tatsächlich bald 20...!) und die Ducati 888 gegen die Vierzylinder-Konkurrenz der TTF1 schlägt, und Supertwins wie auch ProBEARS bekommen Extra-Pfeffer dadurch, dass die amtierendenen Titelverteidiger ihren Titel dieses Jahr eben nicht verteidigen: Insgesamt sind mindestens 3 Kronen neu zu vergeben! Die stetig wachsende Starterliste verspricht jetzt schon eine umfangreiche Siegerehrung, aber die Italo-Poprocker von „Due e la Donna“ mit Leadsängerin Giusi werden die Pausen schon kurzweilig zu füllen wissen – zusätzlich zu der Präsentation von aussergewöhnlichen Italobikes wie der Streegale von Stefan Langes Motorradmeisterei. Aber nicht ausser Acht lassen sollte man, dass das Festival ja bereits am Donnerstag mit den Perfection Days beginnt: Derzeit gilt noch der Normaltarif, aber schon jetzt ist abzusehen, dass zum  Nennschluss am 16. Juni nicht mehr viele Plätze für die instruktorengeführten  Sportbike Perfection am Donnerstag und Racing Perfection am Donnerstag/Freitag verfügbar sind – oder auch, dass der Freitag als Einzelnennung nicht mehr lang buchbar sein wird. Ein bisschen hängt´s wohl auch davon ab, ob der Sommer mal langsam seinen Durchbruch  zuwegebringt – aber das wird schon... Die Gedanken zum und ans Festival werden auf jeden Fall immer heisser!

FESTIVAL STARTERLISTE

 

Dienstag, 26.05.2015

Bei Top-Bedingungen starteten Sportbike Masters und Sportbike ClassiX im 1. Teil des Pfingstwochendes in Most die neue Saison – gemessen daran, dass es schon fast mitten in der Woche losging, sogar ganz schön ordentlich - wenn auch mit unterschiedlich vollzählig besetzten Klassen. Fürs erste hinter den Erwartungen blieben die classicBEARS, deren Stammfahrer zusehends Gefallen an der classicSAM zu finden scheinen, die TT SuperclassiX sah insbesondere aus dem Twinlager neue Gesichter, SBK B und Open waren zwar gering an der Zahl, hatten aber mit ihren DRC-Kollegen eine unterhaltsame Zeit, und alle Thunderklassen zusammen versammelten sich zu einem für den Saisonanfang sehr respektablen und vitalen ProThunder Allstars-Feld.
Erwartungsgemäß gab die neue ProThunder Open im Allstars-Feld den Ton an...

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Mittwoch, 13.05.2015

Na endlich...! Na endlich kann die Saison losgehen und na endlich ist der Zeitplan für den Saisonauftakt der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX am nächsten Wochenende, dem langen Pfingstwochenende, in Most verfügbar. Los geht´s bereits am Donnerstag – und das ist damit eine ideale Gelegenheit zum Ein- und Warmrollen für alle, die im neuen Jahr bisher weder die Zeit noch den passenden Ort dafür finden konnten. Für gar nicht mal so wenige ist dies auch das Most-Wochenende nicht – eine Reihe Serienstarter werden erst ab dem FestivalITALIA dazustoßen, insbesondere aus dem Thunder- und SuperclassiX-Lager (auch aus dem der ClassiX, aber bei den 18Zöllern ist der Serienstart ja ohnehin eher die Ausnahme, so dass wir uns noch überraschen lassen können). Und da wir gerade bei den Klassikern und Überraschungen sind, lässt sich gleich feststellen, dass die classicSAM langsam, aber sicher ans Laufen kommt: Japaner und Italos versammeln sich in friedlicher Eintracht, neue Gesichter inklusive. Beim Festival kommen noch ein paar dazu, soviel ist versprochen. Dynamik ins Feld hat auch die Öffnung der ProThunder in Richtung der ProThunder Open gebracht: KTM Superdukes und Aprilia RSV4 sind nur die ersten, die die Einladung dankend annehmen und so für ein pralles Starterfeld mit Twins, Triples und Italobikes sorgen. Mittendrin: Die ProBEARS mit einem stattlichen Feld, in dem es um nichts weniger als die Thronfolge geht – der Statthalter geht in der TT SuperclassiX Vierzylinder jagen. Doch das ist nicht das einzige Kräftemessen von Interesse: Auch bei den Supersportlern und Superbikern tut sich so einiges. In beiden Kategorien starten B und Open jeweils gemeinsam mit der DRC . Das bringt zwar ein paar mehr Regularien mit sich, die es zu beachten gilt, aber dafür auch eine verlängerte Renndistanz für Lauf 2, die dann über 20 Minuten + 2 Runden geht. Und ein bisschen Wettbewerb wird ja auch immer gerne genommen – dafür sind wir ja schließlich  hier! Also – bis die Tage in Most, und hier kommen

Starterliste Sportbike Masters & Sportbik ClassiX

Zeitplan Masters & ClassiX Most

 

Freitag, 24.04.2015

Es war nicht wirklich eine Überraschung, dass die Teilnehmer dem Alteisen Endurance heuer nicht die Bude einrannten – der Termin ausserhalb des Wochenendes so früh im Jahr liess dies schon früh ahnen. Das legte nah, Classic und SuperclassiX Endurance miteinander an den Start gehen zu lassen – doch die Skeptiker durften sich überraschen lassen: Beide Felder vertrugen sich hervorragend miteinander und gaben mit 30 Bikes ein respektables Starterfeld ab. Aber die wirkliche Überraschung war die, dass der Gesamtsieg an einen 18 Zoll-Klassiker ging...

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Dienstag, 21.04.2015
 

 

Montag, 13.04.2015

Der Duft von Lavendel und Rosmarin ließ sich bereits erahnen, aber der Frühling war nun wirklich gar nicht wegzufühlen beim Art Motor Kombi-Event hoch über der Provence, auf der einmaligen Achterbahnpiste von Ledenon. Von Tag zu Tag stieg das Thermometer, und die vereinzelten weissen Wölkchen blieben nie lang. Ledenon – das ist für die Jünger der Schräglage schon so etwas wie eine Pilgerstätte. Jahr für Jahr kommen neue Jünger hinzu, und einer nach dem anderen zieht mit ebenso verklärtem Gesichtsausdruck von dannen wie die treuen Apostel, die hier schon im zweiten Jahrzehnt einen fetten Brocken ihres Jahresurlaubs verballern.

Den Anfang machten heuer osterferienbedingt die Race Days, die üblicherweise dem Weekend folgen. Aber es schienen mächtig Urlaubsanträge abgenickt worden zu sein – auf jeden Fall waren die allerletzten Plätze heiss begehrt, wenn denn überhaupt verfügbar.

Doch die Trainingszeit für die Sprintrennen am Donnerstag (dem zweiten Tag) war keinesfalls, wie befürchtet, zu knapp bemessen. Im Gegenteil – so diszipliniert liefen die Rennen bisher kaum jemals ab- und das bei einem Superbike-Feld von allein 36 Startern! In diesem machten IDM-Superbiker Florian Hüsler und Hausherr Jacques Schmid die Pace. Doch Hüsler bremste sich aus dem Rennen und Schmid fuhr ausser Konkurrenz, so dass die beiden belgischen Racer Jo Verschueren und Werner de Vits die beiden ersten Plätze einfuhren vor dem ewig schnellen wie launigen Lutz Stadler. Christian Ewen und Karsten Issler komplettierten die Top 5.

