NEWS ARCHIV 2010
Dienstag, 18.08.2010



Die Formel war ganz einfach: „Bloß keine Japaner.“ Auf die standen die neuseeländischen Motorrad-Racer gar nicht. Aber so einfach wollten sie es sich doch nicht machen. Also drückten sie es positiv aus, und auch besser klingend. British, European, American, Racer Series – so nannten sie ihre Serie, die in den frühen Neunzigern an den Start ging. Zuächst rannten die BEARS-Freunde noch gegen japanische Maschinen, doch 1993 kam es auf einer lokalen Rennstrecke bei Sydney zum ersten BEARS-Rennen. Das kam so gut an, dass gleich eine ganze Rennserie daraus wurde: Die Italspares BEARS Trophy Races, die noch im selben Jahr in Bathurst loslegte. Zu ihren Gründern gehörte John Britten. Er baute die BEARS-Ikone schlechthin, die legendäre Britten, die fortan nicht nur in Down Under, sondern auch in Daytona unschlagbar war.

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Dienstag, 03.08.2010



Nach dreijähriger Pause kehrten die Sportbike Masters nach Most zurück. Obwohl dieses Mal keine Pokalpunkte lockten und Pro Thunder wie auch ProBEARS ihre Rennläufe zusammen mit jeweils einer Vierzylinderklasse ausfuhren, machte sich doch eine stattliche Zahl von Masters-Racern auf den Weg über die tschechische Grenze - und bereuten es nicht: Das Wochenende hatte was von Rimini-Feeling, an Fahrzeit herrschte kein Mangel. Die Strecke kam bestens an, und das Team von Dannhoff Motorsport erwies sich als gute Gastgeber.

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Montag, 19.07.2010



Bilder vom Perfection Day sowie vom Classic und Superclassic Endurance:
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Brillante Rennen und tolle Atmosphäre gab´s bei den Endurance-Läufen in Oschersleben. Bei sengender Hitze hieß es vor allem, ohne Hitzekollaps durchzuhalten – das schafften alle, und einige ganz Harte gaben sich sogar beide Langstreckenrennen hintereinander. Alle Achtung! Doch über den schieren Durchhaltewillen kamen Speed und Action nicht zu kurz: Beim Superclassic Endurance, das morgens um nun bei noch relativ milden Temperaturen gestartet wurde, entspannte sich der Fight an der Spitze erst nach Rennmitte, als ein Sturz der schnellen niederländischen Kawasaki ZXR von Donker/Wetter den Weg freimachte für einen klaren Sieg des planungsgruppe 91-Teams von Peter Westermajer und Claus Rasch auf ihren Ducati-Zweiventilern. Im Jubiläums-Classic-Team-Endurance (das war die zehnte Ausgabe!) setzte sich das ACR-Endurance-Kawasaki-Team mit Ralf Wobker und Bernd Fohne auf Rau-Kawasaki in fehlerfreier Fahrt durch. Doch auch hier kam die Dramatik nicht zu kurz.

Hier geht´s zu den Rennberichten und Ergebnissen:

4 h SuperclassiX Endurance 4.5 h Classic Team Endurance
Laptimes SuperclassiX Laptimes Classic Team Endurance

 



