2014 2012/2013 2011

 


NEWS ARCHIV 2011

 

Sonntag, 26.12.2011

MonteblancoAm 14. Januar 2012 steigt in Lohfelden bei Kassel das Zwischensaison-Treffen der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX. Erstmals fiel die Wahl auf diesen Austragungsort, da er unvergleichlich zentral in der Mitte der Republik liegt und damit für alle Racer, ClassiX & friends hübsch zentral liegt. Bereits am Nachmittag trifft man sich auf Richis Kartbahn, um auch in der Winterpause das Racing-Adrenalin rauszulassen, und bei der Gelegenheit werden dann auch bereits am Nachmittag die Reglementsänderungen für alle Klassen präsentiert und mit allen Interessierten diskutiert. Team Hertrampf

Austragungsort der Sportbike Masters am Abend ist der Löwenhof in Lohfelden, ein historisches Gemäuer mit gediegenem Ambiente und rustikaler Küche – und damit sicher eine hervorragende Location für  die jährliche Gala der Sportbike Awards, die Gesamtsiegerehrung für alle Klassen der Sportbike Masters und Sportbike ClassiX. Die Einladungen sind bereits unterwegs, wer seine persönliche  Einladung nicht erhalten sollte, meldet sich bitte formlos an. Selbstverständlich sind auch Sportbiker, die in der neuen Saison mitmischen möchten, herzlich willkommen zu Karting und Sportbike Awards – und um jede Menge coole Racer und nette Leute kennenzulernen.

 

Sonntag, 26.11.2011
2012

Erste Race-Termine 2012 fix

Jetzt aber die Terminplaner 2012 gezückt: Die ersten Termine für die Sportbike Masters und Sportbike ClassiX 2012 stehen, und alle anderen sind bereits in Sichtweite. "Never change a winning team" war das Motto beim Erstellen des Kalenders 2012, und daher folgt dieser auch den Linien der Saison 2011. Änderungen gibt es vielmehr bei den Reglements. In fast allen Klassen gibt es Neuerungen, die überwiegend bereits angekündigt, und fast ausnahmslos besprochen sind. Aber noch bleibt die Zeit, abzuwägen und zu diskutieren. Hier ganz kurze angerissen, wozu wir in erster Linie Euer Feedback haben möchten: In der ProBEARS haben wir das Gewicht in den beiden unteren Leistungsklassen gesenkt, um Zweiventilern mehr Chancen einzuräumen.
In der Supersport sind die 636 ccm-Kawa nicht mehr zulässig, in den vintage und classicBEARS haben wir die Fahrwerks-Regeln liberalisiert, die für die Bremsen jedoch straffer gemacht. Das Zulassungsfenster der Motorräder für die vintageBEARS möchten wir freier fassen, um der Klasse Gelegenheit zu geben, zu wachsen. Eine Fortführung der B.E.A.R.S. ist derzeit nicht entschieden, wir behalten uns jedoch vor, sie als Sonderwertung in der Superbike Open auszuschreiben. Und in den Supertwins geht es insbesondere draum, ob Karbonfelgen zugelassen werden sollen. Hierzu wird immer nachgefragt, doch wir wollen möchten die Kostenspirale erst gar nicht in Gang kommen lassen. Was geändert ist, ist auf den jeweiligen Klassen-Seiten in grün markiert (Ausnahme: Classic und SuperclassiX Endurance, das ist noch in Arbeit). Also, schaut mal nach (bei den Klassen in der rechten Spalte), was sich tun soll und mailt uns Eure Meinung an info@art-motor.de Noch in diesem Jahr möchten wir alles in Stein gemeisselt sehen - Termine und Reglements. Immerhin solls ja im Frühjahr früh losgehen.

 

Sonntag, 20.11.2011
Fastbike
Fastbike

Frisch aus der Druckerpresse: die neue Fastbike. Auch wenn wir selbst mit dafür gesorgt haben, dass alle Sportbike Cluber sie in dieser Woche in ihrem Briefkasten finden, müssten wir eigentlich davor warnen - das ist wieder mal so ein Magazin, bei dem der Gibber aufs Zündfrühjahr schon viel zu früh einsetzt und bis zum ersten Roll Out exponentiell ansteigt. Dabei hat der Winter ja noch gar nicht angefangen... Und schlimmer noch: Fastbike-Edelfeder Bundy und Fotograf Stephen Bower berichten in Wort und Bild über ihre Impressionen vom BIKEtoberfest. Ein Wiedersehen der unheimlichen Dimension und das prallste SuperclassiX-Feld aller Zeiten haben dabei Bundys Aufnahmefähigkeit
sosehr in Beschlag genommen, dass auf den erbärmlich wenig Seiten - bloß sechs! - nur ein Bruchteil einer der orgiastischsten BIKEtoberfests aller Zeiten beleuchtet wird. Da ist ein Wiederkommen im nächsten Jahr Pflicht, Herr Redakteur, um noch ein paar Facetten mehr zu schildern (wenn das mal reicht)! Bitter auch, dass die Artikel über Rennprofessor Jürgen Fuchs, IDM-Helden Tead, lehrsame Streiflichter der britischen Superbike, der Bolliger-Besuch bei den 8h von Suzuka, ein Bericht aus dem Innersten des BMW-Superbike-Teams beim Nürburgring-WM-Lauf und noch ein paar coole Stories mehr uns bestenfalls über ein paar Stunden des langen Winters hinweghelfen. Gut gemeinter Versuch, immerhin. Und was sollen wir als nächstes lesen? Nur mal so als Vorschlag: den Art Motor-Terminkalender für die Wintermonate (gleich links) zur Ideensammlung, wie die Zwischensaison am sinnvollsten subjektiv verkürzt werden kann. Und der Kalender für die Saison 2012 steht auch in einer Woche an dieser Stelle. 7,6,5,4,3.....

 

Sonntag, 14.11.2011

Heute:

Buell, Ducati, Aprilia und BMW - das waren die Bikes der B.E.A.R.S. 2011. KTM RC 8-Modelle traten nur bei den beiden B.E.A.R.S.-Läufen im Rahmen der Ducati Clubraces an, MV Agusta-Fours blieben ganz fern. Wer denkt, das Portfolio zulässiger Bikes sei damit erschöpft, hat nicht die Petronas FP 1 auf dem Zettel. Und dafür muss sich niemand grämen. Denn die Dreizylinder-Viertakter - engineered in der Schweiz, gebaut in England - waren Ende 2006 von der Bildfläche verschwunden, nachdem sie 2003 und 2004 immerhin zwei Podestplatzierungen in der Superbike-WM erreicht hatten. Als das Reglement dann für 2006 wieder durchgängig 1.000 ccm erlaubte, war mit den 900 ccm-Triples trotz der fast 190 PS kein Land mehr in Sicht, und das war das Ende der Petronas. Die nicht im Renneinsatz verschlissenen Exemplare der zur Homologation gebauten Kleinserie galten als verschollen - doch jetzt sind 50 Exemplare wieder aufgetaucht und stehen zum Verkauf. Der Schweizer Livio Kägi bietet sie an und schickte auch eine Offerte mit Steckbrief - HIER KLICKEN - an Art Motor. 48.000 Schweizer Franken steht auf dem Preisschild für die Straßenversion, was ca. 39.000 EUR entspricht. Damit ist so eine Petronas FP 1 erheblich günstiger als eine etwa zehnmal exklusivere Britten VR 1000. Aber es ist eben alles relativ...

 

Dienstag, 08.11.2011

Heute:

Nicht nur Superbike WM-Helden, MotoGP-Cracks und Perfection-Zünder aller Kaliber lieben das Motorland Aragon, sondern auch die Klassik-Zunft. Einmal im Jahr - immer Ende Oktober - steht der Speedtempel in Nähe des nordspanischen Alcaniz im Zeichen der Auto- und Motorradhistorie, und eine Art Motor ClassiX-Abordnung war heuer erstmals dabei. Das Schubert-Team, das Motorräder zu den Perfection Days in Alcarras transportiert hatte, brachte die wertvolle Fracht von vier Classic Bikes bis zur nächsten, nur gut 100 Kilometer entfernten Station. Dort mischten sich Fritz Finke und seine Ducati Pantah, Andreas "Öli" Baumgarten sowie Niels Paulsen und Ralf Wobker mit ihren Z 1000-Kawas auf der Strecke und im Paddock unter die spanischen "aficionados". Die Motorland-Direktion hatte eigens eine Box dafür zur Verfügung gestellt, vor der die Bikes immer dann blickeheischend parkten, wenn gerade keine "rodada" angesagt war. Besonders die Wobkersche Z1000-Langstreckenmaschine hatte es den Spaniern angetan - Japaner dieser Periode sind in Spanien rar, erst recht in so einem martialischen Outfit.

