Bericht Buenos Dias de Cartagena/E 23. - 29. Januar 2012
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Eine Woche lang blauer Himmel über Cartagena bei Buenos Dias und Sportbike Weekend
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Trotz Kommen und Gehen im Paddock – der blaue Himmel blieb
Bueonos Dias und Sportbike Weekend in Cartagena
Das nennt man einen guten Riecher: Zum ersten Mal verlängerte Art Motor seinen Traditionstermin im Januar, die Buenos Dias de Cartagena, um das Wochenende – und tatsächlich hielt sich der blaue Himmel über der Strecke volle sieben Tage lang. Eine ganze Woche und zwei events, das bedeutete zugleich aber auch ein stetes Kommen und Gehen, originell ausbaldowerte individuelle Kombinationen und jede Menge Abwechslung.
Stammgäste bei den Buenos Dias ist die Truppe von Dietmar Grahls Dino Motorradtechnik. Die Truppe umfasst |
inzwischen fast zwei Dutzend Teilnehmer – zuviele selbst für die kleine Finca, auf der nun nur noch ein Teil logiert. Diesmal hatte der Chef persönlich besonders viel Zeit für seine Gruppe: bereits am zweiten verknackste Dietmar seinen Schlüsselbein und war zum Zusehen verurteilt. Dass jetzt gar keine Aprilia mehr dabei war, wurmte den RSV-Fans besonders, stimmte aber auch nicht so ganz, denn Holger Allers hatte immerhin eine RSV-Twin aus dem Norden angekarrt.
Logisch, dass einmal mehr die BMW-Fraktion in der Überzahl war – BMW-Fahrer in Deutschland (und auch in Spanien) kommen inzwischen so gut wie überall her: So manch einer aus Kalles Boxer-Gang ist, wie Kalle selbst, vom Boxer inzwischen auf den Four umgestiegen, das Team von Schubert Motorsport trainierte mit seinen Fahrern schon mal für die neue Sprint- und Endurance-Saison, die Firma und Brüder Stilgenbauer belebte die Strecke
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 Konzentration vorm Rausfahren: Uwe Malina und KTM 125 |

Das Team von Honda Schade bewies Speed und Lebenskunst
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mit achtbaren Zeiten und das Paddock mit knallbunten 2012er RR´s, so dass es schon kaum noch auffiel, dass ein paar ganz schnelle Leute aus dem Münchner Fahrwerksversuch ganz besonders emsig ihre Runden abspulten und auswerteten – sowas nennt man Entwicklung an der Basis, und das Ergebnis ist ja bekannt.
Die Marken- und wie Nationen-Vielfalt litt darunter aber nicht wirklich: Die KTM-Palette reichte von Zweitakt-Freak Uwe Malinas 125er über Roland Probsts Superduke bis hin zu den RC8, auf denen besonders gerne besonders lange Menschen wie Thomas Smidt ihren Platz finden. Italienische Zweizylinderklänge gab´s dafür auffallend wenig – nur Michael Boix hatte seine 1098 dabei. Italo-Sound gab´s dafür um so konzentrierter aus einer Box: In der hatte sich das Haus Bimota eingemietet, um die neue Moto2 mit Robin Harms am Lenker erstmals zu testen. Die blitzblanke neue Maschine
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wurde viel bewundert, Robin kam auch auf gute Zeiten – aber nicht wirklich an die Vorlagen der Supersport-Topliga in Form von Lukas Pesek, Axel Maurin und Ondrej Jezek heran, die in den 1:36er Bereich vorstießen: Jezek schaffte sogar eine 1:36.0.
Den Titel „King of Cartagena“ gewannen aber andere: Beim Sprintrennen am Donnerstag holte diesen in der Superbike-Klasse Christian Mlinsk (BMW) haarscharf vor Thomas Pangratz (Kawa), bei den Supersportlern ging er an ZX-6-Fahrer Guido Beck, der Ralf Stachelhaus um 9 Sekunden hinter sich ließ,

Das Bimota-Werksteam testete die neue Mot 2 mit Robin Harms und Ruben Xaus
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Cartagena - einfach eine geile Motorradstrecke |

Sechs Gänge beim Spanier - in der Terrazza wird immer gut aufgetischt
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der dafür aber um so mehr mit Niklas Pfeiffer aus seiner Triumph 675 zu tun hatte, der Dritter wurde.
Die Blue Toro Endurance stieg erstmals an einem eigenen Renntag, und zwar dem Freitag. Doch da hatten die ersten schon gepackt oder ihr Pulver im Sprint verschossen. Wirklich geracet wurde so nur in der Superbike-Klasse, in den beiden anderen Klassen, Toro 1 und Toro 2, siegten die Teams "Thunderracing" und "Rinderwahn" ohne Gegenwehr. Die bekam bei den "Großen" insbesondere das Team "Mission Possible" mit Timo Beumer und Andreas Bolkaert zu spüren. Sie holten nach 75 Minuten um 2 Sekunden Platz 2 vor dem tschechischen Team "Friends of Kurim" . Unangefochten fuhr das Team "Need for Speed" powered by Schubert Motors den Sieg ein.
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Während in den Boxen rundum großes Packen angesagt war, waren die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer fürs Sportbike Weekend bereits eingetroffen. Den Vogel schossen dabei die Jungs aus dem Pott um Pedro Garcia ab: Sie standen schon am Dienstag zur Anmeldung n der Art Motor-Kaffeemaschine und rollten bereits am Mittwoch auf die Strecke – bei dem Wetter gab´s aber auch nicht wirklich gute Gegenargumente. So hatten sie das Beste aus zwei Welten: Mittenmang in der Action in der Woche, und die Strecke fast für sich am Wochenende. Insbesondere der Samstag gestaltete sich hoch familiär, so dass der Besuch von 5 Kandidatinnen aus den Niederlanden besonders auffiel. Die jungen Damen fuhren hier ihren Ausscheidungskampf für den Titel der „Motorcycle Lady of the Year“ und zeigten sich nicht nur attraktiv und dynamisch, sondern auch talentiert. Im nächsten Jahr dürfen sie wirklich gerne wiederkommen. |

Die jungen Damen kürten ihre Rennstreckenhoffnung |

Startaufstellung zur Blue Toro Endurance
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Am letzten Tag, dem Sonntag, hatte sich in spanischen Zünderkreisen herumgesprochen, dass die Regenvorhersage des Internets schwer danebenlag, so dass auch spanische Fahrer auf der Strecke unterwegs und die Action dort belebten – dank Lolos Hilfe, ohne dabei für Aufregung zu sorgen. So blieben die sieben Tage ein rundum entspannter Saisonauftakt. Fast alle fuhren buchstäblich bis zum Abwinken, erst um sechs Uhr packten alle miteinander – Streckenposten, Fahrer und das Art Motor-Team - ein. Das Art Motor-Equipment wurde gleich sicher geparkt – um 20. Februar geht´s schon weiter mit den Cartagena Race Days. |

Die Sieger des Superbike-Rennens
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