Montag, 29.06.2010


Bilder vom Festival ITALIA und den Perfection Days:
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Wenigstens auf der Wetterseite brachte die Zahl 13 dem Festival ITALIA kein Unglück - pünktlich zur 13. Ausgabe des Festivals brach feinstes italienisches Sommerwetter seine Bahn und brachte zusammen mit Hunderten von Tifosi, praller Racing Action und tollen Italo-Bikes den Oscherslebener Bördekurs zum Glühen. Mit Ausnahme der Sound of Thunder zeigten sich alle Klassen prall gefüllt - doch wer durchs Fahrerlager streifte, hatte auf den ersten Blick nicht den Eindruck: Weil das Festzelt nicht aufgebaut war und der niederländische 3D-Cup mit über 80 Startern ein eigenes Fahrerlager bezogen hatte, gab es jede Menge Platz. Doch näheres Hinsehen korrigierte das Bild schnell: Breitflächig verstreut standen da Dutzende von echten Juwelen und prächtigen Edelbikes, denen man die langen Schraubernächte ansah, die da drinsteckten. Dominator auf der Strecke war an diesem Wochenende Harald Kitsch, der in der Sound of Thunder mit seinerPegasusraceteam-Buell 1190 R die 1:30 min-Marke als einzigen Gegner hatte, den er letztlich auch am Sonntag bezwang. In der Pro Thunder landete Jan Teichmann mit siner Ducati 999 R ebenso zwei Siege wie Holger Aue mit seiner Motomania-Guzzi in der ThunderBEARS und Daniel Blanchard mit seiner Seeley-Ducati 450 ND in der vintageBEARS. Einen Überraschungssieg fuhr Manfred Sieg mit seiner BMW in der classicBEARS heraus, doch die spannendsten Fights waren in der ProBEARS zu sehen, wo es an der Spitze enger herging als in allen anderen Klassen: Nach turbulentem Vierergetümmel an der Spitze gewann Dirk Motes beide Läufe vor Bernd Zwanzig.







 

 

 

 

 



Montag, 21.06.2010



Noch eine Woche, dann steigt das XIII. Festival ITALA by Art Motor in der Motorsport Arena Oschersleben. Zu Gast ist der niederländische 3D-Cup mit zwei Rennen, und von deutscher Seite bringen Pro Thunder, ProBEARS, ThunderBEARS, classic und vintageBEARS die Luft zum Brummen und Kochen. In der ITALIA Quattro rennen erstmals auch Vierzylinder zusammen mit der Sound of Thunder - mal sehn, welchen Speed die Aprilia RSV4 vorlegen. Ein tolles Highlight werden die ThunderBEARS abgeben - zusammen mit der ProThunder das vollste Feld - mit über 30 Twins am Start. Die Guzzista treffen sich nicht nur in dem Guzzi only-Rennen am Sonntag, sondern auch bereits am Samstag, wenn Le Mans-Treiber aus ganz Deutschland ihre Guzzi-Ehrenrunden drehen. Am Freitagabend treffen sich die participanti zu einem italienischen Welcome in der Sky Lounge des Arena-Hotels, Samstagabend rockt nach der Siegerehrung der Berliner Top-Band Strange Brew. Freitagsplätze sind nur noch zu haben in der Sportbike Perfection mit Top-Instruktoren und Video-Monitoring. Mehr auf www.festival-italia.de.


Starterliste aller Klassen Countdown News zum Festival








Montag, 14.06.2010



Harald Kitsch
Als haushoher Favorit für die kommende Runde der Sound of Thunder beim Festival ITALIA am 26./27. Juni geht Harald Kitsch auf seiner Buell 1190 R des Pegasus Raceteams ins Rennen. Seine starke Form bestätigte er beim Sound of Thunder-Lauf in Assen. Auch wenn der Titelverteidiger die Strecke nicht kannte und nur am Freitag ein wenig trainieren konnte, schaffte er im ersten Lauf auf der schnellen, überdies auch noch nassen Strecke einen Sieg gegen die starke niederländische Phalanx vor Geral Perdon (1198 R) und Pauil Moojman auf KTM RC8 R. Im zweiten Lauf ließen die Lokalamatadore nichts anbrennen - KTM vor Ducati vor Kitsch/Buell hieß der Zieleinlauf. Zweitbester deutscher war Assen-Intimkenner Christoph Dachselt auf seiner betagten VRT 1000 SP-1, der einen 12. und einen 15. Platz belegte. Peter Rehder mit seiner 1098 war drittbester Deutscher im ersten Rennen, musste sich aber in Lauf 2 dem SoT-Champion aus 2009, Ralph Schädel, geschlagen geben, der im ersten Lauf gestürzt war und im zweiten nur mit notdürftig geflickter Duc an den Start gehen konnte. In Oschersleben treffen die traditionellen SoT-Twins erstmals auf Vierzylinderkonkurrenz - so führt Dirk Gellert in der mit der SoT startenden ITALIA Quattro eine Aprilia RSV 4 ins Feld. Eine Begegnung, die Schule machen könnte: Nachdem Europas Motorradindustrie neuerdings mit starken Fours des Weges kommt, wird erwogen, die Sound of Thunder wieder auf das ursprüngliche "BEARS"-Format zurückzuführen. British, European, American only.