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Montag, 31.10.2011

Heute:

Der Anfang war feucht, das Ende nass, aber da hatten die meisten schon ihr Plansoll an Reifen an den sonnenbeschienenen Tagen dazwischen abgefahren: Weil es beim Art Motor-Saisonfinale in Alcarras in Nordspanien teilnehmermäßig immer so entspannt zugeht, gab´s diesmal besonders viel Fahrzeit – ab dem zweiten Tag, Dienstag, täglich sieben halbstündige Outings. Das forderte auf der Strecke ein bisschen mehr Toleranz, aber die brachte jeder gerne mit – denn einmal mehr wurden schnell neue Freundschaften geschlossen – und alte aufgefrischt. Das niederländische Ducati-Paar Joop und Karin beispielsweise freute sich, mal wieder Beat und Brigitte aus der Schweiz wiederzutreffen, die sie vor zwei Jahren beim Saisonausklang in Alcarras kennen gelernt hatten. Manchmal hat es eben auch sein Gutes, dass die Rennstreckenwelt so klein ist. Überhaupt spielten die unterschiedlichen Nationalitäten keine wirklich Rolle: Schotten und Österreicher, Deutsche und Franzosen, Niederländer und Schweizer: die Sprache der Ideallinie und rechten Gashand steht über so was. Bei aller Entspannung gingen die Tage nicht sturzfrei, aber immerhin so gut wie verletzungsfrei über die Bühne. Insbesondere der Mittwoch war dabei ein praller Tag: Weil die Wetterkarte für den Donnerstag wenig Gutes verhiess, gebar das Fahrerlager den Vorschlag, die Blue Toro Endurance vorzuziehen. Das klappte dann auch und mit Ausreizen des Zeitplanes bis zum Einbruch der Dämmerung, und neun Teams glühten in den Tagesausklang hinein. Gegen das Team Ralf Schwickerath/Max Klasen hatte dabei keiner was auszurichten: Die beiden gewannen mit ihren BMW S 1000 RR mit zwei Runden Vorsprung. Enger gings hingegen um Platz zwei in der Toro 1 zu. Hier hatten am Ende Volker Tack auf seiner Triumph 675 und Robert Cadiz auf seiner 16,5zölligen Fireblade eine halbe Minute Vorsprung auf Marion Zischke (GSX-R 750) und Sascha Hasanovic (BMW S 1000 RR). Die schwächer besetzte Toro 2 ging mit 40 Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten, Klaus Stascheit und  Günther Weickert an die nicht minder rheinländische Mannschaft von Joachim Plänker und Thomas Meyer (ZX 6R/R6). Im direkten Anschluss an die Siegerehrung setzte sich eine Kolonne von fast einem Dutzend Autos in Marsch, um ein paar Dörfer weiter bei erlesener spanischer Küche dem gelungenen Tag den letzten Schliff zu geben.  Bei Tapas, Fisch und halbtrockenem Rosado wurden schon die ersten Verabredungen fürs nächste Frühjahr getroffen – grenzübergreifend, versteht sich.

Ergebnis Blue Tor Endurance, Circuit Alcarras,  26.Oktober 2011

 

Mittwoch, 26.10.2011

Heute:

Das Motorrad war dasselbe, der Fahrer auch, nur die Meisterschaft war jetzt ein wenig eine andere geworden: Zu Beginn der Saison 2011 wurde aus der Sound of Thunder die B.E.A.R.S., in der zwar keine Japan-Twins mehr zugelassen sind, dafür aber europäische Vierzylinder - und mit den BMW und Aprilia-Fours hat weder eine Buell 1190 RR, mag sie noch so handgeschnitzt sein und professionell eingesetzt werden, noch ein Harald Kitsch, mag er auch schon seit mehr als 20 Jahren zu den schnellsten Privatfahrern im deutschen Motorrad-Rennsport gehören, ein leichtes Spiel. Doch so richtig harte Konkurrenz liess sich übers Jahr nur sporadisch blicken – und entsprechend souverän gelang es Kitsch,  den schon zweimal herausgefahrenen Titel in die B.E.A.R.S. mitzunehmen. Richtig zu setzte ihm die – allerdings niederländische - Konkurrenz nur bei den Läufen der Ducati Clubraces in Assen: Platz 3 im ersten Lauf hinter Superbiker Ghisbert van Ghinhoven auf S 1000 RR und drei Punkte nach einem Sturz im zweiten Lauf waren da die Ausbeute. Richtig Gegenwind bei den deutschen Läufen bekam Kitsch nur von Nina Prinz, die beim Festival ITALIA und beim BIKEtoberfest mit der Ducati 1098 S vom Ducati Store Berlin antrat. Da musste der amerikanische Außenseiter in der Zweizylinderszene schon zeigen, was er draufhat. Dreimal gewannen Kitsch und Buell, einmal Prinz und Ducati, was Nina auch noch den dritten Platz hinter 1098-Ducatista Peter Rehder einbrachte. Aber in dieser Liga zeigte die Buell, was sie so schnell macht: „Die Traktion dieses Motorrades ist einfach schier unglaublich“, sagt Kitsch, der zugleich Entwicklungsfahrer des pegasusraceteams ist, „und das alles ohne jedwede Elektronik“. Wo sie das im nächsten Jahr unter Beweis stellen kann, ist noch offen: das Team wälzt noch unterschiedlich ehrgeizige Pläne, und auch bei Art Motor steht noch nicht fest, was aus der B.E.A.R.S. wird. Konkurrenzfähige Aprilia RSV4 sind dünn gesät, KTM und MV Agusta sind landauf, landab kaum auf der Rennstrecke zu sichten, die neue Duc kennt man noch nicht, einem BMW-Cup gibt´s schon, und soooo viele Buell 1190 RR gibt´s ja auch nicht....

B.E.A.R.S. - Meisterschaftstablle 2011, Platz 1 - 24

 

Dienstag, 25.10.2011

Heute:

Darauf hatten Hans Schüpbach und Konrad Raess nur gewartet: als Art Motor für die Saison 2011 die Battle of Twins-Nachfolgeklasse "Supertwins" ins Leben rief, hatten sie ihr Motorrad schon fertig und jahrelang getestet: Eine 749 mit einstmals krummen Rahmen und frischgemachtem 1000er-Monster-Vergasermotor, den beide fünf Jahre zuvor auf Kiel gelegt hatten, um die bis dato eingesetzte Königswelle in den verdienten Ruhestand gehen zu lassen. Und obwohl Hans beruflich mit Landmaschinen hantiert und Konrad mit Schiffsdieseln, donnerte Hans mit der nach ihrem Erbauer "KR2V" (KR nicht wie Kenny Roberts, sondern Konrad Raess)  hochgeputschten Zweiventil-Ducati beim Auftakt gleich dominant der Konkurenz auf und davon, übernahm die Tabellenspitze und gab sie das ganze Jahr nicht mehr ab. Das ging nicht ganz ohne Glück gut: nachdem das eidgenössische Team in Schleiz Platz 3 und 4 und im ersten Festival-Lauf Platz zwei eingefahren hatte, war die Saison schlagartig beendet, als Hans im zweiten Supertwins-Lauf beim Festival in aussichtsreicher Position in der letzten Runde stürzte und punktelos blieb. Für die nächsten Läufe in Most war die KR2V im Grunde gerüstet, doch das Team hatte schon die Plätze für die Speedweek am Pannoniaring gebucht und das BIKEtoberfest nicht auf dem Plan. Doch weil die unmittelbare Konkurrenz auch nicht viel Glück hatte, blieb die Meisterschaft in den Händen des Schweizer Teams, das der pensionierte Heinz Hertig seit Jahren schon treu verstärkt. Konstrukteur Konrad ist der jüngste des Teams: Hans ist auch schon 52 Jahre und eigentlich eher weniger Rennfahrer als Ducati-Glüher. Das Coming Out dazu hatte er zusammen mit dem Ducati Club Nederlande, als der seine Ducati Clubraces-Tradition vor fast 30 Jahren im belgischen Zolder begründete. Damals war Hans auf seiner Königswelle unterwegs (hat er immer noch) und über die Jahre erschreckten er und seine treue Duc ziemlich viele Gegner auf der Rennstrecke. Der Alltag im Job ist nicht leicht, aber seine Frau Kathrin unterstützt den Hausi, und die Fitness kommt von ganz allein, wenn man in der Schweizer Berglandschaft wöchentlich 50 Kilometer läuft. Die drei Kinder sind noch nicht ganz im rennstreckenfähigen Alter. Aber wenn das Schweizer Supertwins-Master-Team in der nächsten Saison zur Titelverteidigung angreift, sollen wenigstens die Jungen Noel (13) und Raymond (15) auch mal mitkommen.

Supertwins Meisterschaftstablle 2011, Platz 1 - 39

 

Montag, 24.10.2011

Heute:

Zum dritten Mal in Folge darf sich Andreas Heller Master der Classic Superbikes nennen. Dabei hat er eingeräumtermaßen nicht immer viel Konkurrenz gehabt – aber wenn er sie gehabt hat, dann hatte er auch genug entgegenzusetzen: Einmal musste sich der 53jährige Familienvater - in Schleiz - GPz-Kollegen Klaus Strobel beugen, und beim Finale in Oschersleben konnte ihn nur Ralf Wobker schlagen – alle anderen ließ er hinter sich, und das schliesst schon gestandene Classic Superbike-Kämpen ein, zu denen Andreas immer aufblickte, als er 2007 in seine erste volle Saison ging. Das Motorradfahren lernte er noch im Lederhosenalter mit einem Moped vom Schrott, das er mithilfe von Büchern aus der Schulbücherei wieder zum Fahren brachte, später arbeitete er als Meister bei der Zweiradlegende Rolf Witthöft, und als er dann in die Autobranche wechselte, fuhr er mit seiner Kawa GPZ (was sonst?!) solange zur Arbeit, bis ihm seine Arbeitgeber einen Dienstwagen hinstellten. Vom Motorrad ab brachte ihn der Autojob natürlich sowieso nicht, aber ein Kollege ihn Wolfsburger Diensten lavierte ihn dazu noch an die Rennstrecke. Nach einer absolvierten Perfection in Oschersleben gab er sich mit seinem Kollegen gleich mal das 4 Stunden Classic Endurance, und das machte ihm soviel Spaß, dass er seither nur noch selten per Fallschirm vom Himmel springt. Stattdessen stand seit dieser Begegnung fest, dass nicht nur ihm fortan eine Zukunft auf der Rennstrecke beschert war, sondern auch der Kawa. Die verfeinerte er mit kleinen, aber effektiven Mitteln unaufhörlich weiter (letzter Schritt: eine neue Gabelbrücke, mit der es sich im Kurvenduell besseren parieren lässt), aber er verfeinerte auch durch Analyse und Denken seine eigene Fahrtechnik: „Erst durch das Fahren auf der Rennstrecke habe ich gelernt, was Motorradfahren wirklich bedeutet“.
Und weil das Tüfteln nicht nur am Motorrad, sondern auch am Fahren ihm Freude macht, ist er sicher, dass seine Lernkurve noch weiter im Steigen begriffen ist. Die neuen Motorräder, die er zwischendurch besaß und fuhr, hat er wieder abgestoßen, jetzt schraubt er nur noch an den guten alten Kawas. Winterprojekt ist eine Endurance-GPz 1100, aber auch eine Z1R gehört zum gern beschraubten Fundus und hat seine T-Bike-Qualitäten schon unter Beweis gestellt.

