Bericht Masters of Speed  15.- 17. April 2011



Freche Kleine: Mit Leonhard Neels und Dirk Mothes (461) mischten sich zwei freche ProBEARS-Streiter unter die großen Twins und gewannen ihre Klasse.

ProBEARS: Drei schlägt zwei

Sieht so harmlos aus, geht aber wie die Pest. Man kann sich aussuchen, für wen das gilt: Leonhard Neels oder seine street Triple. Die beiden hatten in jedem Fall nicht nur die ProBEARS komplett im Griff, sondern auch dazu einen guten Teil des ProThunder-Feldes. Während der Hamburger seine Fights eher mit den ProThunder-Fahrern austrug, fighteten Bernd Zwanzig und Dirk Mothes, Lieblingsgegner bereits im Vorjahr, um die weiteren Podestplätze. Beide Male ging zunächst der Berliner Zwanzig in Front, letztlich behielt aber immer der Vogtland-Pfeil Mothes die Oberhand – und sei es erst in der letzten Runde, wie in Lauf 1.

Nachdem für Frank Claussner die Saison so angefangen hatte, wie die letzte Saison geendet hatte, konnte er seinen neuen Zweiventiler im 999-Chassis am ersten Renntag endlich mal ins Ziel bringen. Fazit: Wenn sie geht, geht sie gut. Platz 4 war so auch am Samstag drin, doch am Sonntagmorgen streikte das Getriebe schon wieder, und das machte den Weg auf Platz 4 frei für Maico Tappenbeck-Schmidt, Fünfter des Vortages.

Das bestes japanische Motorrad im Feld kam einmal mehr aus dem TRX-Stall. Hubert Schulze-Wellberg ließ den Fünfventiler fliegen und holte Platz 6 und 5, jeweils gefolgt von Dennis Glass auf Ducati 748. Mit noch exotischeren Material jedoch fuhr Peter Lohse auf Platz 9: Sein Motorrad ist eine BMW F 800 und beisst offensichtlich gut genug: Zusammen mit Patrick Leier und Dennis Glass bildeten die drei in Lauf eins ein teuflisches Dreierpack, das in eine Sekunde passte. Am Sonntag ging´s dann für die BMW weiter nach vorne bis auf Platz 7, gefolgt von Hilmar Kuhnt auf TRX, der am Samstag hinter Lohse noch Zehnter geworden war.

Weil Claussner und Patrick Leier, Achter des Samstags, nicht zum zweiten Lauf starteten, rutschten auch andere weiter nach vorn: Volker Siedenburg auf 748 und Chris Heilmann auf 900 SS. Damit waren die Nordlichter unter sich: Das Dreamteam Hamburg mit Thorsten Erxleben und Burkhard Rogge sicherten das Feld nach hinten ab. Am Sonntag biss Burkhard allerdings der Hafer, und er ließ Chris und Thorsten hinter sich.



Zweimal Dritter: Bernd Zwanzig

Fight um die Plätze: Schulze-Weelberg (TRX) , Siedenburg (748), Chris Heilmann (900 SS) , Erxleben (Multistrada), Rogge (749).

 



Top-Speed-Duell: Peter Lohse (BMW 800), Maico Tappenbeck-Schmidt (469)


Neuzugang unter den TRX-Racern: Hilmar Kuhnt

 

ERGEBNISSE:    
TT SuperclassiX / Supertwins Lauf 1 Lauf 2
BEARS Lauf 1 Lauf 2

Pro Thunder / ProBEARS

Lauf 1

Lauf 2

Superbike B/Open Lauf 1 Lauf 2
Supersport B / Open Lauf 1 Lauf 2
     

Fotos vom Event gibt es hier:

www.teamfotograf.de
www.speedmotopics.de

   

Die Samstagssieger: Sieger Neels ganz recht, Bernd Zwanzig fehlt leider