Bei den Supersportlern fuhr Martin "Kalla" Kallabis so beherzt wie zu besten JuPo-Zeiten und verpasste Platz 1 hinter Bruno Gasparini (CH) nur um eine halbe Sekunde, konnte aber Pascal Krüsi um 10 sec hinter sich halten. Die große Thundersportklasse holte sich Reinhard Heinzle auf seinem Ducati 1198 Naked Bike (nicht streetfighter) vor Tom Klose (1198, mit Verkleidung), die Thundersport 2 ging an Uli Bonsels auf Triumph streetie vor Yves Kauz auf dem italienischen Triple-Pendant MV F3 Brutale. Auch wenn es auf der Strecke ganz schön heftig (aber immer diszipliniert) zuging, die gar nicht so selten Stürzen verliefen alle mehr oder weniger glimpflich, auch wenn nach Sturz zwei präventive Kopfscans fällig waren.
Für mehr Aufruhr sorgte da schon die Spiegeleiflagge, die freien Phon-Fahrten das eine oder andere Mal ein jähes Ende setzte. Die Zeiten werden strenger in Ledenon, aber es darf noch immer locker ausgeatmet werden – am AdR geht's strenger zu.

Locker-flockig ging´s auch in den inzwischen beinahe schon wie Gärten anmutenden Fahrerlagern zu – und immer stets auf Augenhöhe. Und wie bei Art Motor nicht unüblich, gabs auch das eine oder andere Wiedersehen.
So mit Conti-Motorradreifen-Produktmanger Malte Bigge, der flott, aber geduldig instruierte, so zwischen Triumph-Pressesprechet Uli Bonsels und speed Triple-Challenge –Reiter der ersten Stunden Uwe Kaiser (immer noch auf 955 i), mit dem Kalex-Team um Klaus Hirsekorn, die vor lauter GP-Bikes-Bauen selbst kaum noch zum Fahren kommen, mit dem Orga-Team des GSX-R- und Gladius Cups, Peter Bales, Sascha Schoder und Danijel Peric (beide Maltes Co-Instruktoren) und (sehr) zahlreichen Zündern, die Ledenon einmal mehr einfach glücklich gemacht hatte.
Aber jeder von ihnen wusste schon, worauf er sich da einlässt: Ledenon macht süchtig! Guckt am besten das Berg-und-Tal Video auf unserer Facebook-Seite. Dananach weiss jeder, was gemeint ist...

 

Freitag, 06.03.2015
Da hat sich Warten und Nicht-Aufgeben doch mal gelohnt! Der Temin German TT vom 24. bis 26. Juli 2015 auf dem Schleizer Dreieck wurde am heutigen Freitag bestätigt. Für alle Sportbike-Masters-Klassen entfällt damit der Lausitz-Termin – das Wochenende in der Lausitz bleibt dennoch eine schöne Trainings-Option -, die German TT rückt an dessen Stelle. Auch die Klassiker werden bei der German TT wieder an den Start gehen. Damit bleibt der Sportbike-Masters- und TT-SuperclassiX-Kalender unverändert bei 5 Events mit jeweils 2 Läufen: Most, Oschersleben/Festival, Schleiz, Hockenheim, BIKEtoberfest. Das zergeht auf der Racerzunge wie feinstes Vanilleeis im Sommer auf dem Rennsteig, oder?! Welche Auswirkungen der Schleiz neue Schleiz-Termin für den Hockenheim-Termin hat, ist im Moment offen. 5 Events für die Klassikler wären aber doch auch mal was – schreibt uns Eure Meinung!

Die Serienstarter-Nennungen werden schnellstmöglich überarbeitet und mit dem Schleiz-Termin anstelle des Lausitzringes online gestellt – zu finden dann bei den jeweiligen Klassen. Die Nennungen für den Saisonstart in Most und beim Festival in Oschersleben werden zu Wochenbeginn aktiviert.

 

Dienstag, 17.02.2015

 Serienstart Nennformular HIER 

Serienstarter nennen einmal für alle gewählten Veranstaltungen der Saison (Änderungen möglich:)

zu einer Gebühr in Höhe von 100 € (alle Klassen) / 75 € (vintageBEARS, classicBEARS, classicSAM) bis 31.3.´15
oder zu einer Gebühr in Höhe von 150 € (alle Klassen) / 100 € (vintageBEARS, classicBEARS, classicSAM) vor Lauf 1.

Ganz bequem wird das Nenngeld dann zum jeweiligen Frühbuchertermin vom angegebenen Konto abgebucht und die Nennung bestätigt.

erhalten eine Dauerstartnummer innerhalb des jeweiligen Klassen-Startnummernfensters für die Saison ´15
Bitte auf der jeweiligen Klassenseite oder in Serienstart-Nennung (in Kürze)
erhalten die Clubsportbike Card und
sind damit bei allen Renntagen unfallversichert  (50.000 € bei Invalidität, 100.000 € bei Vollinvalidität)
Wert bei 4 Events: 80 €, bei 5 Events: 100 €
erhalten Bridgestone-Reifen zu Vorzugskonditionen (1 Satz feinstes Gummi schon ab 289 € inkl. Montage)
erhalten einen Benefit je nach Anzahl der genannten Veranstaltungen:

beim 2. Event: - 20 €
beim 3. Event: - 30 €
beim 4. Event: - 40 €
beim 5. Event: - 50 €
Wert bei 4 Events: 90 €, bei 5 Events: 140 €
die vor dem 31. 3. 2015 ihr Serienstart-Nennung für mindestens 3 Rennen ausfüllen und absenden:

  • fahren am 17. April in Oschersleben auf Kosten des Hauses oder
  • fahren 3 Tage (17.-19. April in Oschersleben) zum Preis von 2 Tagen

 Serienstart Nennformular HIER 

 

 

Dienstag, 27.01.2015
Keine Experimente - das ist das Fazit der Befragung aller ProThunder, ProBEARS und Supertwins-Fahrer zum Terminkalender 2015. Die Vorschläge, auch in Assen und Zolder als gern gesehen Gastklasse an den Start zu gehen, stieß auf wenig Gegenliebe - dann schon lieber Lausitz. Oder. Damit stehen folgende 5 Termine fest, jeweils mit 2 Läufen, jeweils mit vorgeschalteten Trainingstagen:

21.–23. Mai: Most PTO – PT – PB - ST
25.-28. Juni: Oschersleben – Festival PTO – PT - PB + ST - STl
18./19. Juli: Lausitzring PTO – PT – PB - ST
27.-30. August: Hockenheim PTO – PT – PB - ST
1.-4. Oktober:  Oschersleben – BIKEtoberfest PTO – PT - PB + ST - STl


Die Klassenkürzel verraten, dass es dennoch Neues gibt: Die ProThunder Open (PTO) für alle 2/3-Zylinder ausserhalb des ProThunder-kg/PS-Fensters sowie alle quattro cilindri aus italienischer Produktion ist immer mit dabei, die Supertwins light (STl) nur bei den Oschersleben-Events, bei denen ProBEARS und ProTwins miteinander ein eigenes Race-Zeitfenster teilen. Und alle, die mit  jungen gebrauchten Italobikes und Wenigzylindern racen wollen, haben sich ohnehin bereits das neue Reglement der TT SuperclassiX angesehen, in der eingespritzte Twins sich mit der vierzylindrigen Vergaserkonkurrenz messen können. In welche Richtung sich die Karten neu mischen werden, wird sich bald zeigen, wenn in den nächsten Tagen die Startnummernreservierung aller Klassen geöffnet wird.