Classic Superbikes Meisterschaftstablle 2011, Platz 1 - 20

 

Samstag, 22.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Von Beruf verkauft er Autos aus München – da läge es doch eigentlich nahe, dass Carsten Höschel in der Superbike B auf einen bayerischen Vierzylinder setzt.  Aber in seiner Freizeit, auf der Rennstrecke, setzt der 27jährige aus Halle gerne auf Außenseiter: Letztes Jahr trat er mit einer Ducati 1098 S in der Superbike B gegen die Vierzylinderschar an und holte Gesamtrang 7, für die Saison 2011 blieb er beim selben Händler, ALWA Warmuth in Dessau, und italienischer Ware, stockte aber in Sachen Zylinderzahl auf: Für die Aprilia RSV4 entschied er sich, „denn nach meinen Stürzen dachte ich mir, so eine Traktionskontrolle käme nicht schlecht.“ Von der Aprillia ist er schwer begeistert, doch die tolle Traktionskontrolle rettete ihn nicht vor Ungemach: Schon in der Lausitz fuhr ihm nach einem Sieg am Samstag im Warm Up am Sonntag eine R1 vors Vorderrad, was ihn zu einem vorzeitigen Rückzug zwang. In Schleiz gewann er unbeschadet beide Läufe vor seinem direkten Widersacher und Zweitem der Meisterschaft, Rüdiger Wentzel, nur um ausgerechnet beim Festival ITALIA mit einem durch Steinschlag zerschossenen Kühler erneut vorzeitig die Segel zu streichen. Doch drei weitere Siege in den folgenden vier Läufen ließen ihn dennoch sicher den Titel heimfahren, mit der er zu Saisonbeginn nun noch gar nicht gerechnet hatte. Carsten Höschel und seine Aprilia, das passt irgendwie, denn Carsten geht mit italienischem Frohsinn durch die Welt: Obwohl er eigentlich auf mainstreamigere Musik steht, kann er auch mit seinen Freunden der Gaudi eines Hansi-Hintseer-Livekonzerts frönen, und seine Racing-Anfänge, als er 2006 auf einer Kawa „mit all dem Straßengeraffel dran“ erstmals auf die Piste ging, sieht er im Nachheinein ähnlich entspannt: „Gefühlt war ich natürlich der Schnellste, aber insgesamt hatte ich wahrscheinlich die rote Laterne“. Immerhin war´s aber ein Schritt zum gesünderen Leben, denn vom Crossen auf der 125er Kawa „hatte ich immer so harte Unterarme“. Jetzt ist er glücklicherweise  - und hoffenlich auch seine Unterarme – vorzugsweise entspannt, und zur weiteren Entspannung urlaubt er erst mal mit Freundin und Clique im Sunshine State Florida. Die kleine Italienerin für die Saison 2012 bleibt so lange zuhause. Auseinandergenommen ist sie schon, die neue Lackierung muss – und kann – dann eben noch ein bisschen warten.

Superbike - Meisterschaftstabelle Platz 1 - 14

 

Freitag, 21.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Beinahe schon hatte man Rolf Wobker und seine gelbe Guzzi als unzertrennlich gesehen. Mit der war er seit seinem Einstieg bei Art Motor beim ersten BIKEtoberfest im Jahre 2000 in der Lausitz ein permanenter Top-Anwärter für die Spitzengruppe, wenn nicht für den Meistertitel in der classicBEARS.
Dabei wurde so eine Festlegung ihm ohnehin nicht gerecht: Seine ersten Schritte machte er mit einem BMW-Boxer im Seriensport, und als der Boxer nicht mehr wirklich zeitgemäß war, stieg er auf Ducati 888 – später auf 916 – um, bevor der Seriensport für diese nicht mehr so richtig zeitgemäß war. Die 888 aber, mit der er konkurrenzlos (obwohl er aus Termingründen nur 3 von 4 Events bestritt) zum Master-Titel der TT SuperclassiX F1 fuhr, ist heute wieder sein Favorit. Dabei handelt es sich um eine ziemlich rare 888 Racing, und zwar in einem technischen wie optischen Erhaltungszustand, der einer Vitrine wert wäre – aber ganz respektlos brannte Ralf damit dem Zweitplatzierten der TTF1, Andreas Warnke auf ZXR davon wie Carl Fogarty zu seinen besten Zeiten – obwohl der bis 12.000/min drehen durfte und Ralf sich mit 10.500/min bescheidet, damit der Motor nicht so oft so aufwändig revidiert werden muss.  Im elterlichen Baustoffhandel und mit Familie hat Ralf oft ziemlich lange Tage, und man wundert sich immer wieder, wie er sein Racing-Engagement zeitlich stemmt. Denn sein Hauptaugenmerk gilt inzwischen dem Langstreckensport für historische Motorräder, und bei den Classic Endurance-Events in Cartagena, Magny Cours, Imola, Spa – und sowieso in Oschersleben – zählt er zu den Schnellsten. Wer rät, dass er dabei auf zwei Zylinder setzt, liegt daneben: Da fährt er eine ziemlich martialisch dreinblickende Rau-Kawasaki Z 1000. Beim letzten internationalen Event in Spa holte er damit zusammen mit Bernd Fohne Platz 3, und auch das frühere Godier-Genoud-Werksteam zieht ihnen nicht wirklich davon. Der Umstieg zwischen Zwei- und Vierzylinder fällt ihm dabei nicht schwer. Was ihm aber noch nicht gelungen ist: mit einem Vierzylinder an seine Zweizylinderzeiten ranzukommen. Die Faszination, die das Racing auf ihn ausübt, hat mit der Zylinderzahl aber nichts zu tun. Der Mann aus Melle steht über Zylinder-Glaubenskriegen und freut sich, dass das immer mehr so sehen. Recht hat er: Racing ist Racing.

TT SuperclassiX F1 - Meisterschaftstabelle 2011

 

Donnerstag, 20.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Man kann über Gerd Hein eine Menge sagen – aber bestimmt nicht, dass er auf eine Motorradmarke festgelegt ist: 1993 stieg er mit einer ZXR 750 in den Rennstreckensport ein, von da aus ging´s auf eine Suzuki GSX-R, der wiederum eine R1 folgte, bevor die Aprilia RSV Mille kam. Na ja, da war ja nun wirklich auch mal eine Honda dran. Die stand bei seinem Schwager in der Garage, hatte seit 2006 schon Staub, Spinnweben und Harz angesetzt. Und auch Gerd hatte schon ein paar Jahre das Zünden auf der Rennstrecke zugunsten von Skifahren, Mountainbiken und Kiten sein gelassen. Nachdem er es zuvor in DLM, GEC und Aprillia Cup zu ganz manierlichen Ergebnissen gebracht hatte - als bestes Platz 3 im Gesamtklassement der DLM – suchte der 45jährige Optiker einen Wiedereinstieg und fand die SuperclassiX, in die die CBR 900 RR wie die Faust aufs Auge passte. Natürlich musste er sie ein bisschen frischmachen, spendierte ihr ein 17 Zoll-Vorderrad, andere Düsen sowie einen etwas sportlicheren Auspuff und machte sich als SuperclassiX-Rookie auf den Weg zum Auftakt in die Lausitz. Erst mal ließ er es, der langen Pause Rechnung tragend, langsam angehen – aber weil das auch gerade die Open-Klasse in der diesjährigen TT SuperclassiX tat, konnte er gleich mit zwei dritten Plätzen heim nach Ransbach-Baumbach fahren. Beim nächsten Lauf in Schleiz - „ein richtiges Abenteuer“- gewann er sogar einen Lauf und legte so den Grundstein für den Master-Titel. Denn sein Rivale, Thomas Gantenbein, fehlte ausgerechnet in Schleiz, und so entwickelte sich die TT Open in Richtung Finale immer spannender. „Natürlich hab ich da ein bisschen Punkte gerechnet“, sagt er heute, „das wollte ich schon heimfahren“. Das tat er dann auch mit zwei Punkten Vorsprung vor FZ-Treiber Thomas Gantenbein und Bimotista Urs Hunkeler, beide aus der Schweiz.

TT SuperclassiX Open - Meisterschaftstabelle 2011

 

Mittwoch, 19.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Der Hans liebt´s fetzig: Racing, das ist für ihn wie Rock n´Roll - und deswegen heisst sein Team auch Rok´n Roll Racing: Mit was gefetzt wird, das ist eigentlich nachgeordnet. Erst mal crosste er ein paar Jahre lang, solange, bis die Knie zur Mäßigung mahnten. Bis vor 2 Jahren durfte es auch das Boot eines klassischen König-Renngespannes sein, die Anfänge auf der Rundstrecke gab der Bayer sich auf einer Moto Morini – erst 350, dann 500 – insbesondere beim Klassik-Veranstalter Grab the Flag. Zwischendurch gönnte er sich ein zweijähriges Intermezzo auf einer 125er Zweitakt-Honda, und seit zwei Jahren rockt und racet er auf einer Ducati Pantah in der classicBEARS.
Und gegen diese Kombination ist nur wenig Kraut gewachsen: Die Ducati ist zwar nicht besonders stark, aber ganz schön leicht, Hans bremst spät und fährt ziemlich schräg – da war er  heuer eine solche Klasse für sich, dass er nach sechs von acht Läufen die classicBEARS schon im Sack hatte und sich neuen Aufgaben zuwenden konnte. Fast immer enteilte er der Konkurrenz auf Nimmerwiedersehen – dabei war das schönste Rennen des Jahres für ihn eigentlich das, bei dem er Zweiter wurde, aber dafür mit Holger Aue beim Festival so richtig rocken konnte. Holger hatte sich da die ziemlich ultimative Guzzi aus dem Hause Dynotec ausgeborgt, und dagegen war die Passbergersche Pantah schon ziemlich schlicht gestrickt. Der 48jährige Sachverständige achtet schon darauf, dass das Material nicht zu teuer wird.
Dabei kann er auf das zigjährige Ducati-Know-How seines Tuners  Werner Kaiser zurückgreifen, der heuer erstmals zusammen mit Hans die komplette classicBEARS-Saison bestritt und mit seiner TTF1 Platz 2 belegte. Werners Ducati-Fundus aus alten BoT-Tagen muss auch herhalten, wenn die Pantah für die Supertwins 2012 zurechtgemacht wird. Und da weiss man jetzt schon, dass das eine ziemlich effektive Klinge sein wird, die da beide wetzen und in der Supertwins ordentlich rocken wird.