Sonntag, 30.05.2010



Rennbericht Superbike Birthday, 29./30.5. in Oschersleben
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Peter Rubatto auf Bimota YB 4 vor Jochen Schmid auf Honda RC 30 – so lautete der Zieleinlauf des SuperclassiX-Rennens beim Superbike Birthday am Wochenende in Oschersleben. Doch die beiden Superbike-Asse fuhren ausser der Wertung mit, zusätzlich zu den Birthday Laps of Honor, bei denen neben ihnen auch Mario Rubatto, Ernst Gschwender, Uwe Pollheide und Horst Scherer mit ihren alten Eisen um den Kurs donnerten. Die beiden Superbike-Asse erfreuten sich zwischendurch bester Gesellschaft, denn an der Spitze fuhren auch Andreas Jung auf der CBR 900 und Christian Richinger auf der ZXR 750 – doch Jung strandete mit Kupplungsdefekt und musste die Runde verlassen: So gewann Christian Richinger beide Läufe der TT F1 vor Daniel Groth, beide auf RC 30.

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Sonntag, 16.05.2010


Training, Sprint und Endurance...

Mit einem vollen Programm zelebrieren Art Motor & friends vom 24.-27. Mai in Oschersleben den Superbike Birthday. Los geht´s bereits von Donnerstag bis Samstag mit den Trainingstagen und der Free Perfection. In drei Gruppen nehmen die Routniers im freien Sportfahrertraining den Bördekurs unter Knie und Räder, Rennstreckenneulinge üben am Donnerstag und/oder Freitag den Kniff mit dem Knie unter den Augen erfahrener Daniel Blanchard Instruktoren, die die Fortschritte ihrer Gruppen per Video-Monitoring auswerten. An den beiden ersten Tagen klinken sich bereits die Racer der Supersport- und Superbike-Klassen der Sportbike Masters ein, denn am Samstag stehen für sie bereits Zeittrainings und das jeweils erste Rennen an, Renlauf 2 steigt für sie am Sonntag. Erst dann sind die Endurance-Cracks an der Reihe - beim ersten Drei-Stunden-Börde Endurance, das am Sonntag über die Bühne geht. Mit nur 160 EUR Nenngeld je Fahrer ist der Preis heiß - und damit´s auf der Strecke nicht heiss wird, ist je Team nur ein A-Lizenzfahrer zulässig: Das Börde-Endurance ist für Amateure gemacht.

... und Superbike-Nostalgie

Im Mittelpunkt des Events steht aber das Wiedersehen mit Superbikern und Superbikes der ersten Stunde. Gleich drei Champions geben sich aus dem Anlass die Ehre: Peter Rubatto, Ernst Gschwender und Jochen Schmid stehen in der ersten Reihe, dazu weitere Fahrer und Bikes aus den ersten zwanzig Jahren der Superbike-DM in Deutschland. Ernst Gschwender kann sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit der GSX-R freuen, Daniel Blanchardmit der er zu seinem ersten Titel fuhr. Die gelb-blaue Maschine ist eines der Highlights der Suzuki Roadshow "25 Jahre GSX-R", die zur Birthday Party hinzu stößt. Zeitzeugen der Ära bringt der RC 30 Club mit, der sich auch in diesem Jahr bei der Party versammelt. Bereits am Donnerstag wird der unnachahmliche Sound der V4-Hondas zu hören sein - und bei den beiden SuperclassiX-Rennläufen am Wochenende erklingt ihr Sound zwischen dem von ZXR, FZ, GSXR und CBR-Youngtimern.