Die Startnummernreservierung ist online: HIER

 

 

Donnerstag, 15.01.2015
Gefühlte 15 Jahre, aber mindestens, ist es her, dass die ProThunder aus der TrofeoITALIA hervorgegangen ist. Seither hat das Reglement im Großen und Ganzen nur beschrieben, in welche Richtung Markt und Szene sich bewegten. Aber manchmal kommt man an einen Punkt, da bewegt sich nichts, wo man hinschaut. Ducati 848 und MV F3 800 sind die einzige Neuware, und überdies auch eher eine Randerscheinung. Das muss man also woanders hinschauen, und dort sieht man: Der Trend bewegt sich in den letzten Jahren zusehends ausserhalb  des Pro Thunder-Reglementfensters. Ducati schenkt sich und dem Markt ein dickes Ding nach dem anderen, Aprilia baut seit fast zehn Jahren den feinsten V4, MV Agusta den stärksten (wenn die Leistungsangaben stimmen) und in der Brutale den spektakulärsten, und KTM marschiert sowieso in eine ganz andere Richtung, bleibt aber immerhin felsenfest im Zweizylinderglauben verhaftet. Und die guten alten Ducati RS streunen nach dem Ableben der BEARS herrenlos vereinzelt durch irgendwelche Superbike-Felder. Das klingt nicht gerade nach Masse, aber immerhin zeigt das auf, dass sich der Markt aufgesplittert hat. Die Hälfte der Italobrigade von vor 7 Jahren fährt BMW, von der anderen verbleibenden Hälfte wiederum die Hälfte Japaner, und das letzte Viertel nur zur Hälfte ProThunder Bikes - zur anderen das, was stärker oder mehrzylindriger ist – siehe oben. Und dann sollte man schon meinen, dass es an der Zeit ist, das Tor etwas weiter zu öffnen. Das Tor geht also auf, und es tritt ein die ProThunder Open - für alle Motorräder, die entweder weniger als vier Zylinder haben oder italienischer Herkunft sind und das ProThunder kg/PS-Fenster verlassen. ProThunder-Routiniers müssen sich jetzt aber wirklich nicht hinterm Ofen verstecken. Selbst die wildesten Panis des 3D Cup mit Semi-Profis fahren nicht schneller als der schnellste ProThunder-Pilot, die schnellsten MV4s und RSV 4s bei Speedweek oder in der Art Motor Superbike-Klassen kommen nur mit Mühe (und keinesfalls durchgängig) in die Top 6. Und ausserdem fahren sie ja um eigene Pokale und Punkte. Das werden sie überwiegend dort tun, wo ProThunder und ProBEARS nicht gemeinsam ins Rennen gehen – nämlich bei den beiden Oschersleben events (ggf. auch andere, je nach Kalender). Dort hingegen, bei Festival ITALIA und BIKEtoberfest, werden Supertwins und ProBEARS komplettiert durch die Supertwins light bis 690 ccm), gerne mit 4V und Flüssigkeitskühlung. Mit 85 PS und 145 Kilogramm werden Gladius, ER6 und MT 07-Derivate nicht viel langsamer sein als die Supertwins. P.... Madonna, wird das spannend. Ach, könnte bald losgehen! Zuvor aber muss entscheiden werden: Lausitz oder Assen und Zolder. Die Entscheidung  fällt zum Wochenende – noch könnt Ihr Euer Wahlrecht ausüben...

 

Freitag, 02.01.2015
Nach 5 Jahren Laufzeit war es an der Zeit, die Baujahrsgrenzen in Deutschlands Youngtimer-Klasse Nummer 1, der TT SuperclassiX by by Art Motor, neu zu definieren. Bis 1994, und damit basta, hiess es bisher, da konnten ruhig ein paar Jährchen drauf. Aber jede Marke hat ihre Benchmarks unterschiedlich gesetzt, so dass eine durchgezogene rote Linie schwer zu finden war. Die erleuchtende Idee kam dann aus Teilnehmerkreisen. Einfach alle Vergaser-Bikes  erlauben, solche mit Einspritzung nicht. Hurra – das war´s, und so wird´s gemacht! Somit erklären wir zu Oldies, was im Rennstreckengetümmel ohnehin längst überholt ist (und wird): Yamaha R1 und R6, Kawasaki ZX6R, ZX-7R und ZX-9R, Honda CBR 600 und 900, Suzuki GSX-R 600 und 750SRAD aus der goldenen Vor-Euro-Ära bzw.,  größer gefasst, dem Dunstkreis der Jahrtausendwende,  haben wieder ihre Spielwiese – und ihre Fans, Besitzer und Pflegeeltern sowieso. Auch die Ducs dürfen mitkicken:  Die komplette Vor-Testastretta-Ära ist herzlich eingeladen und wird, wie RSV Mille, TL 1000 R und VTR nach Hubraum und Drosselklappenquerschnitt getreu dem alten TT-Schema  in TTF1 und TT2 sowie TT Open eingeteilt. Hier eine Übersicht der Comeback-trächtigen Vierzylinder (die Twin-Meute weiss eh Bescheid):

Liste TT Fours 4 SuperclassiX 2015 und hier das Reglement 2015


 

Dienstag, 23.12.2014

Die Rennsaison 2015 nimmt Gestalt an, und was lange währt, scheint wenigstens gut zu werden. Noch ist nicht alles im erforderlichen Umfange bestätigt – der Wegfall von Schleiz war ein schweres Setback, überdies sind die Verhandlungen mit Spa gescheitert. Noch in Verhandlung sind jeweils ein Ausflug mit zwei Rennläufen nach Assen und Zolder für ProThunder, ProBEARS, Supertwins – alternativ zum Lausitzring. Die Entscheidung kann sich noch zwei Wochen hinziehen. Auf dem Sprung sind jedoch neue Klassen, Reglementsänderungen für ProThunder, ProBEARS, classicBEARS, TT SuperclassiX, classicSAM. Kurz in der Übersicht:

NEU: ProThunder OPEN – alle Wenigzylinder ausserhalb des PT-Fensters +Italo-Fours (nur 17 ´´…)
NEU: Supertwins light – 4V-Twins bis 650ccm, auch flüssigkeitsgekühlt
ProThunder und ProBEARS: Mindergewicht in Staffeln leicht reduziert, fit 4 899, F800, nakeds
classicBEARS: Baujahrsanhebung unter Beibehaltung des Fahrwerks-Fensters
classicSAM: Bremsen?
TTSuperclassiX: Anheben der Baujahrsuntergrenze, verschiedene Anregungen
Wie gut, dass Weihnachten naht. Zeit für Besinnung und Bescherung – wir arbeiten dran und hoffen, noch in 2014 alles bestätigen zu können.

