Bericht classicBEARS - BIKEtoberfest  3.- 6. OKTOBER 2013



Ab geht die Post! Reihe eins...
classicBEARS: Struck siegte in Feuchtgebieten, Olbrich zum Finale

Eine Premiere gab es bei den Rennen der 18 Zoll-Klassiker-Gemeinde. Weil am Samstag zuviel Wasser auf der Strecke stand, um von 18 Zoll-Profilreifen verdrängt zu werden, machte der Vorschlag die Runde, die Samstag-Rennen in den Warm Ups des Sonntags auszutragen – ein Vorschlag, der von der Mehrheit begrüsst und in einer eilig einberufenen Fahrerbesprechung angenommen wurde. So war es dann immerhin nur noch nass, aber nicht pitschnass, als die classicBEARS und vintageBEARS den Rennreigen am Sonntag eröffneten. 

Titelaspirant Manfred Sieg konnte verhalten angasen, er hatte schon so gut wie alle für den Masters-Titel benötigten Punkte zusammen. Entsprechend ließ er auch beim Start die ehrgeizigeren Kollegen vor: Zunächst einmal donnerte BMW-Kollege Losbuhr vorneweg, einen ganzen Pulk hinter sich, aus dem dann Ralf Olbrich mit der TR1 als

nächster die Spitze übernahm – aber nicht für lange, denn Guzzista Eckhard Struck setzte sich am Ende durch. Losbuhr kam noch mal ordentlich auf und schickte in einem ultraknappen Finish Olbrich auf Platz 3. Molinari-Mann Wagner-Wischhoff erwischte einen guten Start und trieb die Top 3 in greifbarer Nähe bis ins Ziel vor sich her und platzierte seine Duc als Vierter vor den drei Guzzis von Polesitter Bernd Walter, Stefan Nerge und Arend Hegeler. Manfred Sieg hielt sich mit Bedacht raus und holte als Achter die letzten Punkte für seinen Titel, gefolgt von Lars Lindenberg mit seiner Duc und den Guzzista Dalmühle, Wobker und Oberkönig.

Der zweite Lauf ging nicht nur auf wesentlich trockenerer Bahn über die Bühne, sondern auch im Vergleich überschaubar in Sachen Führungswechsel: Ralf Olbrich setzte sich gleich zu Beginn an die Spitze und gab sie ebensowenig ab wie Eckhard Struck seinen zweiten Platz und einen nun befreit aufgeigender Manfred Sieg seinen dritten Rang. Mit Olbrich auf der TR1, Eckhard Struck auf der Guzzi und Manfred Siegs BMW lagen so drei Fabrikate

Start

Losbuhr vorn

auf den ersten drei Plätzen, und Andreas Wagner-Wischhoff brachte als (erneut) Vierter gleich die vierte Marke hinzu.

Doch dann schon begann der Guzzi-interne Marken-Cup jenseits der Spitzengruppe. Den entschied Stefan Nerge  vor sich, der sich schon in der Anfangsphase gegen Arend Hegeler und Ted Hanappel durchgesetzt hatte und erst gegen Rennende unerwartet Besuch bekam: Ralf Wobker hatte sich die HSM-Guzzi von August Martmann ausgeborgt, startete aus der Boxengasse hinterher und pflügte mit so viel Schmackes durchs Feld, dass er die Ziellinie nur um 8 Tausendstel hinter Nerge als Sechster kreuzte, jedoch deutlich vor Arend Hegeler und Ted Hanappel, an dem Norbert Dalmühle trotz steten Versuchens nicht vorbei kam. Platz 10 erfuhr sich Berthold Oberkönig vor dem munteren Ducati 750-Duett von Michael Hoheisel und Lars Lindenberg, das unentwegt Positionen tauschte, wobei am Ende Hoheisel die 750er-Nase vorne hatte.Die letzten drei Punkteplätze gingen an Andreas Tappe (Guzzi), Stephan Stoppel (XS 650) und Joachim Dubbert (Guzzi).

 


Tappe vor Martmann

Guzzi Armada

  

  


Meister Sieg

Siegerehrung

  

 


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Fotos vom Event gibt es hier:

www.teamfotograf.de

     

End-Punktestände der Klassen:
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