Sonntag, 25.04.2010


An Daytona auf seiner Dynotec-Guzzi ging am Wochenende die erste Runde der classicBEARS. Zwar lag er nach sieben Runden um 4 Sekunden vorne, doch der Weg dahin war weit und hart und führte nach einem mißratenen Start aus den Tiefen des Feldes durch ein unter der Schleizer Sonne gut aufgelegtes Feld. Einen fulminanten Start legte Laverdista Uwe Ehninger hin. Die Orangenen haben über den Winter noch mal richtig Leistung gefunden- Frank Heyne schaffte erstmals die zweitbeste Trainingszeit, und Uwe ließ den Triple vom Start weg ordentlich fliegen. Doch nach zwei Runden schon spotzten beide Laverda, Uwe musste Ralf Olbrich auf der TR 1 vorbeilassen, der im Mittelteil das Rennen anführte, bis Daytona sich die Spitze und damit den Sieg erkämpfte. Uwe blieb so nur Rang 3 vor Marken- und Teamkollege Frank Heyne, der trotz dramatischer Zündaussetzer bis auf Rang 4 im Windschatten von Uwe Ehninger vorfuhr. Platz 5 holte Hans Schlotter als bester BMW-Fahrer vor Torsten Lemmermann auf Guzzi und Hartmut Fiedler auf TR1. BMW-Fahrer Eckart Schaich lieferte sich ein hartes Match mit Patrick Gleim auf der Guzzi, der jedoch durch einen ein faulen Vorderradreifen gehandicapt war, was Schaich zu seinem Vorteil und Platz 8 nutzen konnte.. Manfred Sieg (BMW) holte mit Platz zehn den letzten Pokalrang. Arend Hegeler (Guzzi), Joachim Brockmann (BMW) und Rainer Seidel (TR1) belegten die Plätze 11 bis 13.Daniel Blanchard

In der vintageBEARS flog Daniel Blanchard auf seiner neuen, federleichten Seeley-Ducati 450 ND seinen Widersachern auf und davon – selbst der Zweitplatzierte, Frank Schreiner auf Yamaha SR 500, musste sich eine Runde aufdrücken lassen, hielt sich aber klar vor dem Drittplatzierten, Sascha Pfautsch auf der schnellsten der immer zahlreicher antretenden Moto Guzzi V 50. Pantah-Treiber Thorsten Wulf holte Platz vier vor dem V50-Trio von Wilfried Grauke, Karsten Steinke und Ulla Baumann. Falk Wolf sicherte sich noch Platz 8 in Wertung, indem er seinen Ducati-Single ohne Sprit über die Ziellinie schob.

Rennlauf 2 sah am Sonntag einen neuen Sieger: Frank Schreiner lieferte sich zunächst mit Daniel Blanchard ein messerscharfes Duell und fuhr nach Daniels Ausfall einem sicheren Sieg entgegen. V50-Speerspitze Sascha Pfautsch pfeilte sich so auf Rang drei vor Thorsten Wulff und den V50-Teamkollegen Wilfried Grauke, Karsten Steinke und Ulla Baumann.
Bei den classiCBEARSgab´s ein da capo der Top 3 vom Vortag: Daytona vor Ralf Olbrich und Uwe Ehninger hieß die Spitze. Beide Laverdas kamen ganz schwach vom Start weg, so dass Hans Schlotter sich gleich auf Position 3 einnisten konnte. Während Frank Heyne nach wenigen Runden ins Fahrerlager rollte, biss sich Uwe Ehninger vor bis auf Platz 3, wo er sich mit Hans Schlotter duellierte, der als sicherer Vierter vor Hartmut Fiedler über die Ziellinie rollte. Besser in Form als am Vortag war Manfred Sieg, der nur knapp hjinter der Fiedler-TR1 einlief, Thorsten Lemmermann, Patrick Gleim, Eckart Schaich und Arend Hegeler.

