Bericht Festival ITALIA  25. / 26. Juni 2011



Lex van Dijk übernimmt vom Start weg die Führung, gefolgt von Hausner, Clausner, Dachselt, Kehlenbeck, Schüpbach und Lohrig.

Supertwins: Sieg für van Dijk und Hausner, Saisonende für Schüpbach

Lex van Dijk gehört zu den großen Namen der Supermono-EM, aber auch mit zwei Zylindern ist der ehemalige Sound of Thunder-Champion ein Siegertyp: Mit seiner OVER-Ducati gewann der Niederländer das zweite Rennen der Supertwins beim Festival ITALIA. Zwar sah er auch im ersten Rennen die Zielflagge überlegen als erster – aber weder Pokal noch Punkte, da er mit Carbonfelgen angetreten war. So ging der Sieg in Lauf 5 an Werner Hausner auf seiner Wenz-Corse-Ducati 1100,  der schon früh aufschließen konnte, während der Drittplatzierte, Hans Schüpbach (CH) auf seiner Ducati KR 2V nach einem schlechten Start die halbe Renndistanz brauchte, um sich auf Rang 3 vorzukämpfen. Zu seinen erbittertsten Widersachern zählte dabei Daytona auf „Little Guzzilla“ by Dynotec, der die schnellste Guzzi im Feld auf Rang 4 vor Jörn Widderich (Hadeler Ducati), Claus Rasch (Ducati 888 2V) und Frank Heyden (Pierobon F042) pilotierte.

Zweiventil-Altmeister Jörg Jakobeit (Jako-Ducati verteidigte Platz 8 knapp, aber erfolgreich gegen Newcomer Jens Wansner (Hadeler Ducati) und René Thijssen (NL) auf NCR Millona. Enno Berk, sonst eher Endurance-orientiert, holte Platz 11 vor 900 SS-Kollegen Ulrich Franke, und Steffen Werner brachte seine 1100 S als zweitbeste Guzzi vor Wim van Middelaar (NL/900 SS) und Ur-BoTler Wolfgang Zeyen (Pierobon) ins Ziel.

Auch mit Magnesiumfelgen anstelle der Carbonräder ließ van Dijk im Sonntags-Rennen die versammelte Konkurrenz hinter sich. Werner Hausner gab alles, hatte im Ziel aber 8 Sekunden Rückstand auf van Dijk, jedoch 13 Sekunden Vorsprung auf Christoph Dachselt. Der beerbt nach zwei Runden zunächst Frank Claussner, der mit defekter 999/1100 ausrollte, doch dann traf er auf den Meisterschaftsführenden Hans Schüpbach. Die beiden schenkten sich über die gesamte Renndistanz keinen Zentimeter, doch eben diese gingen dem Berner auf der Zürcher Duc in der vorletzten Runde aus, so dass die beiden Kampfhähne Frank Heyden und Bernd Lohrig (NCR Millona) auf die Plätze 4 und 5 vorrückten. Damit gelang es beiden, diesmal vor Jörn Widderich und Claus Rasch ins Ziel zu kommen. Jörg Jakobeit musste nunmehr Jens

Bernd Lohrig auf der NCR Millona vor Jörg Jakobeit und Frank Kehlenbeck und jeder Menge Supertwins

Bestes Guzzi-Ergebnis: Daytona mit Platz 4 in Lauf 1 auf "Little Guzzilla"

Wansner passieren lassen, und beiden zeigte der Speedway-gestählte Frank Kehlenbeck als Achter den silbernen Höcker seiner Paul Smart 1100. Eine weitere Paul Smart fuhr Nils Hahnebeck hinter René Thijssen und Enno Berk als 13. ins Ziel, Wim van Middelaar und Wolfgang Zeyen belegten Platz 14 und 15.

Mit vier Punkten Vorsprung auf Werner Hausner behält Hans Schüpbach zwar die Tabellenführung, doch nach dem Rennen kündigte Teamchef Koni Raess den Rückzug aus der Meisterschaft an. Damit scheint der Weg frei für den derzeit Zweitplatzierten, Werner Hausner. Doch bei noch vier ausstehenden Läufen und einem kampfeslustigen und schnell wachsenden Feld (36 Nennungen waren es bereits in Oschersleben) steht das längst nicht fest.

Nächster Lauf: 16./17. Juli in Most (CZ)

 

Forscher Newbie: Jens Wanser auf Hadeler-Duc fuhr zweimal in die Top Ten



Jako vor Claus Rasch - am Ende kam Rasch aber in beiden Läufen vorbei

 

 

Die Top 10 der Supertwins, soweit dem Fotografen zugewandt: Frank Heyden, Warner Hausner, Lex van Dik, Christoph Dachselt, Jörn Widderich, Frank Kehlenbeck, Jörg Jakobeit 

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