classicBEARS - Meisterschaftstabelle Platz 1 - 32

 

Dienstag, 18.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Motorrad fährt Ralf Nosofky, so lange er zurückdenken kann: Mit 6 Jahren abseits der Straßen im Vogtland, dann kam irgendwann eine 80er, später eine 125erer, und mit 18 ging´s dann gleich auf eine R1. Mit der übte er auf der Straße, bis es ihm zu gefährlich wurde. Jetzt ist er 32 und verdienter Master der Supersport Open 2011. In der ist das Tuning freigestellt, aber Ralf hat aus Kostengründen noch immer einen Serienmotor drin. Aber weil auch die Reifen freigestellt sind, fährt er grundsätzlich gebrauchte Reifen aus der IDM auf . Das braucht natürlich Einsatz, und den zeigt Ralf in Kurven.
Da muss er Meter gutmachen, um auf der Geraden mithalten zu können. Das geht nicht immer gut, und so fing das Jahr gleich mit einem Sturz im zweiten Lauf des Jahres in der Lausitz an. Im ersten hatte er noch Platz 3 gegen Gaststarter aus der IDM geholt, doch im zweiten war er dann so schräg unterwegs, dass der Motor aufsetze und die R6 aushebelte. Doch das sollte der einzige Nuller bleiben. Auf heimischem Terrain in Schleiz (wo er 2010 den Thüringer Motorrad-Pokal seiner Klasse gewann – ließ er alle hinter sich, beim Festival hielt er sich tapfer im Siegerwindschatten von Dominik Bortgelt, in Most gab´s dann wieder einen Sieg (und einen 2. Platz, und beim BIKEtoberfest musste er er sich mit Marc Bornhäusser erneut einer gestandenen Tuning-Größe, Marc Bornhäusser, geschlagen geben, während Widersacher David Schmidt, der Zweite der Meisterschaft, gar nicht mehr punkten konnte. Der Supersport-Klasse ist er treu geblieben, seit er 2004 im R6 Cup seine Rennkarriere begann, wo ihm aber die Cup-Regularieen zu kostspielig wurden. Also wanderte er in den PZ-Cup ab, wo er 2007 den Vizetitel und 2008 die Meisterschaft holte. Das machte Bock auf und Mut zu mehr, also griff (wegen der gebrauchten Reifen) er in der Supersport Open im Sportbike Pokal an, wo er Platz 4 in der Meisterschaft belegte. Auch wenn er mit dem Vater in der eigenen Baufirma plackt, kostete das ganz ordentlich, und deswegen gründete er 2007 mit Nossmoto ein eigenes Team und mit Nossmoto innovations die passende Firma, in der nicht nur jede Menge Freunde um Heiko Nosofsky und Dieter Fritzsch mit anpacken, sondern in der er auch viele Sponsoren hinter sich versammelt hat, angefangen von der Skiwelt Schöneck über Yamaha-Händler Moto Plus bis hin zum Lederschneider „Leder-Speed“. Für die macht er solide PR-Arbeit – nachzusehen auf www.nossmoto.de. Das Reinschauen lohnt sich.

Supersport Open - Meisterschaftstabelle Platz 1 - 28

 

Montag, 17.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Herzlichen Glückwünsch zur Beförderung, Bernd Zwanzig! Nachdem der Ducati 749-Treiber in der Saison 2010 den Vizetitel in der ProBEARS gewonnen hatte, holte er in diesem Jahr die Meisterschaft. Und damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet – denn beim Versuch, beim letztjährigen BIKEtoberfest schon den Sack zu zu machen, stürzte der 45jährige Berliner und wanderte mit Beckenbruch erst mal ins Krankenhaus ... und noch bis zum Januar auf Krücken. So richtig sicher auf den Beinen war er auch beim Saisonauftakt noch nicht – aber auf dem Motorrad ging´s schon wieder ganz gut: Fünfmal fuhr er in den ersten sechs Läufen in seiner Klasse aufs Treppchen – doch Most brachte die Wende. Wieder mal im Fight mit Favorit Dirk Mothes, stürzte diesmal dieser und fühlte sich so gebeutelt, dass er beide Läufe ausließ.
Das, sowie zwei Siege, brachten Bernd nach vorne. Dann kam der Showdown beim BIKEtoberfest, und der begann schlecht. Im freien Training wurde der Automobilhändler abgeräumt. Ergebnis: gebrochener Finger, brutale Schmerzen und eine ziemlich zerfledderte Duc. Bernd dachte schon, dass sei das Aus.
Doch alle packten mit an: Ron und Felly Loerzer, Endru Holzhüter, Dennis Glass, die er schon aus Tor Poznan-Zeiten kennt, Rivale Dirk Mothes, und das halbe Fahrerlager spendete Teile. Musste Bernd nur noch die Zähne zusammenbeissen – einen dicken Hals hatte er wegen des blöden Abschusses im Freien Training sowieso. Also ging er dann wenigstens raus zur Besichtigungsrunnde, um zu sehen, ob´s geht. Und es ging: Bernd gewann, kletterte auch am Sonntag – mit inzwischen noch dickerem Finger – aufs Treppchen und holte damit die nötigen Punkte in einer Meisterschaft, die so fantastisch ist, dass es sie eigentlich gar nicht geben dürfte: In der ProBEARS, die mal als ProThunder-Ableger begann,  ist das Feld eines der dichtesten und der Sieg einer der am heissesten umkämpften, und doch stehen die Fahrer zusammen wie eine Eins. Und um da mitzufahren, reicht eine Duc 749 von 2002 mit inzwischen dem dritten Motor, der aber für schmale Mark zu haben ist. Na ja, jetzt braucht die 749 ein paar mehr Ersatzteile und Bernd freut sich schon auf den Jahresurlaub: mit Motorradfahren, aber diesmal (auch) im Gelände.

ProBEARS - Meisterschaftstabelle Platz 1 - 32

 

Sonntag, 17.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Keiner soll sagen, in den Vierzylinderklassen by Art Motor würde nicht schnell gefahren: In der Superbike Open ging bei den meisten Läufen ordentlich die Post ab. Aber am Ende lag nicht ein Vierzylinder vorn, sondern ein böser, schneller Zweizylinder – die Buell 1190 RR. Der amerikanische Twin mit partiell österreichischem Know How hätte eigentlich als Außenseiter ins Rennen gehen müssen – wäre nicht der Fahrer einer der gestandensten Zünder der Szene gewesen: Harald Kitsch trat auch in dieser Saison als Stammfahrer des Pegasusraceteams an, das sich nicht mit der Herausforderung der Sound of Thunder-Nachfolgeklasse B.E.A.R.S. zufrieden geben wollte, sondern auch die direkte Konfrontation mit der Vierzylinderkonkurrenz suchte. Das hatten die Buell, Kitsch und das Team bereits beim letzten Lauf 2010 getan und gewonnen, und – fast genauso – sollte es in der Saison 2011 weitergehen. Aber eine Spazierfahrt sollte es doch nicht werden- insbesondere die schnellen Gaststarter Ralf Schwickerath auf der BMW S 1000 RR und Nina Prinz auf der DSB-Berlin-Ducati 1098 S machten Kitsch das Leben schwer, sorgten für epische Duelle auf der Strecke und verwiesen Kitsch beim ersten und letzten Lauf des Jahres jeweils auf den zweiten Platz: Beim Auftakt in der Lausitz hatte Schwickeraths BMW die Nase um 0,2 Sekunden vorn, beim Finallauf konnte Kitsch schon gelassen die schnelle Nina davonziehen lassen. Ganz entspannt konnte der 52jährige (!) dennoch nicht sein – denn in seinem Nacken lauerte Honda-CBR 1000RR-Heizer Bernhard Neitzel, der bei einem Sieg und Kitsch-Durchhänger noch Chancen gehabt hätte. Vize Neitzel nämlich hatte nicht nur übers Jahr kräftig gepunktet, sondern auch bei den beiden Läufen in Most mit zwei Siegen voll zugeschlagen, als Kitsch sich noch daheim von einem schweren Trainingssturz am Ring erholte. Doch der zweite Platz reichte Kitsch allemal  - ebenso wie Bernhard Neitzel mit einem 10. Platz seinen Vize-Titel zementieren konnte.