 

Mittwoch, 03.12.2014
Das Terminkarussel hat sich lange gedreht,hat sich aber aber am Nachmittag des 3. Dezember ausgekreiselt. Damit steht zumindest schon mal fest, wann wir in der Saison 2015 auf unserer Hausstrecke hart ans Gas gehen werden. So sieht der Kalender aus:

    • 17.-19. April:      Perfection Days zur Saisoneröffnung
    • 19./20. April:      Classic Endurance/SuperclassiX Endurance
    • 25./26. Juni:       Perfection Days zum Festival ITALIA
    • 27./28. Juni:       FestivalITALIA RaceDays
    • 1./2. Oktober:     Perfection Days zum BIKEtoberfest
    • 3./4. Oktober:     BIKEtoberfest RaceDays

Alteisen-Enduristen reichen am besten ganz flott ihren Urlaubsantrag für den 20. April ein - denn das ist ein Montag. Anders wars angesichts der Terminturbulenzen nicht hinzukriegen. Immerhin kann zuvor an einem langen Wochenende, von Freitag bis Sonntag, ausgiebig trainiert werden. Die Sportbike-Perfection findet nur zur Saisoneröffnung am Freitag oder Samstag statt, beim Festival und beim BIKEtoberfest ist sie jeweils für den Donnerstag vorgesehen, während die Alteisenreiter GmbH für Donnerstag und Freitag aufsatteln darf – und das sind und bleiben auch die Perfection Days, während Samstag und Sonntag Race Days bleiben.
Damit ist aber nur die erste Runde vorüber. Als nächstes geht´s in den Ring für die Renntermine- und das ist ja bekanntermaßen ein wenig komplizierter. Haltet auf jeden Fall schon mal einen Platz auf dem Weihnachtsteller frei!


 

Mittwoch, 26.11.2014
Es hatte, wie immer, mal wieder ganz harmlos angefangen: Weil wir nach einer Abwechslung suchten für die Meisterfeier der Sportbike Championships, war der Gedanke beim BIKEtoberfest ein naheliegender: Warum in die Ferne schweifen, wenn doch alle den Weg nach Oschersleben kennen? Die Sky Lounge im Arena Hotel schien für einen flauschigen Saisonausklang geeignet, doch schon zum Anmeldeschluss platzte diese aus allen Nähten, so dass wir dankbar waren, in den Caracciola-Saal umziehen zu dürfen ...bis auch das zu knapp wurde. Letztlich also fanden die Sportbike Awards in der Jockel-Klein-Halle des Hotels  Motorsport Arena statt, die dann auch nicht zu groß war, sondern komfortabel Platz bot für zwei anlassgerechte Ausstellungsstücke, die Supertwins-Guzzi von Stefan Nerge und die Moto2-Suter von Andrea Iannone bzw. nunmehr von Wolfgang Harbusch. Los ging´s aber bereits am Nachmittag mit einem Kartrennen der besonderen Art: Weil Endurance im Trend liegt, kürten sich die Karting Masters auf dem Rennring über oberarmfordernde und rückenstrapazierende 120 Runden. Die hatten als erste Markus Kress/Ralf Eckert zurückgelegt und gewannen mit einer Runde Vorsprung vor den Verfolgerteams - 3 von ihnen in ein- und derselben Runde. ResultDie racige Atmosphäre entspannte sich im Hotel spätestens, als die Kalendereckdaten für 2015 aufgerufen wurden – sie schriftlich zu fixieren, ist es aber noch zu früh (aber nicht viel..) Toll, wieviele Racer zur Siegerehrung angereist waren. Besonders dicken Applaus aber gab´s für zwei Rekonvaleszenten, die sich auf Gehilfen herbemühten: Superbike Laufsieger Andreas Müller (Sieger Festival) und Supersport-Laufsieger David Schmidt (Schleiz), ernteten  fettes Schulterklopfen und waren beeindruckend bester Laune und Zuversicht. Die dickste Pokalreihe war aufgebaut für die ProThunder – bis auf einen waren die Top 10 präsent. Das Schulterklopfen sei an dieser Stelle mit dem Versprechen verbunden, dass das Hubraumlimit bei 1.200 ccm bleibt. Das ist aber nur ein kurzer Vorgriff auf die Reglements 2015, die an diesem Abend beinahe ganz untergingen in der Freude, die Saison mit Freunden zu beschließen. Die Vorfreude auf die 2015er News kommt schon früh genug...

 

Montag, 17.11.2014
Für 2015 hat Art Motor seinen traditionellen Ledenon-Termin auf den Kopf gestellt: Folgten bisher die Race Days immer an den Wochentagen dem Sportbike Weekend, so geht´s heuer am 8. April mit den Race Days los – direkt nach den Osterfeiertagen. Und Sonntag, 12. April ist letzter und zugleich noch mal ausgiebiger Fahr-Tag auf der Karussellstrecke hoch über der Provence. Die Konsequenzen sind erfreulich: So steht diesmal nicht zum Ausklang, sondern bereits am ersten Tag besonders viel Fahrzeit zur Verfügung – in nur 3 Gruppen geht´s 6 mal auf die Strecke, in bis zu 25 Minuten langen Turns. Ebenfalls nur drei Gruppen gibt´s am Donnerstag, in fünf bis zu 25 Minuten langen Turns. Wer keine Rennen fahren will, guckt von der Naturtribüne aus zu, wenn die anderen ihren Race-Thrill ausleben, oder verlängert einfach seine Mittagspause.  Der Freitag gleicht sich dann dem Sportbike Weekend an, das unverändert bleibt: 4 Gruppen mit bis zu 22 Minuten langen Turns. Erst zum Ausklang am Sonntag stehen laut Zeitplan wieder 6 Turns auf dem Programm.  Großer Vorteil der Aktion: In der Race Days-Woche gibt´s überall Ferien, und wer das Weekend plus einen Zusatztag buchen möchte, kann den Freitag dazunehmen und muss nicht mit dem Montag in die neue Woche hinein. Alles neu in Ledenon? Aber nein! Das Nikolaus Special winkt noch immer mit 20 € Frühbucherbonus extra.

 

Montag, 20.10.2014
Oschersleben ruft – diesmal nicht zum Fahren, sondern zum Feiern: Am Samstag, 22. November 2014, lassen wir in der Sky Lounge des Hotels die Saison 2014 Revue passieren, ehren die Meister und Beinahe-Meister und stoßen auf all das an, was uns in der abgelaufenen Saison Freude bereitet hat. Das Programm beginnt schon um 14 Uhr, zumindest, wenn das Wetter es erlaubt – dann werden erstmal die Karting Masters auf der Kartbahn der Arena ausgefahren. Und weil das, auch trotz warmer Sachen, eine ganz schön schattige Angelegenheit werden kann, gibt’s danach erst mal im Warmen ´nen Pott Kaffee oder zwei. Das sollte eine ganz gemütliche Runde ergeben, in der es sich auch prima über Reglements und Austragungsbedingungen debattieren lässt – und hoffentlich sind bis dahin dann auch schon die ersten Eckpfeiler für die Saison 2015 in den Boden gerammt. Während alle noch zusammenkommen, gibt´s noch mal aus dem Archiv des Teamfotografen die besten Bilder der abgelaufenen Saison zu sehen. Wer im Laufe der Saison 2014 Onboard-Videos gemacht hat, ist herzlich eingeladen, seine beste Runde auf DVD oder Stick mitzubringen – bis zu 10 werden gezeigt, und die beste Onboard-Oschersleben-Lap wird von den Partygästen gewählt und von Art Motor prämiert. Und wenn wir schon mal beim Prämieren sind, geht´s gleich weiter mit der Pokalübergabe der (anwesenden) Top 10 aller Masters- und ClassiX-Klassen. Dass dann auf allen Tischen vor lauter Pokalen genügend Platz bleibt fürs American Grill Buffett, kann man da nur hoffen. Für die späteren Stunden heisst Programmpunkt Nummer eins: Party with friends. Und beim Einläuten der Winterpause darf´s auch schon mal deftig zugehen... Die Einladungen flattern in den nächsten Tagen in Eure mail-Briefkästen und die Anmeldungen hoffentlich bald in unseren.