Ergebnisse
Trainingsergebnis
Ergebnis Lauf 1
Ergebnis Lauf 2
 
Bilder vom BEARS-Weekend in Schleiz:



Sonntag, 18.04.2010


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Bei strahlendem Sonnenschein ging am Wochenende der Auftakt zu den Sportbike Masters 2010 über die Bühne. Prominente IDM-Gäste wie Karl Muggeridge und Meik Minnerop bereicherten das Feld, verzichteten aber auf eine Wertung, so dass die Amateure auf dem Treppchen unter sich blieben. Brandenburgs Sonne sah auf jeden Fall sportives Racing, auch wenn die Felder naturgemäß angesichts des frühen Saisonbeginn noch nicht die gewohnte Stärke aufwiesen. Die dichtesten Fights entwickelten sich in der Pro Thunder, wo Jan Teichmann auf Ducati 999 Manfred Kehrmann auf Buell 1125 R und Malte Siedenburg auf Ducati 998 mit neu implantiertem 848-Herz hinters sich liess. In der ProBEARS holte Bernd Zwanzig (Ducati 749) seinen ersten Sieg vor Dirk Mothes (748) und Stefan Solterbeck (street Triple). In der Sound of Thunder, die im Feld der Superbikes für Furore sorgten, dominierte Titelverteidiger Harald Kitsch mit der neuen Buell 1190 R des Pegasusraceteams klar über Ralph Schädel (998 RS) und Peter Rehder (1098 S). Den Sieg in der Superbike B holte Tino Spieth (GSX-R 1000) vor Carsten Höschel (Ducati 1098 S) und Ferdi Schmarje (BMW S 1000 RR) ebenso wie Jan Christiansen (GSX-R 1000) in der Superbike Open vor Julius Ilmberger (BMW S 1000 RR) und Philip Christensen (R1). Klar im Griff hatte Tom Pfromm auf der Triumph 675 die Supersport B, Platz 2 und 3 gingen an Lars Barkholt (R6) und Jason Van (ZX 6R). Alex Schacht (CBR 600 RR), Rino Caluzzi (R6) und Dominik Borgelt (R6) hießen die Top 3 in der Supersport Open am ersten Tag. Die Klassiker-Fahnen hielten nur SuperclassiX und ThunderBEARS hoch - insbesondere TTF1-SuperclassiX-Sieger Mikal Henriksen (RC 30), Christian Richinger (ZXR 750, Platz 2), Wolfgang Harbusch (RC 30, Platz 3) und Hans-Werner Bischoff (TTF2-Sieger auf Honda CBR 600. In der ThunderBEARS donnerte Frank Claussner (900 SS) souverän ins Ziel vor Arne Bast (Ducati MH 1000) und Peter Bigalke (Ducati 900 + 16).

Alle Ergebnisse hier:

Supersport B / Open
Lauf 1 Lauf 2
Superbike B / Open / SoT
Lauf 1 Lauf 2
Pro Thunder
Lauf 1 Lauf 2
ProBEARS
Lauf 1
SuperclassiX / ThunderBEARS
Lauf 1 Lauf 2



Donnerstag, 15.04.2010


Schon unterwegs in Euren Briefkasten oder beim Sportbike-Dealer Eures Vertrauens: Die neueste Ausgabe der Sportbike live mit allen Infos zur Saison 2010 - mit allen Trainingsterminen, allen Infos zu Reglements und Events der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX sowie zum Classic und SuperclassiX Endurance im Juli in der Motorsport Arena Oschersleben. Wir wünschen eine erfreuliche Lektüre!



Mittwoch, 10.03.2010

Langsam wird´s ernst: Am 15. April fällt der Startschuss in die Art Motor Saison 2010. Und nur eine Woche später donnern die BEARS los: am 24/25. April auf ihrer Lieblingsstrecke, dem Schleizer Dreieck. Lange hat´s gedauert, aber dafür ist der Kalender schön rund - und vielfältig - geworden. Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben: Alle Termine finden sich unter der jeweiligen Klasse in der Rubrik Sportbike Masters bzw. Sportbike ClassiX weiter rechts. Und nach den Terminen stehen nun auch die Anmeldungen bereit - ebenfalls bei der jeweiligen Klasse.

Wie in den letzten Jahren ist der Serienstart verbunden mit der Jahresmitgliedschaft im Club Sportbike. Das ist noch immer die beste Möglichkeit, sich das Racerleben so einfach, angenehm und kostengünstig wie möglich zu machen. Wer den Jahresbeitrag (150 € für SBM-Teilnehmerinnen/Teilnehmer, 100 € für Perfectionisten und ClassiX) bezahlt hat, spart nicht nur bei jeder Nennung, sondern kassiert auch mit den Bonusrunden für jede Nennung, jede Zielankunft und jeden mitgebrachten Zünder ordentlich Bonusmeilen, die ab dem Saisonfinale mit dem Nenngeld verrechnet werden können.