Superbike Open - Meisterschaftstabelle Platz 1 - 37

 

Samstag, 16.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

1:38 min in Oschersleben mit einer zwanzig Jahre alten Honda PC 25 – das muss man auch erst mal hinkriegen. Steffen Klein, erst seit drei Jahren auf der Rennstrecke unterwegs, kriegte es hin - und auch deswegen ist er TT SuperclassiX F 2 Master 2011. Zufrieden ist er mit beidem: Die Fabelzeit, hingelegt beim Finale, ist schon eine Sekunde schneller, als er sich vorgenommen hatte. Und die Saison war ein Kopf an Kopf-Rennen mit Hans-Werner Bischoff auf einer um eine Generation jüngeren CBR 600. Der gewann beim Auftakt, während Steffen stürzte, aber in Schleiz – Steffens absoluter Lieblingsstrecke – ließ er es besonders flott fliegen und gewann beide Läufe. In Most wechselten die beiden sich mit jeweils einem Sieg ab, was auch daran lag, dass Steffen die kleine Honda im ersten Lauf bei einem Sturz so übel zurichtete, dass diese im zweiten Lauf schon beinahe mehr von Tape als von Schrauben zusammengehalten wurde. Bis Oschersleben hatte er sich die nötige Gebrauchtteile von Team- und Strohhutkollegen Christian Siegel zusammengeliehen, so dass die geschundene CBR wenigstens durch die Abnahme kam. Die beiden Laufsiege waren trotzdem drin – jeweils gefolgt von Hans-Werner Bischoff, und damit waren die zehn Punkte Vorsprung für Klein sicher im Kasten. Der 24jährige Lemgoer ist von Beruf Mechatroniker, und die Funktion kommt bei ihm vor der Schönheit. So hat er seinen 2000 €-Renner auch selbst fahrwerks- und abstimmungsseitig verfeinert, zuviel Tuning musste gar nicht erst sein: das Material, insbesondere der schmale 160er Hinterradreifen, ist eh schon an der Grenze der Belastbarkeit. An der schrammt Steffen bereits seit seinem Art Motor-Debut – das war beim SuperclassiX-Endurance vor zwei Jahren. Da hatte Steffen im Training seinen Untersatz bereits so gründlich belastet und verformt, dass er nur „ein verbeultes, krummes Ding“ an den Start schieben konnte. Gewonnen hat er dann übrigens trotzdem. In der nächsten Saison kann´s so weitergehen – wie und wo, ist aber noch offen. Erstmal wird die Honda wieder etwas gehübscht, dann sieht Steffen weiter.

SuperclassiX - Meisterschaftstabelle 2011

 

Freitag, 15.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Zwei Punkte sind nicht die Welt – aber sie können den Unterschied machen zwischen Sieg und Platz. Sieger und damit Master der diesjährigen Supersport B ist Torben Bergmann, 30 Jahre alt, aus Salzgitter. Sein direkter Rivale auf der Strecke (aber Kumpel im Paddock) war die Saison über Andi Bildl, der den Titel in der letzten Saison geholt hatte und auch 2011 jeden Sieg einfuhr, wenn er am Start war – aber beim Festival fehlte er, und prompt schlug Torben mit seiner SBK-Yamaha R6 zu und holte die beiden Siege und damit die Punkte, die den Unterschied machten. Auf dem Treppchen stand Torben aber immer, seine Bilanz ist – außer den Oschersleben-Siegen – eine konstante Abfolge zweiter Plätze in einer ziemlich heiß umkämpften Klasse, nur in Schleiz musste er sich noch Nadine Heberlein geschlagen geben. Seit 2006 tummelt Torben sich auf der Rennstrecke. Erst mal „kleckerte er hier und da ein bisschen rum“, schnupperte schon mal in der Sportbike Masters, fuhr aber seine beiden ersten vollen Saisons in der GEC. Schnell war der Freizeit-Crosser und Fitness-Fan dabei immer, aber Verletzungen warfen ihn in Sachen Speed zwischendurch etwas zurück. Aber die Nähe des Speeds ist für Torben genauso wichtig wie sein eigener Speed: In der Saison 2009 begleitete er als Mechaniker Pascal Eckhard zu seinem dritten Platz in der Ssp-IDM, guckte sich das eine oder andere ab und nahm einen guten Kontakt mit zu Frank Krekeler von SKM Tuning, der ihm heute noch bei der Vorbereitung hilft, während Yamaha-Händler Scheibner & Olk aus Braunschweig ihn motorradseitig unterstützt. Am Rennplatz selbst kann er sich auf Vater und Freundin verlassen, und auf seine Yamaha, die einem gelernten Industriemechaniker gegenüber nicht zu mucken wagt und die Saison anstandslos durchlief. Aber jetzt, zum Ende der Saison, muss der Motor schon mal aufgemacht werden, meint Torben, und wenn man schon mal dabei ist, dann kann er auch gleich ein bisschen frischgemacht werden – fit für die Supersport Open 2012.

Supersport - Meisterschaftstabelle 2011

 

Freitag, 14.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Natürlich hatte Sascha Pfautsch nichts anderes als den Masters-Titel in der vintageBEARS im Sinn, als er 2009 aus Moto Guzzi V50-Beständen ein kleines Rennerle zusammenschraubte. Aber so richtig glaubte er daran selber nicht, immerhin ist einer V50 die Rennerei ja nicht gerade in die Wiege gelegt - und auch wenn die vintageBEARS numerisch nicht mit sooo viel Konkurrenz aufwarten kann, so sind doch schnelle Herrschaften am Start. Aber ausgerechnet in diesem Jahr, als alle Fährnisse der Welt sich gegen ihn zu verschwören schienen, klappte es. Das begann schon beim BIKEtoberfest 2010, als der Unnaer Vater von drei Kindern stürzte und ein Schlüsselbein brach. Im Winter, wenn man eigentlich was für die Fitness tun will, wurde er jedoch immer unfitter, da der Heilungsprozess langsam und am Ende so komplikationsgeladen war, dass der von Beruf (er ist Soldat) fitte Sascha geschwächt und um 14 Kilo abgemagert in die Saison ging. Dank tatkräftiger Hilfe von Toni Kurpas (Silent Hektik), Dad und Onkel war aber wenigstens der V50 Motor ein echter Beisser geworden, so dass Sascha in Schleiz gleich mit einem zweiten Platz loslegte. Ein vierter Platz und zwei dritte beim Festival folgten, und dann in Most lagen Triumph und Schmerz wie immer dicht beieinander: Lauf 1 gewann der Freizeit-Fußballer, doch weil der Motor schon so schepperte, wechselte er den über Nacht. Doch der neue V2, eh nur zur Reserve mitgenommen, schaffte gerade die ersten Runden des zweiten Laufes und bescherte Sascha so sein ersten Nuller der Saison. Zum Finale beim BIKEtoberfest war noch ordentlich Spannung im Spiel: Die beiden Pantah-Treiber Thorsten Wulff und Hans-Peter Mevs hätten´s noch reissen können, doch Sascha blieb gelassen und sicher - ein 5. Platz hielt ihn im Rennen, und weil HP Mevs stürzte, konnte er am Sonntag gleich den Titel mit einem Sieg feiern. Und jetzt heisst es natürlich: Marsch ab, in die Werkstatt. Die nächstjährige V50 soll noch granatiger werden, und wenn jemand V50-Teile beisteuern möchte, kann er das herzlich gerne tun. Der Bedarf wächst mit der Größe der V50-Gemeinde.

 

vintageBEARS-Meisterschaftstabelle 2011, Platz 1- 21

 

Mittwoch, 12.10.2011

Heute:
Pirker Blechmusi

Der Saisonauftakt in der Lausitz war wenig verheissungsvoll: Während Jan Teichmann zwei Siege einfuhr, kehrte Malte Siedenburg mit leeren Händen heim nach Bremen. Auch in Schleiz gewann Teichmann noch einmal, doch dann begann die Erfolgsserie des Malte Siedenburg: Zwei zweite Plätze hinter Gaststarter Fritz Spenner beim Festival, Doppelsieg in Most, dann beim BIKEtober-Finale erst ein dritter und dann ein zweiter Platz, um den Sack zuzumachen. Damit kürte sich Malte Siedenburg vom Team Wesertec Racing zum neuen Master der ProThunder 2011 und somit zum Thronfolger von Jan Teichmann. Damit behält die Jugend mal wieder die Oberhand: Hardrock-Fan und Schiffsbautechniker Malte ist 29 Jahre alt, aber ein Racer schon seit Familiengedenken. Seinen Einstieg in die Art Motor-Racing-Welt hatte er 2001 im Aprilia Cup, als der eingestellt wurde, sattelte er um auf Vater Volkers Ducati 996 und stieg mit der ein in die Pro Thunder. Die passte, und es sprangen auch schon ein paar Siege heraus, 2006 holte er seinen ersten Master-Titel. Das war schon auf der Ducati 998, die seither ene wechselvolle Karriere durchlebte. Zunächst pflanzten Malte, Vater Volker und Jarno Bergel vom Ducati-Händler ihres Vertrauens einen 1098 Motor ein, um die 998 fit zu machen für die Sound of Thunder - dass sie nie so richtig fit wurde, lag an den Kurbelkwellenlagern. Da kam aus der e-bay-Wundertüte ein 848-Motor auf den Tisch, und nachdem der bei Bergels auseinandergenommen, für frisch genug befunden und eingebaut worden war, ging die Post ab: Beim ersten Rennen mit der raren Eigenkreation kletterte Malte gleich aufs Treppchen, und beim BIKEtoberfest beendete er die Saison mit einem Sieg - ein gutes Omen für die Saison 2011, deren Ergebnis bekannt ist. Der Plan für 2012 auch: Titelverteidigung.

Pro Thunder-Meisterschaftstabelle 2011, Platz 1- 32


 

Montag, 26.09.2011

Pirker Blechmusi

So ein BIKEtoberfest hat Oschersleben ja noch nicht gesehen: Ein herrlich gutgelauntes Gedränge im Fahrerlager, stattliche bis sensationelle Klassen und ein Wetterchen, wie wir es den ganzen Sommer schon vergebens erwartet haben. Erst abends kühlte es sich etwas ab – aber da heizte ja die Pirker Blechmusi im Zelt, vorm Zelt und ums Zelt herum ein. Die Bayernsause kam inetwa zur Halbzeit, doch die meisten Meisterschaftsentscheidungen fielen erst am Sonntagnachmittag. Mit besonders großer Spannung wurde die in der Supertwins erwartet, wo die höchstgewetteten Favoriten nicht am Start waren. Doch jeweils ein Sieg für Frank Claussner und Holger Aue reichten nicht, um Hans Schüpbach von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Weiterlesen (Bericht - Ergebnisse - Fotos)

 

Montag, 22.09.2011

Harld Evers

Schon ganz schön viele Buell Rider bollerten am ersten Tag des BIKEToberfests um den Bördekus: 35 Buell-Treiber trafen bereits am erten Tag uur Pegasus Buell Experinece - weitere 20 werden am Freitag anrollen, und die Startaufstellungen für die Buell Only-Races am Wochenende sehen auch gut aus. Die neuen Modeelle, XB und 1125, prägten das Bild ebenso wie FahrerInnen aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden - einem Tessiner Fahrer war der Trip über 2000 Kilometer wert. Fünf Instruktoren wiesen den Weg auf der Strecke, in der Box standen natürlich die Technik ebeno wie die neue EBR 1190 R im Vordergrund, abends drehte sich alles um Christians "big Barbecue". Es buellt also heftig - inmitten des bereits lebhaften weiteren Geschehens beim BIKEtoberfest - aber Eric himself lässt sich entschuldigen. Er muss die 1190er Kleinserie ans Laufen bringen. Immerhin wird er morgen per Skype-Konferenz live aus Esat Troy nach Oschersleben zugeschaltet.