 

Montag, 20.10.2014
 
Überall in Deutschland werden die Transporter und Hänger mit Classic Bikes und allem, was geht, gepackt: Am kommenden Wochenende steigt das Classic Festival im Motorland Aragon, in dem Art Motor schon ein bisschen wie zuhause ist. Seit das Classic Festival vor drei Jahren zum ersten Mal über die Bühne ging, war Art Motor immer mit einem eigenen Team und Fahrern aus seinen Sportbike ClassiX dabei. Seither hat sich das Event gemausert und beinhaltet seit dem letzten Jahr auch erstmals einen Lauf zur europäischen Classic Endurance-Meisterschaft. Art Motor betreut währenddessen die Classic Perfection, die an allen drei Tagen mit jeweils 5 Turns stattfindet – somit gibt es auch ein Angebot für Alteisentreiber ohne Rennambitionen. Und im Sog der Classic Endurance mausert sich die Classic Perfection ebenfalls ganz ordentlich: Fahrer/innen aus Deutschland, Frankreich, England und der Schweiz sind am Start mit ihren Motorrädern bis Konstruktionsjahr 1986 – teilweise auch ein bisschen drüber, man ist ja schließlich nicht im Seriensport. Das Spektrum der Motorräder reicht von der Boxer-BMW über Honda-CBX-RCB und RC-Monstren, Kawasaki im Godier-Genoud Outfit, angeführt vom Altmeister Alain Genoud persönlich, über kleine Italienerinnen bis 750ccm bis hin zu ganz seltenen Kleinserienstücken wie eine Wankel-Norton. Wenns auf die Piste geht, ist Art Motor auf Facebook beinahe live dabei. Und wie es aussieht, kommt der blaue Himmel auf den Bildern gleich mit.

 

Montag, 06.10.2014
Starterliste
Ausschlafen beim BIKEoberfest? Ja, das gibt es tatsächlich. Frühmorgens, als die Ampel auf grün hätte springen sollen, lag die Motorsport Arena noch unter einer dichten Nebeldecke, auf den Kameras von Race Control gab´s ausser festem Grau nichts zu sehen. Doch als die Sonne dann kam, kam sie gewaltig und tauchte ein ansehnlich gefülltes Paddock in goldenes Oktoberlicht – und die Racergemeinde steuerte ihrerseits goldene Laune und pralles Engagement bei. WEITERLESEN (Bericht, Ergebnisse, Fotos...)

 

Freitag, 05.09.2014

Im Oktober schon was vor? Für alle, die Urlaubspläne schmieden oder noch schmieden wollen, hier der Zünder-Tipp Nummer 1:  Ein Urlaub der ganz gediegenen Sorte im und um das Motorland Aragon. Die Tage, an denen das Motorland zum High-Speed-Tempel wird, kommen mit dem Moto GP-Weekend vom 26. bis 28. September. Einen Monat später ist (zumindest im Vergleich) Ruhe eingekehrt – es schlägt die Stunde der Genießer. Und zu genießen gibt es in und ums Mototorland eine ganze Menge. Die Anreise mit dem eigenen Auto  – und oft genug auch mit dem Flieger – führt über Barcelona. Barcelona ist eine Traumstadt: Architektur, Stimmung, Szene – Hafen, Ramblas, Montjuic, hier werden einem die Tage nicht lang! Von Barcelona führt die Fahrt entweder bis Reus (auch Ryan-Air-Airport) an der Costa Brava entlang, ein Strandabstecher sollte da schon drin sein. Und von dort aus geht es 150 Kilometer lang durch Landesinnere mit tollen Straßen und steiniger, aber atemberaubender Landschaft. Aber man kommt auch über Lleida zum Motorland: Dann bleiben nur 80 Kilometer Landstraße, entlang des Ebro, vorbei an Seen hinein in die Berge mit immer wieder spektakulären Ausblicken.  Erst einmal angekommen in Alcaniz, ist man schon ganz bestimmt im Urlaubs-Modus angelangt, das hier ist schon eine andere Welt. Und in der werden die Feste auch anders gefeiert. Das Classic Festival vom 24. bis 26. Oktober findet in herrlich entspannter Atmosphäre statt, mit einem Paddock voller Zwei- und Vierradjuwelen ders Goldenen Zeitalters, einer Menge freundlicher Spanier und ein bisschen Rennen zwischendurch – mit dem Classic Endurance sogar in die Nacht hinein. Und noch entspannter geht es zu bei den Goldener Oktober Perfection Days vom 27. bis 29. Oktober. Damit zum Saisonabschluss kein Stress aufkommt, gibt´s extra viel Fahrzeit und extra wenig Teilnehmer. Wer will, kann im Einzelcoaching an Linie und Technik arbeiten – Zeit und Instruktoren vorhanden. Abends lässt es sich in Alcaniz´s historischer Altstadt prima schlendern. Und wenn´s in diesem Herbst nicht klappt, gibt´s im März 2015 eine neue Chance mit der Aragon Experience vom 16. bis 18. März 2015, und mit einem Tag Pause dazwischen geht´s weiter auf dem Circuit Valencia vom 20. bis 22. März 2015 mit den Fallas4Fun auf dem Circuit Valencia. Beides zusammen ergibt das Premium Package – mit zwei von Spaniens besten Strecken in einer Woche , mit einem freundlichen Preis und auf Wunsch einem Rundum-Sorglos Paket.


 

Montag, 25.08.2014
Endurance
Speedweek
Stolz wie Oscar, und das zu Recht. Das ZAB-Evers-MV Team
Ein gutes Motorradrennen kann man sich wie ein langsam ansteigendes Crescendo vorstellen: Nach und nach fällt ein weiteres Instrument mit ein, bis das volle Klangerlebnis erreicht ist. So ein Crescendo erlebte auch das von Art Motor unterstützte ZAB-Evers-MV-Team bei dem 8-Stunden-Rennen der Speedweek. Bedauerlicherweise nur patzte die Tuba weniger als eine halbes Stunde vor dem Finale Furioso. WEITER LESEN

 

Donnerstag, 14.08.2014
Festival
Festival
German Speedweek MV4Speedweek

 