Und auch die Club Sportbike-Partner steuern ordentlich was dazu: Mit professionellen Produkten, astreinem Service und erheblich vergünstigten Preisen. Zum Saisonauftakt versammeln und präsentieren sich alle bei den Professional Test Days direkt vor den Masters of Speed auf dem Eurospeedway - mit ihren Produkten sowie Rat und Tat beim Aufstellen für die neue Saison. Wer sich und sein Bike also noch nicht im Winter im Süden Europas warmgefahren hat, findet hier die optimale Gelegenheit dazu - zumal die 2 Tage der Professional Test Days nur mit 309 € für Clubber zu Buche schlagen.

Ein bisschen viel auf einmal? Yepp, der Club Sportbike bietet eine ganze Menge. Unter dem Logo-Button gibt´s daher alles auf einen Blick:

Club Sportbike





Freitag, 19.02.2010


Wirklich, es hätte schlimmer kommen können. Die Rennstrecken in Spanien meldeten bis in den tiefsten Süden Regen und Kälte, die Formel 1 plantschte in Jerez, und es sah überhaupt nicht danach aus, als sollte es den Moto2-Piloten bei ihren Tests in Barcelona besser ergehen. Doch für die Art Motor-Testdays in Alcarràs ließ die ganz Spanien bedeckende Wolkendecke ein ausreichend großes Sonnenloch, und die Sonnenstrahlen erwärmten wenigstens den Asphalt auf 14° und mehr.
Weil aber auch die Sonne dazu ihre Zeit braucht, wurde kurzerhand die Mittagspause gestrichen, dafür aber später angefangen. Die Fahrzeit wurde auf 12 bis 18 Uhr festgelegt, um den bestmöglichen Grip zu gewährleisten.   bitte hier weiterlesen



Dienstag, 02.02.2010



Der Auftakt zum Auftakt war wenig erfreulich: Nachdem bei den Buenos Dias de Cartagena sich alle am Montag schon so richtig warmgefahren hatten, lag die Strecke am Dienstag im Auge des Hurrikans: Der Wind peitschte den Regen und alles, was nicht niet- und nagelfest war, vor sich her. An schnelle Runden, oder Runden überhaupt, war da nicht zu denken. Erst am Nachmittag konnte die Strecke freigegeben werden - zumindest mal zum Einfahren für alle, die mit jungfräulichem Tachostand angereist waren, und da kam schon wenigstens etwas Freude auf. Die bereitete auch ein Rundgang durch das Fahrerlager - was sich einfach gestaltete, da die meisten Gruppen und Grüppchen sich schon in eine Box zurückgezogen hatten. Dort standen belgische und rheinische Ducatisti beieinander, unweit sortierte sich Ducati München in Mannschaftstärke mit der ganzen Bandbreite von der Hypermotard bis zur 1098, KTM-Geländebolzen dazu im Handgepäck. Aus Österreich war die schnelle, rennstreckengestande Dohr-Truppe angereist, angehende R6 Cupper gesellten sich zu erwartungsfrohen Duke Battlern. Schubert Motors hatte zwei S 1000 RR zum ersten Abstimmungs-Rollout verfrachtet und logierte neben den lockeren Zündern von Honda Schade, und das Superstock-EM-Team von BMW Italia gab sich mit Michael Galinski und seinen beiden IDM-Cracks Jörg Teuchert und Sascha Hommel die Boxenklinke in die Hand. Zahlreiche weitere Zünder aus deutschen Foren, französischen Landen und dem hohen dänischen Norden machten die Runde voll - nicht nur im Paddock, sondern auch beim abendlichen Tapas-Gelage, bei dem der 6-Gänge-Spanier bis auf den letzten Platz besetzt war. Die allgemeine Stärkung dauerte bis zur Sperrstunde, und allem Unwetter zum Trotz kam da schon zusehends Spanien- und Urlaubs-Feeling auf.