 

 

Montag, 19.09.2011
Harld Evers

Gute Nachricht an alle Youngtimer-freaks: Ihr seid nicht allein! Mit 36 Nennungen stellen die SuperclassiX beim BIKEtoberfest das bisher größtes Feld in ihrer noch jungen Geschichte. Wer hätte das gedacht, als Art Motor vor drei Jahren die Noch-Nicht-Oldies zum ersten Mal zusammentrommelte, um für sie eine eigene Rennklasse aus der Taufe zu heben? Ursprünglich bis Modelljahr 1992 limitiert, dürfen (mit wenigen Ausnahmen) Bikes bis technischer Stand 1994 mitglühen, und beim letzten Lauf in Most beschlossen die Fahrer, das Reglement in dieser Form für die beiden nächsten Saisons einzufrieren. Der Resonanz hat das gut getan, wie´s aussieht: Natürlich ist der CBR 600-Schwarm der zahlenmäßig stärkste, aber mit FZ 750, Bimota YB6, RC 30, Ducati 851/888, GSX-R 750, Kawa ZXR und Fireblade ist alles am Start, was die Rennstreckenszene des ausklingenden 20. Jahrhunderts aufzubieten hatte. Nach und nach wird das Feld dazu immer internationaler: die SuperclassiX-Racer kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus der Schweiz, den Niederlanden und den skandinavischen Ländern - die weiteste Anreise hat dabei Kurt Brevik aus Norwegen, der mit seiner CBR 900 in der TT Open an den Start geht.

Starterliste

 

Mittwoch, 14.09.2011
Harld Evers

Wo das Pegasusraceteam ist, ist auch Harald Kitsch nicht weit. Und das Pegasusraceteam zeigt nicht nur die branbdneue E.B.R. 1190 RS in ihren Straßenversion, sondern auch heftig Flagge beim BIKEtoberfest: An die 80 Buell-Treiber werden ab Donnerstag zur Pegasus Experience erwartet, und die härtesten starten am Wochenende bei den Buell Only-Rennen. Harald hat sein eigenes Programm - allerdings im Schongang, denn im Sommer stürzte er noch schwer am Nürburgring und ist noch nicht wieder vollständig auf dem Damm.
Fit genug allerdings, für das Rennen der Superbikes und BEARS, in dem er vorhat, mit seiner Buell 1190 R beide Titel zu sichern - eine überschaubare Aufgabe bei den BEARS, wo er mit großem Vorsprung die Meisterschaft anführt, kein Spaziergang hingegen in der Superbike Open, wo Bernhard Neitzel mit nur 9 Punkten ihm dicht auf den Fersen ist und er auf heftige Konkurrenz stößt - siehe Starterliste.

 

Montag, 11.09.2011
Harld Evers

Wiedersehen macht Freude: Wer nicht gerade ein Newcomer in den Klassen der Sportbike Masters ist, kennt Harld “Harry” Evers, den rasenden Anwalt aus Lemgo. Bis 2009 war er zunächst mit einer Triumph 955, später 675 sowohl in der ProThunder als auch der Supersport B dabei – und auch, das sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, zusammen mit seinem aufgeräumten Dad und Helfer Harald regelmäßiger Gast insbesondere spätabendlicher Fahrerlager-Runden. Dann forderten Familie und Job ihr Tribut, die kleine Triple samt dazugehörigem T-Bike verkamen in einem dunklen Winkel, Harry hatte andere Prioritäten. Bis im Frühjahr ein Anruf kam: Ob er nicht in einem reinen Triumph-Team beim 8-Stunden-Rennen in der Speedweek mitfahren wolle. Harry prüfte Sitz der Kombi und Substanz zumindest eines Dreizylinders, befand, dass das zu machen sei, und stellte dann in der Börde fest, dass das ja noch ganz gut mit der Rennerei und überdies Spaß machte. Platz 17 sprang für das Team (zusammen mit Maggy Burrelli und René Dünki) heraus. Und bei so einem Ergebnis tat sich die Frage nach einem Anschluss-Gig auf: Die Wahl fiel aufs BIKEtoberfest, insbesondere die Supersport B. Da gibt’s´nicht nur die vertrautesten Gesichter, sondern auch eine Menge zu tun – siehe Starterliste.

 

Donnerstag, 08.09.2011

Verstärkung für das BMW-Lager in der classicBEARS (wenn Manfred Sieg schon nicht dabei ist...): Kein Geringerer als Helmut Wüstenhöfer gibt sich die Ehre. Beim letztjährigen BIKEtoberfest kam er zu Besuch und machte sich ein erstes Bild von den Sportbike ClassiX by Art Motor. Was er sah, gefiel ihm, und bereits im Winter nahm der Boxer Formen an. Motivation bei alldem war aber nicht in erster Linie die classicBEARS, sondern eine Teilnahme bei den großen Klassikern wie in Spa oder beim Bol d´Or - da ist der Name WÜDO zu Hause, denn Helmut Wüstenhöfer hielt als einer der letzten erfolgreich die Boxer-Flagge im internationalen Endurance-Sport hoch. Als das Frühjahr sich dem Ende zuneigte, rollte die BMW - erstmal noch schneeweiss - zu einem ersten Test. Die Basis, so das Fazit, stimmte schon mal, und so stand das Team WÜDO bei der Klassiker-Endurane im Rahmen der Speedweek rennfertig und grünmetallic in der Startaufstellung. Gegen starke Vierzylinder, aber auch Art Motor-gestählte Zweizylinder belegte das Team Wüstenhöfer/Aha einen zehnten Platz. Als nächstes wird gesprintet: Beim BIKEtoberfest treffen Helmut Wüstenhöfer und seine BMW auf so einige der Rivalen im August. 

 

Montag, 05.09.2011

Zu vielen der Racer, die sich beim BIKEtoberfest zum Saisonfinale treffen, gibt es eine Gechichte. Besonders lang ist von Uwe Pollheide. Der ex-Crosser sattelte 1991 auf die Rundstrecke um, fuhr sich über Seriensport und Rundstreckenpokal hoch in die Pro Superbike und schnupperte sogar Superbike-WM-Luft. Ab 2000 brannte er im nationalen Renngeläuf so manchen nieder und zählte mit zwei Meistertiteln und einem vierten Platz zu den Platzhirschen im Sportbike Pokal. Unvergessen ist, wie er als einer der ersten im Pokal in Oschersleben die 1:30 knackte. Ein schwerer Verkehrsunfall mit dem Motorrad auf der Straße Ende 2009 zwang ihn lange ins Spital und noch länger zur Ruhe. Erst seit kurzem gast er wieder an, und beim BIKEtoberfest stößt er wieder zu den Racern. Herzlich willkommen, Uwe!

 

Dienstag, 30.08.2011

Hans Passberger liebt den Fight auf der Piste: Lieber verpasst er nach durchkämpften Rennen das Podest als konkurrenzlos vorneweg zu fahren. Doch genau das widerfuhr ihm heuer in der classicBEARS. Nur Holger Aue schnappte ihm einen Sieg weg, als er beim Festival ITALIA die Dynotec'sche Guzzi auslieh, weil seine eigene Supertwins-Guzzi wegen Technik-Trouble stehen bleiben musste. Lohn der Mühen: Hans wurde vorzeitig classicBEARS-Meister.
Jetzt wendet er sich einer neuen Herausforderung zu: Die kleine 750er WEKA-Duc steht bereits in froher Erwartung der nächsten Supertwins-Läufe beim BIKEtoberfest auf 17 Zoll-Rädern und bremst mit Vierkolbenzangen. Nur der Motor ist noch nicht so ganz erwachsen geworden - er ist nach wie vor der von Werner Kaiser getunte Fünfgang-Siebeneinhalber. So kommt ganz anderer Pepp in die beiden Supertwins-Rennen beim Finale einer durchmischten Auftaktsaison, die viele Starter und wechselnde Sieger sah. Fürs BIKEtoberfest ist alles offen: Der Tabellenführende, Hans Schüpbach, fehlt mit seiner Ducati KR 2V ausTermingründen ebenso wie der Drittplatzierte, Frank Heyden auf seiner Pierobon, nach seinem Most-Sturz und der Auftritt des Zweiten, Werner Hausner, ist noch ungewiss. 20 Nennungen sind bisher eingegangen, aber laufend kommen neue hinzu, so dass die Supertwins und ihre Fans sich auf ein Feld in der Größenordnung des Festival freuen können.

 

Dienstag, 23.08.2011

Das BIKEtoberfest ist nicht nur das Mekka von Racern und Classic Racern zum Saisonabschluss. Am Samstag und Sonntag sprinten auch die Cafe Racer über die Achtelmeile auf der Start/Ziel-Geraden und fahren so ihren Sieger aus - das ist die ideale Mitmach-Gelegenheit für alle Besucher und Helfer, selbst mal auf der Strecke Vollgas zu geben. Die Motorräder dazu müssen natürlich passen und den traditionellen Café Racer-Kriterien entsprechen. Unter allen Bewerbungen wird ein Feld von 32 Fahrern und Maschinen ausgewählt. Die ersten 16 Duelle über die traditionelle Achtelmeile (201 Meter) werden am Samstag um 17.30 Uhr ausgetragen, im Anschluss drehen Racer, Classic Racer und Cafe Racer eine "Reunion Lap" zum Abschluss des Tages um die Rennstrecke, bevor die Pirker Blechmusi bei der Party im BIKEtoberzelt zünftig einheizt. Am Sonntag folgen im Wechsel mit den Rennen die weiteren Ausscheidungsläufe des Cafe Racer Sprints - bis zum spannenden Endlauf. Cafe Racer, die nicht am Cafe Racer Sprint teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen zum "Clubman Contest". Hier geht´s um optischen Speed und Stilsicherheit, prämiert werden die Sieger in den drei Wertungen "ClassiX", "Youngtimer" und Newbies". Mehr Infos zu Race Cafe und zum Cafe Racer Sprint beim BIKEtoberfest gibt´s HIER.