Montag, 04.08.2014
Festival

Die Supertwins haben´s schon wieder getan: nach dem Lauf in Schleiz, in dem fünf Ballermänner auf einem Badetuch durchs Ziel fuhren, waren es diesmal nur drei –aber dafür auf einem Handtuch: Als Hans Passberger mit seiner Weka Ducati - mit Hans Schüpbach auf der KR2V vor Werner Hausner mit einer Zehntelsekunde Abstand im Nacken -den Sonntags-Lauf gewann, war das der knappste Sieg des Wochenendes. Es hätte vielleicht anders ausgesehen, wenn Daytona nicht seine Guzzilla mit Gehäuseriss hätte abstellen müssen. Dann wären es halt wieder 4 gewesen, oder 5, wenn Frankie Claussner sich beim Sturz nicht die hand lädiert hätte... Aber Technik-Pannen gehörten an diesem Weekend dazu: Im ersten Lauf hatten schon Hansi Schüpbach und Frank Claussner das Ziel nicht gesehen, dafür hatte Daytona vor Passberger und Mario Bruns auf seiner Tamburini gewonnen. Auf die Tabelle darf man ebenso gespannt sein wie aufs BIKEtoberfest, wo dies eine der knappsten Entscheidungen werden dürfte.
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Dienstag, 22.07.2014
Festival

Mehr als 10 Jahre ist es her, dass die Sportbike Masters in Brünn rannten, und für die Sportbike ClassiX ist es eine Premiere. Am kommenden Wochenende steht die Rückkehr auf dem Programm – mit freien Trainings am Freitag, jeweils dem ersten Lauf und ein Stunden-Endurance am Samstag, und den 2. Läufen am Sonntag. Eine ganze Reihe von Rechtshändern freut sich drauf, aber das Feedback ist gemischt: Gemessen am Geil- (und passagenweise auch Steilheitsgrad) der extrabreiten Up- & Down-Strecke ist die Resonanz nicht wirklich überwältigend: Insbesondere bei den Klassikern scheinen Ferien- oder Freibadtermine Vorrang zu haben – und so gehen alle ClassiX-Klassen, getrennt im Wellenstart, ins Rennen. Bei den Rennen der Sportbike Masters-Klassen treffen ProThunder und die Superbikes (B und Open) aufeinander, ProBEARS vereint sich um Klassen(aufeinander-)treffen mit Supersport B und Open. Da stehen die Sieger nicht unbedingt fest! Ein geänderter Zeitplan ist bereits auf der Event-Seite zu finden, Änderungen der Zuordnungen der Klassen in den Rennen sind nach den ersten gezeiteten Trainings aber noch möglich. Hier geht´s zur Starterliste:
Starterliste Masters & ClassiX, 25.-27.7.2014, Brno


 

  Starterliste Festival ITALIA                             Mittwoch, 18.06.2014

Festival
Da schlägt der Viertakt-Puls, wenn am letzten Juni-Wochenende das Festival ITALIA in der Oscherslebener  Börde steigt. Dann trägt die Arena Trikolore, und der Sound, der von ihr herüberweht, hat deutlich mehr Bässe als sonst. Denn Italo-Country ist Zweizylinderland, und die bicilindri haben das Festival voll im Griff: In der ProThunder, Deutschlands schnellster Nicht-Vierzylinderklasse, der ProBEARS, ihrer gar nicht mal so lighten Ausgabe, dem niederländischen 3D-Cup mit der höchten Panigale-Dichte weit und breit, dem Puristeneldorado Supertwins, der 70er-Jahre Revival-Klasse classicBEARS und der vintageBEARS mit ihren Halbliter-Racern gibt Italien ebenso den Ton an wie beim Auftritt von due e la donna am Samstagabend. Immer wieder eingesprenkelt: freche Triples, und auch die Vierzylinder machen sich nicht mal sooo rar. Ihnen gehören nicht nur die Supersport und Superbike-Klassen, sondern auch die TT SuperclassiX.  Aber auch die kommen nicht ungeschoren vom Trikolore-Thema davon, davon, denn Ducs und MVs mischen sich ins SBK- wie Ssp-Aufgebot, und zwischen den SuperclassiX brüllt endlich mal wieder eine 888. Zählt man durch, kommt man auf mehr als 100 Twins in der Starterliste – und  es sind ja auch noch so einige Tage bis zum Festival...


 

Montag, 02.06.2014
Endurance
Sonnenbeschienene Sieger der ProThunder, Lauf 4
Die Sonne Brandenburgs verwöhnt die Racergemeinde nicht wirklich, aber dafür verwöhnt diese die Sonne Brandenburgs auch nicht gerade mit vollen Feldern, sportlichen Fights an der Spitze und in den Feldern und fettem Gute-Laune-Grinsen. Am vergangenen Wochenende hatten beide was zu lachen. In einer konzertierten Aktion machten Art Motor und Bike Promotion das Lausitzfahrerlager zu einer wohllaunigen Race City. Am meisten trugen Art Motor-seitig die Wenigzylinder dazu bei, und unter denen erwies sich Malte Siedenburg als Schnellster. In seinen ersten Läufen der Saison machte er da weiter, wo er aufgehört hatte und holte zwei Siege jeweils vor RSV-Hartwig Kruse, der aber insbesondere mit Yves Kauz und Ulli Geier schwer zu kämpfen hatte. Auch ProBEARS-Vogt Dirk Mothes musste kämpfen: Streetie-Youngster Tim Holtz war ebenso schnell, kam aber am Blitzstarter Mothes nicht vorbei: Platz 2 in Lauf 1, in Lauf 2 setzte sich Frank Schumacher gegen Volker Eikmeyer und Patrick Leier durch. Superklassiker und Supertwins vertrugen und befehdeten sich einmal mehr aufs Feinste. Hans Paßberger spätbremste sich zu zwei S-Twins Siegen, gegen die Daytona nichts ausrichten konnte- er hatte auch genug mit Frank Claussner und Christoph Dachselt zu tun, die von hinten drückten und sich jeweils Rang 3 erkämpften. Bei den SuperclassiX war erneut Martin Huber mit seiner RC 30 der TTF1-King, ebenso sicher wie Wolfgang Harbusch Zweiter, einmal vor Dani Groth, einmal vor Frank Hofmann. Die TTF2 gewann beide Male Thomas Burchard vor Ingo Böttjer, die TT-Open-Siege holten sich Heinz Cordes (CBR 900) und Bernd Lochte (FZR 1000). Die Ssp-B-Siege gingen beide an Ralf Eckert vor Kay Kruner; Dominik Mauerhofer und Knut Jänicke fuhren sich auf Rang 3. Die Ssp Open kontrollierte in beiden Läufen mit 30 sec Vorsprung vor Nils Lohrig und Benjamin Beume Andreas Brandt. Damit agiert er ebenso souverän wie Uwe Pollheide in der SBK Open, der zweimal vor Jan Teichmann gewann. Superbike-B-Sieger wurden Stefan Solterbeck, Sven Aßmus und Dennis Blank. Rennergebnisse gibt´s unten, die nächste Runde Ende Juni beim FestivalITALIA in Oschersleben.