Urlaub machten auch am Mittwoch noch zahlreiche Zünder, denn so richtig prickelnd war die Großwetterlage noch immer nicht. Zwar hatte der Wind nachgelassen, aber die Strecke glänzte überwiegend mit nassem Belag. Da galt es, das Beste draus zu machen, und die Stimmung blieb konstant - auch dank der eindeutig positiven Wettervorhersage. Auch wenn es am Mittwoch noch schwer war, sich einen blauen Himmel vorzustellen, so kam genau der am Donnerstag mit Macht. Costa Calida-Wetter, wie es im Buche steht, und sofort kamen Streckenverwaltung und Veranstalter überein, die Mittagspause zur Fahrzeit zu erklären. Normal hätte das für Konditionsnotstand im Fahrerlager sorgen müssen, aber bei so ausgeruhten Astralkörpern hielt alle sich blendend: Auf der Strecke brummte es bis zur schwarz-weiß-klarierten Flagge, Stürze waren ebensosehr Mangelware wie ernsthafte Defekte, und wenn denn mal jemand der Hilfe des Medical Centers bedurft hätte, hätte er am besten ein Skatspiel mitnehmen sollen: Den Medicos war es elendig langweilig - und blieb es mangels Besuch auch bis zum Schluss.

Am Freitag schwemmte die Wettereuphorie die Starterlisten zu den Rennen mit einem kräftigen Schwung voll - insbesondere für die Blue Toro Endurance. Aus 5 Teams wurden so im Handumdrehen über zwanzig, selbst all diejenigen, die vorher noch etwas nervös ob ihres ersten Renneinsatzes waren, fanden sich im Handumdrehen in der Hatz über 155 Minuten unter schönstem Frühlingshimmel auf einer der charmatesten Strecken Spaniens wieder und erledigten ihren Job mit Spaß und Bravour. 
Klar gab´s dabei auch Überraschungen. Souverän holten Thomas Wingendorf und Thomas Smidt auf BMW 1200 S den Sieg in der Toro 1, was zwar hübsche Pokale brachte, Thomas Smidt aber das Recht kostete, in Foren unter dem Decknamen "Wanderschikane" Komplimente fischen zu gehen. In der Toro 2 machte die R6 Class of 2010 die Top 3 unter sich aus, wobei Luca Hansen (R6) und Frank Behrje (RSV Mille) Marc Buchner (R6) und Christoph Muzsnai (KTM Superduke) über die fast drei Stunden Distanz nur vier Sekunden abnahmen. Bei den Gigabikes der Toro 3 schlug die österreichische Dohr-Fraktion mit Dohr/Pistotnik und Schrittwieser/Vallant unerbittlich zu, das dritte Dohr Team musste sich jedoch Ralf Lammers auf alter (Katana) und Rob van Eijs auf neuer Suzuki (GSX-R 1000) geschlagen geben.

Auch wenn einige Herrschaften den Doppelstart nicht scheuten, so blieben die Sprintrennen zugunsten der Endurance schön übersichtlich - zumindest was die Feldstärke anging. Sonst aber auch nicht, denn insbesondere in den Spitzengruppen gab´s ordentlich Zunder. So fuhr Jeroen Versteeg auf seiner Aprilia RSV-4 nur um einen Augenzwinkern den SBK-Sieg vor Thomas Hansen (DK) auf GSX-R 1000 ein und holte Norman Plambeck - hinter Luca Hansen - Platz zwei bei den Supersportlern mit nicht viel mehr Abstand. Peter Weierstahl ließ die beiden BMW von Jochen Schaudt und Thomas Wingendorf da schon klarer hinter sich - aber längst nicht so klar wie der sonst so gemächliche Frank Behrje im Rennen der Thundersport 1 klar Schiff machte: ´Mit der Pro Thunder-Mille holte er mal eben 27 Sekunden gegen den zweiten Christoph Muzsnai.