 

Freitag, 12.08.2011

Zum Ausklang der Saison zieht es Art Motor & friends wieder in den Norden Spaniens, zur immer beliebter werdenden Rennstrecke von Alcarras. Vier Tage Racing 4 Fun stehen dort vom 24. bis 27. Oktober auf dem Programm. Der Goldene Alcarras-Oktober ist inzwischen ein kleines Traditions-Event geworden: 2011 findet er zum vierten Male statt, und jedes einzelne Mal erwies sich das Wetter als echt goldig und der Himmel spanisch blau. Die Strecke, 150 Kilometer von Barcelona gelegen, hat zwar keinen Termin im GP- oder WSBK-Kalender, aber durchaus das Zeug dazu: Über ihre fast 4 Kilometer Länge hat der Circuit Alcarras 12 und mehr Meter Breite, herzige Bergauf- und -ab-Passagen und ein technisches Infield. Die Infrastruktur ist vom Medical Center über die durchgängig mit Dusche und WC ausgestatteten Boxen bis hin zum persönlich geführten Streckenrestaurant top, und die Streckenposten sind auf Zack. Thrill ins Spiel bringt das Blue Toro-Endurance am letzten Tag, dem Donnerstag. Die Distanz beträgt 75 Minuten, drei Wechsel sind Pflicht, Renn-Neulinge willkommen. Wem der Termin zu früh im Jahr ist, hat eine letzte 2011er Chance vom 23. bis 25. November im tiefen Süden, in Cartagena. Und von dort aus ist es nicht mehr lang bis zu den Buenos Dias de Cartagena 2012. Hier steht der Termin inzwischen fest:
23. bis 27. Januar 2012. Hasta la vista!

 

Montag, 25.07.2011

Nicht erst bei den Läufen in Most konnte keiner Hans Passberger das Wasser reichen: Der WEKA-Ducati-Fahrer war in der Saison 2011 das Mass der Dinge und konnte bereits in Most den Sack zumachen und den classicBEARS-Titel souverän einfahren. Dabei hatte er sich doch so nach ernstzunehmender Konkurrenz gesehnt: Doch nur Holger Aue bot ihm heuer im Samstags-Rennen der classicBEARS beim Festival die Stirn und verwies Paßberger auf Platz 2.
Jetzt geht er sich neue Konkurrenz suchen: Beim BIKEtoberfest plant er, mit seiner 750er in der Supertwins anzutreten und dürfte so manchen Herrschaften mit ihren hubraumstärkeren Zweiventilern das Nachsehen geben. Schafft dann sein Tuner Werner Kaiser, der in dieser Saison schon einige zweite Plätze einfuhr, so den ersten Sieg in der classicBEARS?

 

Freitag, 15.07.2011
Der Pechvogelpokal des Masters & Classix-Weekends in Most gebührte Frank Claussner (St-Nr. 466, hier hinter Andy Warnke, TTF1)  Erstmal krepierte bereits im Freitagstraining der Motor seiner 1100er-Supertwins-Duc mit Loch im Kolben. In der Nacht liess er von zu Hause Ersatz bringen - die gute alte 21 Jahre alte 900 SS. Die war immer drei Runden lang überraschend schnell, doch dann setzte der Motor aus. In der Nacht nahm Frank im Schein einer Baulampe alles auseinander, schraubte bis zum Rennen. Und tatsächlich, die alte SS hielt, Frank fuhr damit zum Supertwins-Sieg. Im Rennen der ProBEARS wollte er den Erfolg wiederholen. Doch in Runde 2 rutschte er übers Vorderrad, damit war auch das zweite Motorrad hinüber und der Weg frei zu Peter Rönnbergs (Duc 900 SS) erstem Supertwins-Sieg. Zusammen mit den Supertwins starteten die SuperclassiX. Hier räumte Thomas Gantenbein (FZ 1000) in der TT Open die Siege ab, in der TTF2 gewannen Steffen Klein und Hans-Werner Bischoff (beide CBR 600), in der TTF1 die ZXR 750-Fahrer Andreas Warnke und Geert Doncker. In der classicBEARS dominierte Hans Passberger (WEKA-Ducati) beide Rennen überlegen, in der vintageBEARS ging Lauf 1 an Sascha Pfautsch, aber weil der V50-Motor nicht mehr wollte, an Thorsten Wulff auf seiner Pantah der zweite. Mit den BEARS rannten die classic Superbikes, jeweils mit Andreas Heller vorneweg. Andreas Bildl hieß zweimal der Sieger in der Supersport B, in der Supersport Open wechselten sich Teddy Lind Sörensen und Ralf Nosofsky auf den Plätzen 1 und 2 ab. Die Superbike Open ging zweimal an Bernhard Neitzel, die SBK B in Lauf 1 an Carsten Höschel und in Lauf 2 an Peter Ackermann. Den ProThunder-Sieg holte sich in beiden Läufen Malte Siedenburg (Wesertec-Ducati), in der ProBEARS wechselten sich ganz oben auf dem Podest Dennis Kassburg (street Triple) und Bernd Zwanzig (Ducati 749) ab. Während der Sonntag weitgehend ohne Blessuren verlief, stürzte Frank Heyden am Samstag schwer, konnte aber noch die Heimreise antreten und telefonierte am Sonntag emsig mit dem Fahrerlager. Gute Besserung, Frank!

Rennergebnisse Masters & Classics Most

Pro Thunder
Lauf 1 Laptimes Race 1 Lauf 2 Laptimes Race 2 Punktestand
ProBEARS
Lauf 1 Laptimes Race 1
Superbike B
Lauf 1 Laptimes Race 1 Lauf 2 Laptimes Race 2 Punktestand
Superbike Open
Lauf 1 Laptimes Race 1 Lauf 2 Laptimes Race 2 Punktestand
Supersport B
Lauf 1 Laptimes Race 1
Supersport Open
Lauf 1 Laptimes Race 1
SuperTwins
Lauf 1 Laptimes Race 1
SuperClassiX
Lauf 1 Laptimes Race 1
classicBEARS
Lauf 1 Laptimes Race 1
vintage BEARS
Lauf 1 Laptimes Race 1
Classic Superbikes
Lauf 1 Laptimes Race 1

 

Freitag, 15.07.2011

Da durfte man gespannt sein: Mit Steve Jacobs meldete sich einer der Oschersleben-Lokalmatadoren für die Superbike Open zu Wort, und in der Superbike B trat mit Björn Roggan ein alter Bekannter erstmals auf einer BMW S 1000 RR an. Und der zweite Lauf versprach noch mehr Würze – aber dazu später....

WEITERLESEN (Rennergebnisse, Fotos...)


Alle Rennergebnisse Festival ITALIA 2011

B.E.A.R.S.
Lauf 1 Lauf 2
Pro Thunder
Lauf 1 Lauf 2
ProBEARS
Lauf 1
Superbike B
Lauf 1 Lauf 2
Superbike Open
Lauf 1 Lauf 2
Supersport B
Lauf 1
Supersport Open
Lauf 1
SuperTwins
Lauf 1
classicBEARS
Lauf 1
vintage BEARS
Lauf 1
Festival ClassiX
Lauf 1
Coppa Guzzi Corse
Lauf 1
Ducati Dealer Cup A
Lauf 1
Ducati Dealer Cup B
Lauf 1


Bilder vom Festival ITALIA:
www.teamfotograf.de
www.speedmotopics.de

Alle Festivalnews lesen -HIER-

 

 

Montag, 06.06.2011
Das angekündigte Gewitter kam erst beim Einpacken, doch um so mehr  donnerten am Wochenende die Motoren der Sportbike ClassiX und Sportbike Masters bei der German TT auf dem Schleizer Dreieck. Bei feinem Freibadwetter gingen am Wochenende die ersten Läufe der ClassiX by Art Motor über die idyllische Bühne des Rennsteigs und erfreuten sich regen Zuspruchs. Bei den classicBEARS sahen Hans Paßbergers Gegner kein Land und von Hans nur noch die Silhouette seiner WEKA-Ducati am Horizont.

WEITERLESEN (Rennergebnisse, Fotos...)

 

Montag, 16.05.2011


Das nennen wir Timing: Zwei Minuten vor Beginn der Mittagspause beim Art Motor Perfection Day am Donnerstag in Assen kam der Regen – und eine Stunde später war die Strecke wieder trocken. So glatt lief es den ganzen Tag – nahezu sturz- und völlig abbruchsfrei. Und der Phonstress war so gering, dass am Nachmittag ein paar Herrschaften sogar ganz frech ihren dB-eater ausbauten – aber das ging dann doch nicht ohne schwarze Flagge ab.

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Montag, 09.05.2011


Beim Sportbike-Master-Saisonauftakt mischten sich nur vereinzelte BEARS-Reiter in das Feld der Superbikes. Doch am kommenden Wochenende geht der Ernst des Lebens los, wenn die BEARS im Rahmen der Ducati Clubraces zu ihren ersten exklusiven Läufen des Jahres startet. Als Serienstarter sind Harald Kitsch auf der Buell des Pegasusraceteams, Peter Rehder auf der Ducati 1098 von Herbert Bergel Racing, Ralph Schädel auf der Hadeler Ducati 996 RS und Kalle Newiger auf der Aprilia RSV4 von Claus Carstens Racing am Start. Aber der Rest der Welt ist auch da: Zum Halali blasen insbesondere die BMW-Meute, angeführt von Gisbert van Ginhoven, die Ducati-Armada, angeführt von Mehrfachsieger John Bakker, die schnellen KTM von Nigel Walraven und Nelson Rolfes. Gefährliche Außenseiter sind Walter Bartolini auf der ultimativen Zweiventilerwaffe, im Vorjahr schon in den Top 3, der Brite Chris Matthews auf Ducati Streetfighter - nicht abzuschätzen hingegen sind die Triumph Daytona 675 und die zahlreichen Ducati 848, die jedoch in der eigenen Wertung des britischen 848 Cups fahren. Art Motor ist ab Donnerstag vor Ort - für den Perfection Day sind noch wenige Plätze frei.