Ergebnisse Masters of Speed, Lausitzring, 29.5.-1.6.14
ProThunder / ProBEARS Lauf 3 Lauf 4
TT SuperclassiX / Supertwins Lauf 3 Lauf 4
Ssp B / Open Lauf 3 Lauf 4
SBK B / Open Lauf 3 Lauf 4


 

Montag, 26.05.2014
Endurance
Da darf man aber gespannt sein: Wie gript der neue Asphalt auf dem Lausitzring? Bei der IDM brachte er schon  mal um eine Sekunde schnellere Rundenzeiten – ob das die Sportbike Masters Racer wiederholen können? Vielleicht purzeln die Rundenzeiten ja auch noch weiter, zumindest für alle, die den neuen Bridgestone V 02 geschultert haben. Schon am Donnerstag weiss man mehr: Dann geht´s los mit dem ersten Trainingstag eines laaangen Racing-Weekends, das zumindest wetterseitig unter einem guten Stern zu stehen verspricht. Zumindest zweizylinderseitig hat das Starterfeld seit dem Schleiz-Auftakt zugenommen, aber auch rundum ist die Tendenz positiv – bis zum Festival wird noch so einiges mehr passieren, auch bei den Fours. Ob Twin, Triple oder Four: Rundum von Interesse scheint ein kleiner Ausflug in den Endurance-Sport zu ein, zumindest den Anfragen nach zu urteilen: Auch deswegen wurde der German Endurance Cup-Lauf am Samstag auf 2 Stunden gestutzt – da können sich auch weniger Endurance-routinierte Fahrer achtbar schlagen und sich die Muskeln müde fahren. Natürlich vor Ort sein wird der offizielle Bridgestone-Service, und Stecki´s Reifen- und Teileservice aus Lauchhammer hat ja sowas wie Heimvorteil.

Und hier geht´s zu den letzten Infos:      Starterliste     neuer Zeitplan

 

Montag, 19.05.2014
Mit einer Parforce-Tournee eröffnete Art Motor die Hauptsaison auf heimischen Rennstrecken. Los ging´s taggenau am 1. Mai in Oschersleben, wo drei Tage lang teils fröstelnde, teils sonnenbeschienene Zünder ihre Saison eröffneten. Am 1. Mai mit dabei: Die Alteisenreiter der Classic Superbikes, am 2. Mai die Saxophon-Gang "Sax´n Anhalt", die sich abends wohlklingend durchs Paddock blies, und am 3. Mai die Classic- und Superclassic-Enduristen mit ihren Qualifyings für ihre 4-Stunden Rennen am Sonntag. Die Alteisen-Marathons waren eine ganz schön harte Prüfung, insbesondere für die Kälteempfindlichkeit der Fahrer-Extremitäten. Dafür war die Durchhaltequote ganz beachtlich und eindeutig besser als 2013. Nach einem kurzen Zwischenstopp ging´s nicht nur für das Orga-Team, sondern auch so einige Fahrerinnen und Fahrer weiter nach Schleiz, wo am Mittwochabend bereits das Rennbüro öffnete und am
Donnerstag nach einem Jahr Pause wieder zur Hatz übern Rennsteig geblasen werden durfte. So richtig sonnenverwöhnt wurden die Aktiven auch diesmal nicht, aber (fast) alles klappte wie am Schnürchen - und im Handumdrehen stellte sich wieder das geschätzte Paddock-Miteinander ein. Neue Gesichter, aber auch das Fernbleiben alter brachten Farbe in die Rennen und Klassen, wobei sich insbesondere das Zusammenspiel von Supertwins und SuperclassiX in einem Sechser-Tiefflug in einer Sekunde an der Spitze äußerte – für alle Zuseher unbestritten das Highlight des Wochenendes. Schon zum Monatsende in der Lausitz werden sich die Reihen weiter schließen, und spätestens beim Festival geht´s wieder gewohnt geschlossen im Kreis. Nächster Stopp waren die Assen Perfection Days. Und nachdem die Strecke erst mal trocken war, bahnte sich ab Mittwochmittag sogar ihre Bahn und sorgte so (fast, zumindest aber relativ) für Sommer-Feeling. Das Beste an der Tournee: Nicht ein schwerer Unfall, volle Paddocks, und rundum toll gutgelaunte Racing friends. Danke für die tolle Stimmung! Sorry, aber in der Hektik blieb noch keine Zeit für Rennberichte, und zudem steckte in Ergebnissen, Fotoseiten und Webhosting überall der Wurm drin. Aber ein Anfang ist gemacht: Bilder von den Trainings findet Ihr unter den jeweiligen Trainingsterminen links, und Ergebnisse und Fotolinks der Rennen gibt´s unter den Buttons der jeweiligen Events oben auf dieser Seite. Und wenn das erst mal gestemmt ist, lautet die Auftaktbilanz: So kanns weitergehen… Bis bald auf der Ideallinie!

 

Montag, 21.04.2014
Endurance
Eine Stunde ist eine lange Zeit. Setz Dich eine halbe Stunde hin und drehe Däumchen. Oder fahr eine Stunde schnell: Nach spätestens 15 Minuten hast Du einen ganz schön trockenen Mund. Nach 20 Minuten könntest Du schon mal in die Boxengasse fahren. Nach 25 Minuten lechzt Du nach einem schwarz-weiss karierten Tuch. Aber nein: Du fährst erst nach 30 Minuten in die Boxengasse – wenn Dein Teampartner ein Einsehen hat. Zusammen müsst Ihr eine Stunde hinter Euch bringen – möglichst schnell natürlich. Das ist das 1h Sportbike Endurance, das neue Sportbike Format für 2014: Genau eine Stunde, mindestens ein Fahrer, höchstens zwei Motorräder. Mindestens ein Fahrer? Ja. Einer geht auch? Na klar. Wenn in Satz Reifen das aushält, hältst du das auch aus – oder? Allerdings: Zu dritt ist es langweilig -  das 1h Endurance zumindest. Interessant ist es für friends, die ein schönes Event hinter sich haben, aber noch mal richtig Gas geben möchten. Oder für Racer, denen der Sinn nicht so nach Sprintennen steht. Richtig interessant macht es das Nenngeld: Die Zusatznennung für Sprintracer gibt es schon ab 25 €/Fahrer, Weekend-Nennungen ab 279 € - zeitiges Nennen vorausgesetzt. Und extra interessant ist das 1h Sportbike Endurance für Bridgestone-Fahrer: Pro Rennen gibt´s von Bridgestone Deutschland einen Satz Brückensteine nach Wahl für das beste Bridgestone-Team. Und alternativ natürlich auch für den besten 1h Bridgestone-Fahrer Aber wie gesagt: Eine Stunde ist lang. Ein Reglement gibt´s natürlich auch – und zwar HIER

 

Sonntag, 30.03.2014
Endurance
Lang hat´s gedauert, aber ab sofort kann mit Vollgas genannt werden für den Saisonauftakt und damit auch den Serienstart der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX. Und in einem guten Monat springt die Ampel am Ende der Boxengasse am Schleizer Rennsteig auf Grün - am Donnerstag für Freies Training, die ersten Zeittrainings der Sportbike Masters-Klassen und ein freies Zusatztraining für die Klassiker. Damit alle Weekend-Racer Gelegenheit haben, sich am Donnerstag warmzufahren, ist derzeit die Nennung für das Donnerstag-Training ausschließlich in Verbindung mit einer Renn-Nennung möglich. Die weiteren Stationen der Saison: Lausitzring (nicht für 18 Zoll-Classix), Oschersleben/FestivalITALIA, Brünn und Oschersleben/BIKEtoberfest. Eigentlich ein Traumkalender, oder? Für alle, die das auch finden und die Saison fest ins Visier nehmen, lohnt sich der Serienstart in Verbindung mit einer Club Sportbike-Nennung: Mit bis zu 260 € vergünstigten Nenngeldern, Sondertarifen für alle Bridgestone-Reifen (auch für den brandneuen und vielgelobten V02) beim Bridgestone-Renndienst, Bonusrunden und einer Basis-Unfallversicherung an allen Renntagen. Interessiert oder sogar überzeugt? Dann ab die Post mit der Club- und Serienstart-Nennung – zu finden auf der Seite der jeweiligen Rennklasse.

