Bericht Festival ITALIA  25. / 26. Juni 2011



Start der classicBEARS: Holger Aue, "Maverick" Passberger, Hans Passberger, Eckhard Struck

ClassicBEARS: Schnelle Aue-Guzzi, verlässliche Passberger-Pantah

Hans Passberger freut sich immer über Konkurrenz. Aber diesmal traf´s ihn besonders hart. Weil es den Motor der 17 Zoll-Guzzi des amtierenden ThunderBEARS Champions Holger Aue zerbröselt hatte, griff dieser auf das Meistermotorrad des Vorjahres zurück, die 18 Zoll-Dynotec-Guzzi von Daytona. Die blaue V2 war sowieso im Gepäck – für Testfahrten zum bevorstehenden Endurance in Spa.

Mit seinem bisschen Hubraum (aber auch wenig Gewicht) hatte da Pantah-Passberger kaum eine Chance, und tatsächlich zog Holger gleich vom Start auf und davon. Die kleine Duc blieb so lange wie möglich im Windschatten, das seltsame Gespann zog dem kompletten Feld auf eindrucksvolle Weise auf und davon und fuhr mit mehr als einer halben Minute Vorsprung ins Ziel.

 

Mehr Action gab´s da schon im Verfolgerfeld, das ein blendend aufgelegter Werner Kaiser auf seiner TTF1 jederzeit im Griff hatte – ebenso wie Eckard Struck seine beiden Guzzi-Kollegen Patrick Gleim und Thomas Peters, die freilich schon beim Start den dritten Guzzista im Bunde, Andreas Baumgarten, verloren, der hundsmiserabel loskam. Zwar holte sich „Öli“ einige Plätze wieder zurück, doch am Ende blieb ihm nur Rang 8 hinter Robert Bomhauer auf der Capelli-Belli-TT1. Eckart Schaich brachte auf Platz 9 die beste BMW ins Ziel, gefolgt von Norbert Dalmühle auf der inzwischen hubraumerstarkten Moto Guzzi S3.

Mit der besten Königswelle des Feldes verwies Thorsten Schulze als Elfter Jan Eybergen (NL) auf der Pantah auf Platz 12, und auch Uwe Hasler rette mit seiner köWe als 15. noch das letzte Pünktchen. Dazwischen fetzten Peter Grüther und Andreas Tappe (beide Guzzi) sich um die komplette Renndistanz. Jede Runde wechselte die Führung zwischen den beiden, am Ende hatte Grüther die Nase vorn, Platz 13 im Sack – und beide miteinander wohl den meisten Spaß des Rennens gehabt.

Schluss mit lustig war hingegen im Rennen am Sonntag – zumindest auf der mechanischen Seite, denn es hagelte Pannen und Ausfälle. Thomas Peters stürzte gleich zu

Beim ersten Aufeinandertreffen in Lauf 3 zog Holger Aue davon, am Sonntag war Paßberger schneller - und seine Ducati zuverlässiger

In die Top Ten wollen sie alle: Hier hat Peter Grüther ordentlich zu tun, um auf Platz 9 vorzufahren

Anfang, Werner Kaiser kam nur zwei Runden weit, und in Runde 6 begann auch Holgers Guzzi zu stottern – vielleicht weil ihr Platz zwei nicht passte – denn Hans Paßberger hatte wohl über Nacht noch ein paar Zehntel gefunden und ließ sich im zweiten Lauf die Butter nicht vom Brot nehmen. Sosehr flog der Bayernpfeil, dass ihm eine Runde Vorsprung auf den Zweiten, Patrick Gleim auf seiner Guzzi, nicht reichten – am Ende siegte er mit 1.01 min Vorsprung vor Gleim und Eckhard Struck. Ein besserer Start zahlte sich für Andreas Baumgarten mit einem tollen vierten Platz vor Robert Bomhauer aus – aber es hätte nicht viel gefehlt, und Frank Schreiner, der über Nacht noch seine Triumph als Ersatz für die defekte vintageBEARS-SR, aus Berlin geholt hatte, hätte Bomhauer noch auf der Ziellinie abgefangen.  Für eine 750er war die Schreinersche Vorstellung auf jeden Fall nicht von schlechten Eltern, wie Torsten Schulze und Norbert Dalmühle als 7. bzw. 8. neidvoll anerkennen mussten: Beide hatten ihren 750ern über den Winter mehr Hubraum gegönnt. Peter Grüther fightete erneut heroisch auf Platz 9, Ted Hanappel belegte mit seiner Guzzi Platz zehn vor Uwe Hasler, und Rebecca Kleefoot entwickelte ungekannten Vorwärtsdrang und fuhr an Andreas Tappe, Lars Lindenberg und Jan Eybergen vorbei auf einen tollen zwölften Platz.

Den Sieg in der vintageBEARS sicherte sich in beiden Läufen HP Mevs mit sattem Vorsprung vor Velocette-Treiber Cord Warneke als Zweitem.  Sascha Pfautsch heftete sich mit seiner V50 zwar ans Velo-Heck, kam auch in Lauf 2 endlich dran – aber nicht vorbei: Platz 3.  Vorbei kam dafür Thorsten Wulff im Sonntagsrennen vorbei an Cordula Claussen auf ihrer Yamaha SR, nachdem Cordula am Samstag schneller war. Wilfried Grauke und Ulla Baumann auf ihren V50 sicherten sich jeweils die Plätze 5 und 6.

Nächster Lauf: 16./17. Juli Motodrom Most (CZ)

Doch noch ein Sieg: Hans Passberger freut sich nach Lauf 4, mit ihm feiern Robert Bomhauer, Patrick Gleim, Peter Grüther, Eckhard Struck und Norbert Dalmühle.



Cord Warneke ließ die Velocette ordentlich fliegen und holte zweimal Platz 2 in der vintageBEARS

 

 

Vollgas-Fight in der VintageBEARS: Sascha Pfautschs V50 (547) war aber schneller aöls Torsten Wulffs Pantah (566).

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