 

Montag, 02.05.2011


Wozu andere 24 Stunden brauchen, das schafften die Akteure des XI. Classic Endurance by Art Motor in nicht einmal 4 Stunden: Einen turbulenten Rennverlauf mit drei Safety Car-Phasen, jeder Menge erfolgreicher und erfolgloser Schrauberei (schon vor der Anreise und im Training, aber erst richtig im Rennen) und einen Abbruch zwölf Minuten vor Schluss. Am Ende hatten die Teams die Nase vorn, die auch auf dem internationalen Endurance-Parkett mitmischen: Das ACR Team 3 mit Ralf Wobker und dem einen Tag vor Anreise für Bernd Fohne eingesprungenen Rolf Wienberg auf Rau-Kawasaki Z 1000 siegte mit einer Runde Vorsprung vor dem German Classic Endurance Team mit Christian Ganther und Manfred Kaiser auf Bakker-Honda und gewann damit auch die Division der Big ClassiX vor der Bakker-Mannschaft und dem Motowippe-Team mit Andreas Insam und Thorsten Schulze, die damit nicht nur die beste Königswelle ins Ziel brachten, sondern auch als bestes „nationales“ 18 Zoll-Team dicken Applaus verdienten.


WEITERLESEN (Hier geht´s zum Rennbericht und Ergebnissen)


 

Sonnatg, 17.04.2011


3,2,1, GOOO !!!! Die Sportbike Masters-Saison 2011 startete am Wochenende auf dem Eurospeedway bei den Masters of Speed in die Saison 2011. Zu früh war der Saisonstart auf keinen Fall: Als die ersten Racer das Fahrerlager am Donnerstagabend bezogen, war das noch pitschnass, aber ab den ersten Runden bis zum Ende am Sonntagnachmittag blieb es nicht nur trocken, sondern auch osterferienmäßig mild. Grund genug, dass das Telefon noch am Donnerstag nicht stillstand und das Fahrerlager am Freitagmorgen ordentlich gefüllt war.


Hier geht´s zum Rennbericht und Ergebnissen


 

Mittwoch, 07.03.2011


Frühjahrstournee statt Frühjahrstraining – das war das Art Motor Motto für den Monat März. Den Auftakt bildete die Motorland Aragon Experience, von dort aus ging´s weiter im nur eine gute (und malerische) Autostunde entfernten Alcarras, und während dort noch endurancemäßig gerannt wurde, startete schon zugleich das Ledenon Sportbike Weekend, das nahtlos überging in die Ledenon Race Days, die von drei perfekt ablaufenden, spannenden Rennen gekrönt wurden.

Für alle, die dabei waren oder zuhause mitfieberten: Hier geht´s zu den Berichten, Ergebnissen und Fotos:

ERGEBNISSE:  

BERICHTE:

Ledenon Race Supersport  

Motorland Aragon

Ledenon Race Superbike  

Circuit Alcarras

Ledenon Race Thundersport 1 und 2  

Circuit de Ledenon

     

Alcarras Blue Toro Endurance

   

Fotos (ab 11.4.): www.britishsportphotography.com



 

Montag, 28.02.2011


Italian Speed Kings in Monteblanco

Nicht Frühling in Andalusien, sondern Sommer
Franky Chili in Hochform

Cartagena

Mediterranes Feeling in hochkonzentrierter Form - das waren die Italian Speed Days auf dem Circuito Monteblanco. Der liegt zum Glück nicht in Italien: denn da war´s nicht ganz so sonnig, kann es gar nicht gewesen sein. Bis auf 25 Grad im Schatten kletterte das Thermometer, und den gab´s eigentlich nur in den Boxen, unter den Palmen und irgendwie auch unterm Helm. Dass der Schweiss dennoch perlte, lag an der Strecke. Die 3.8-Kilometer-Variante hat es nämlich in sich, ausruhen kann man hier nur auf der Geraden.

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Sonntag, 06.02.2011
Cartagena

Kein SuperclassiX Endurance in 2011? Zu schade! Das fanden auch die Teilnehmer der bisherigen Auflagen. Also gab Art Motor sein Bestes, um zumindest eine 3 Stunden SuperclassiX Endurance in dieser Saison durchzuführen - mit 3 Stunden hat es ja auch schließlich 2009 angefangen. Der Austragungsort Eurospeedway fand in einer e-mail-Umfrage zwar nicht ungeteilte Zustimmung, aber der allgemeine Zuspruch ermunterte uns, den Langstrecken-Wettbewerb für Youngtimer im Rahmen der Masters of Speed vom 15. bis 17. April auszuschreiben. Das dürfte auch die Teilnehmer der TT-SuperclassiX freuen, die hier ihren Saisonauftakt ausfahren - so eine günstige Gelegenheit, Sprint und Endurance mit einer Klappe zu schlagen, gibt´s nicht alle Tage. In den Qualifyings gehen die Fahrer der Sprints und  Endurance gemeinsam auf die Strecke, die Zeiten werden für alle Rennen zur Startaufstellung herangezogen. Der Startschuss wird voraussichtlich gegen 15 Uhr fallen. Das Reglement bleibt gegenüber den Vorjahren im wesentlichen unverändert, allerdings dürfen wie bei den TT SuperclassiX ab 2011 auch jüngere Motorräder mitfahren: Was es bis 1994 auf dem Markt gab, darf mitmachen, auch wenn das Motorrad einem jüngeren Baujahr entstammt. Die Baureihe muss allerdings stimmen, zu erkennen am Modellcode in der Motornummer. Die Superbike-homologierten-Motorräder von 1992 bis 1994, die in der TT SuperclassiX nicht starten dürfen, können hier an den Start gehen, werden jedoch in der Open gewertet.

Eine Übersicht darüber, welche Maschinen in welcher Division mitfahren, sowie eine erste Ausschreibung gibt es hier:

Motorradübersicht
Ausschreibung

Vollständige Unterlagen und ein überarbeiter Zeitplan werden im Laufe der Woche vorbereitet und sind in Kürze online.

 

Sonntag, 06.02.2011
Cartagena
Zwei Art-Motor-Veranstaltungen in Folge in Cartagena – das macht zwei Wochen im Süden. Doch unterschiedlicher hätten die beiden Veranstaltungen nicht ausfallen können. Die Buenos Dias, heuer in ihrer siebten Auflage, nutzten viele Sportfahrer zum Warm Up in die neue Saison, bei der zweiten, den Race Days, blieben die Racer unter sich, und machten ordentlich Testkilometer. WEITERLESEN


Samstag, 15.01.2011

MonteblancoMit dem Festival ITALIA zelebriert Art Motor bereits seit mehr als zehn Jahren eines der größen Italo-events in Oschersleben. Aber weil das im Sommer stattfindet und die Winter immer länger werden, gibt´s vom 24. bis 27. Februar 2011 erstmals die "Italian Speed Days" auf dem ebenso neuen wie edlen Circuito de Monteblanco unweit Sevilla im sonnigen Süden.

Im Vordergrund steht der Fahrgenuß mit italienischen Motorrädern aller Baujahre auf der 4 Kilometer langen, parkähnlich angelegten Strecke, die noch im September Austragungsort der Vorentscheidung zum Red Bull Rookies Cup war. Die Rookies sind diesmal nicht dabei, zum Rahmenprogramm gehören beispielsweise Runden auf dem Beifahrersitz italienischer Sportwagen, tägliche Videoauswertungen und Ausflüge nach Sevilla und zum Team HertrampfMittelmeer. 

Als Chefinstruktor steht Franky Chili zur Verfügung, und von deutscher Seite ist das einzige Team, das in den letzten Jahren einen IDM-Lauf auf Ducati gewinnen konnte, das Team Hertrampf mit Dario Giuseppetti am Start.

Die Teilnehmer kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, Spanien, England, Italien und den Benelux-Staaten - nicht alle auf Italo-Bikes, aber alle mit einem Faible dafür. Rennläufe sind nicht vorgesehen.

Motorradtransport (ab Norddeutschland und NRW; weitere Standorte auf Anfrage), Unterkunft im nahegelegenen 4 Sterne-Hotel und Vollpension können auf Wunsch gebucht Franky Chiliwerden. Wer Zeit und Lust hat, macht einen Umweg über Albacete:

Am 21./22. gibt´s beim moto-up-Training noch einige Plätze. Anmeldung informell über Art Motor.

21. und 22. Februar Albacete
1 x Junior-Gruppe,
1 x Sportfahrer schnell/routiniert
1 x Lizenzfahrergruppe.

 


Sonntag, 02.01.2011

Die Cartagena Race Days by Art Motor sind umgezogen: Fanden sie bisher im März statt, so wird jetzt Anfang Februar für die neue Saison getestet - ideal für ein erstes Rollout, zumindest dann, wenn man nicht aufs neue Motorrad wartet. Ideal auch die Fahrzeit: Weil die Teilnehmerzahl limitiert ist und ausschließlich "piloti" mit Rennerfahrung (gleich wieviel) teilnehmen können, kann ohne Gruppeneinteilung gefahren werden. Macht 6 Stunden netto am Tag. Hinzu kommen bis zu 4 Extra-Sessions "attack time" von 15 oder 20 Minuten am Tag für die Top 15 - und die Abschlussrennen am letzten Tag. Zeitnahme und Reifenservice vor Ort, Transport kann mitgebucht werden - auf Wunsch auch im Doppel Cartagena-Aragon!