Nur einer ließ sich durch all das gar nicht aus der Ruhe bringen. Harry SP-12, dem es gelang, seinen Seelenfrieden zu finden, ohne nur ein einziges Mal in die Kombi geschlüpft zu sein oder die Reifen der J-R6 vorgewärmt zu haben. Stattdessen war er mit mentalem wie technischem Rat schnell bei der Hand, damit der Zündernachwuchs beim Fahren ebenso glücklich sein konnte wie er selbst ohne das Fahren. Weil´s ja auch im Paddock rundum passte unter den Freunden. Wenn auch erst so richtig in der zweiten Hälfte der Buenos Dias.

Mehr Bilder von den Buenos Dias
   
Alle Bestzeiten Montag Alle Bestzeiten Dienstag
Alle Bestzeiten Mittwoch Alle Bestzeiten Donnerstag
Alle Bestzeiten Freitag  
       
Ergebnis
Supersport/Thundersport 2
Blue Toro Endurance
nach Klassen
Alle Laptimes
Blue Toro Endurance


Dienstag, 26.01.2010


AlcarrasDas war ein turbulenter Winter: Durch die Rückkehr zum altbewahrten Sportbike Masters-Format war das Aufstellen der Termnine fur die Saison 2010, sowohl fur die modernen wie auch die ClassiX-Klassen, nicht gerade ein Kindergeburtstag. Nun ist es soweit - oder kurz davor: den aktuellen Stand der Reglements und Termine für alle Klassen findet Ihr auf der rechten Seite. Wir wünschen Euch und uns "Glückauf" für eine entspannte Sportbike-Saison - beim racing with friends, mit nach wie vor viel sportlichem Ehrgeiz, aber wieder viel mehr 'Spaß an der Freud'. Und damit ist es auch soweit für den Jahresabschluss 2009, natürlich mit  Gesamtsiegerehrung. Beides zelebrieren wir wieder auf die zünftige Art - mit einem Rodel-Wettkampf auf der ältesten Rodelbahn Deutschlands in Friedrichroda bei Gotha am 20. Februar 2010. Wer bei der letzten Auflage im Jahr 2008 dabei war, wird sich gerne an das Abenteuer erinnern. Und dass wir spät dran sind, könnte auch seinen Vorteil haben - in Form einer verschneiten Bahn, so dass die Bobs diesmal auf Kufen - und nicht ersatzweise auf Rollen - über die Steilkurvenpiste talwärts schießen können. Schutzkleidung ist dennoch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unbedingt anempfohlen. Selbstverständlich sind auch Nicht-Sieger und Interessenten für die neue Saison herzlich eingeladen. Die Einladungen werden in diesen Tagen verschickt - wer keine bekommt, meldet sich bitte bei Art Motor unter 02246 169 169 oder per mail an anna@art-motor.de.


Mittwoch, 30.12.2009


AlcarrasNur für Schwindelfreie: Wer gerne hochentlastend über die Kuppe ums Eck biegt, findet in Alcarras in Nordspanien und Ledenon in Südfrankreich ein prächtiges Berg- und Tal-Zündrevier. Und das beste daran: Beide liegen nur fünf Autostunden voneinander entfernt - ganz ohne Umweg, und ohne nennenswerte Landstraßen-Slow Motion. Logische Folge: am besten beides verbinden - und genau das tun wir mit unserem Doppelevent im März. Das geht zum Beispiel so: 24./25. März Alcarras (Nähe Barcelona), 26. März Reisetag, 27./28. März Ledenon Sportbike Weekend. LedenonWem der Sinn nach Racing steht, wird zwar in Ledenon eine Startaufstellung vergeblich suchen, findet aber dafür am besten am zweiten Alcarras-Tag einen Teampartner für das Blue Toro Endurance und kann die gefühlte Hälfte von 155 min lang über bis zu 9% Gefälle fegen. Das Kombi-Paket kostet 585 € inkl. Transponder und Haftpflichtversicherung, und bis zum 31.1.2010 den Sonderpreis von 555 €. Praktischerweise reist der Renn- und Reifendienst gleich mit und ist zu beiden events zugegen, eine Liste mit empfohlenen Unterkünften kommt mit der Nennbestätigung. Und für die Route ist das Navi zuständig.