 

Samstag, 08.02.2014
Endurance
Geänderte Betriebszeiten machen´s möglich: Weil nun zwar die Mittagspause länger ist, aber dafür am Nachmittag länger gefahren werden kann, konnten wir den Zeitplan überarbeiten und effektiver gestalten. Das betrifft vor allem den Dienstag und Mittwoch: An beiden Tag ist jetzt jeweils ein Turn mehr drin – am Dienstag 6, am Mittwoch 5. Dazu wurden nun die ersten Turns am Morgen verkürzt – erst mal entspannt warmfahren und die Streckenerinnerung wieder auffrischen – im Gegenzug die weiteren Turns länger: Sie sehen nun bis zu 25 Minuten Fahrzeit vor, LouisSalomein ganz schöner Schlauch auf der stressigen Achterbahn! Am Montag, dem ersten Tag, bleibt alles beim Alten: Hier wird in 4 Gruppen gefahren. Das erlaubt es, engere Rundenzeiten-Fenster für jede Gruppe zu definieren und so mehr Homogenität trotz unterschiedlicher Streckenkenntnisse und unterschiedlich langer Winterpause schaffen. Natürlich bleibt es bei der täglich neuen Gruppeneinteilung per Transponderzeiten – und beim vergnüglich-thrilligen Wiedersehen mit der provencalischen Berg- und Talbahn!

 

Samstag, 25.01.2014
Endurance
Immer was los bei den Buenos Dias in Cartagena. Zwischen all den Genuß-Racern trifft man immer wieder Größen aus dem Großen Zünder-Zirkus. Den Reigen eröffnete heuer Luis Salom, Vize-Weltmeister der Moto 3, der sich ja nun gar nicht genug auf 600er einschießen kann, bevor er in der neuen Saison in der Moto2 ausrückt. Dazu nimmt er jede Gelegenheit, und zu den Buenos Dias rückte er mit Techniker Micha an, der für das Pons-Team Jesco Raffin der spanischen Meisterschaft betreut. An den beiden ersten LouisSalom Tagen war Salom immer an der Spitze der Zeitenliste zu finden, aber um so richtig schnell zu sein, nahm er das Angebot der Streckenposten an, in der Mittagspause weiter Dienst zu schieben, so dass Salom allein auf Zeitenjagd gehen konnte. Zuvor schon hatte der kleine Luis den brandneuen Bridgestone V02 aufgezogen, mit dem auch die Sportbike Masters-Racer in der neuen Saison angasen werden. Nachdem auch schon Bridgestone-Tester Arne Tode des Lobes übervoll war, zeigte auch Salom sich ganz schön begeistert. Darum schnallte er im nächsten mittäglichen Privattest-Anlauf einen neuen V02 auf Satz, tüftelte mit Techniker Micha und Bridgestone-Mann Michael Flügel das optimale Setup aus und ging auf Jagd: Der Plan ging auf: Mit 1:36:3 legteSalom mit der nur milde getrimmten eine der besten je gefahrenen 600er-Zeiten auf den Cartagena-Asphalt. Na ja, bei den Reifen, und bei so idealen Bedingungen…Als nächster hat sich übrigens Maverick Vinales angesagt.

 

Donnerstag, 16.01.2014
Endurance
Nicht nur die IDM kehrt nach Schleiz zurück, auch die German TT. Dies entscheid sich auf letzter Rille am 15. Januar. Damit steht fest: Der Saisonauftakt der Sportbike Masters findet vom Donnerstag, 8. Mai, bis Samstag, 10. Mai auf dem Schleizer Dreieck statt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist noch eine Verschiebung um einen Tag, mithin von Freitag, 9. Mai bis Sonntag, 11. Mai, möglich. Damit entfällt die alternativ geführte Hockenheim-Option am darauffolgenden Wochenende.
Ob von Donnerstag bis Samstag oder von Freitag bis Sonntag: Am ersten Tag wird es im Vorfeld ausgedehnte Trainingsmöglichkeiten geben, um vor der Rennen noch den Winter aus den Knochen zu fahren. Der zweite und dritte Tag der German TT sind für Rennen vorgesehen. Die Ausschreibungen und Reglements auf den jeweiligen Klassenseiten auf www.artmotor.de werden in den nächsten Tagen aktualisiert.

Lauststärkemäßig (105 db) heisst das im Prinzip "Freie Fahrt" für die Sportbike ClassiX, doch bisher steht nur fest, dass die SuperclassiX an den Start gehen werden. Wegen der zeitlichen Nähe zur Classic Endurance besteht allerdings noch Diskussionsbedarf, ob auch Rennen für vintageBEARS, classicBEARS und classicSAM mit im Programm stehen werden - bei der SuperclassiX Endurance gab es bisher kaum TT SuperclassiX-Sprintracer am Start.

Die Tendenz geht dahin: Wenn das Schleiz-Event am Donnerstag beginnt und die Rennen am Freitag, wäre die Terminkollision wohl zu stark. Sind aber Samstag und Sonntag die Renntage, so wären das ja wohl zwei geile Race-Wochenenden hintereinander - zumal die ClassiX ja dann bis zum Festival Pause haben. Feedback ist herzlich willkommen an info@art-motor.de.

 

Donnerstag, 09.01.2014
Endurance

Im März kribbelt es schon ganz erheblich in Gashand und Schaltfuss, und bis dahin ist das Racebike auch bestimmt schon fast startklar. Auch wenn der Winter uns hierzulande eher verwöhnt als geschreckt hat, ist der Saisonauftakt im März hierzulande illusorisch. Das passt schon besser in Spanien, und weil da nicht nur die Rennstrecken so schön sind, lässt sich das ja gleich mit dem ersten Kräftesammeln des Jahres verbinden – im Motorland Aragon, in Valencia oder Albacete. Oder gleich in einem Streich auf allen drei Strecken. 8 Tage in Folge umfasst das Programm: Vom 7. bis zum 9. März in Aragon, vom 10. bis 12. März in Valencia oder am 13./14. In Albacete. Das ergibt schon einen kleinen Marathon, und insbesondere die Strecke zwischen Aragon und Valencia ist mit 250 Kilometern durchaus abendfüllend, im Gegensatz zum Trip zwischen Valencia und Albacete, den Routiniers in 90 Minuten bewerkstelligen. Wer´s entspannter angehen möchte, wählt daher am besten das Six-Days-Paket – mit zwei Tagen Aragon, einem Pausen- und Fahrtag, zwei Tagen Valencia, einem weiteren Pausen- und Fahrtag und zwei Tagen in Albacete: macht drei Strecken in 8 Tagen, das klingt ja schon mal nach Spaß und Effizienz. Tag 9 ist dann für die Fahrt nach Hause vorgesehen, und von da aus kann man ja schon fast an den Fingern abzählen, bis hierzulande die Saison beginnt.