Bericht Classic Superbikes + classicSAM - BIKEtoberfest  3.- 6. OKTOBER 2013



Endurance-Granaten und Segelstangen-Superbikes, Hauptsache Hubraum
Classic Superbikes + classicSAM: Große und kleine Vierzylinder (fast) unter sich

Hubraum ist eben durch nichts zu ersetzen ausser durch Hubraum, und wenn der stimmt, dann ist der Einsatzzweck egal: Beide Siege in den Classik-Superbike-Läufen beim BIKEtoberfest gingen an Endurance-Racer mit entsprechenden Bikes. Aber auch die kleineren Zylinder sollten ihren Auftritt haben: Dafür gab´s erstmals zwei Läufe der classicSAM (SAM für Samurai) mit eigenem Reglement und separater Wertung.

Wie auch bei den classic und vintageBEARS sprachen sich die Fahrer mehrheitlich dafür aus, das Samstag-Rennen nicht ins reichlich strömende Wasser fallen zu lassen, sondern beide Rennen am Sonntag stattfinden zu lassen. Auch wenn die noch nicht ganz abgetrocknete Strecke für die drehmomentstarken 18-Zöller nicht gerade ideal war, machte Uwe Ehninger das Beste aus der im Überfluss vorhandenen Leistung seiner Rau-Suzuki GS-1100, die die

Nachfolge der Heyne-Ehninger-Laverda angetreten hat, aber noch immer nicht ganz ausgetestet ist: Er stampfte die Konkurrenz förmlich in den Boden und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Das hätte anders ausgesehen, wenn Ralf Wobker mit seiner Rau-Kawa in Ermangelung einer Rundenzeit nicht aus der Boxengasse hätte starten müssen und  weiter als drei Runden gekommen wäre. So aber blieb´s bei der schnellsten Rundenzeit für Wobker und dem klaren Sieg für Ehninger vor Andreas Heller, der seinerseits Niels Paulsen auf der Kawa im Ziel um 5 sec hinter sich halten konnte. Den nächsten Pulk führte Olav Bock auf der Ur-Knicker als Fünfter ins Ziel, ihm folgten Thomas Schmahl auf der dicken GPZ, Nico Reimann auf der CB 750 F und Ralf Thomas auf der Bol d´Or auf den Plätzen 5 bis 7.

Im zweiten Lauf allerdings hielt Wobker, was seine Rundenzeiten versprachen. Erneut aus der Boxengasse gestartet, legte er nochmals um bis zu 5 sec schnllere Rundenzeiten vor als der Rest des Feldes, fand schnell Anschluss an das Feld, das er dann so konsequent durchpflügte, dass er am Ende den Sieg in der Tasche

Lauf 1: Ehninger zieht bereits allen auf und davon

Olav Bock holte mit Hubraumhandicap zweimal Platz 4

hatte. Uwe Ehninger mit seiner dicken GSX-Suzi, die nun mehrim Probe- als im Rennmodos lef, wa dabeikein Hindernis, Ehninger konnte diesmal nicht mal den Anschluss halten an die beiden schnellen Kawas vn Andreas Heller und Niel Paulsen, die mit den Plätzen 2 und 3 den Kawa-Dreifacherfolg sicherten. Olav Bock bekam nur leichten Druck von Thomas Schmahl, die beiden fuhren ungefährdet die Plätze 4 und 5 ins Ziel vor Ehninger, Reimann du Thomas.

Aber auch die schnelleren der CSBK-Dickschiffe waren überrascht, wie gut die deutlich hubraumschwächeren Fours der classicSAM mithalten konnten – die schnellsten der „Kleinen“ schafften es immerhin bis in Reihe 2. In Lauf 1 führte bis zur letzten Runde Pierre Müller mit der CB750 Four das classicSAM-Feld, wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung, an. Hinter ihm stritten Andy Ruch auf der Segoni-Honda 650 und René Frey mit der Honda VF 500 II um Platz 2, doch als nach 5 Runden das Aus für Schmid kam, hatte sich René Frey auf der VF500 II schon so nahe an die beiden Teamkollegen herangeackert, dass er sich

zunächst Pierre Müller und dann auch noch Andy Ruch schnappen konnte, der dann seinerseits auch noch Müller vorbeilassen musste. Jens David auf der CX 500 konnte den Speed der Klassenkonkurrenten nur eine Runde lang mitgehen, musste sich dann jedoch durchreichen lassen und holte Platz 4.

In Lauf 2 liess Pierre Müller nichts anbrennen und behielt die Führung diesmal bis ins Ziel. René Frey ließ seinerseits diesmal Andy Ruch nur in Reichweite, aber erst gar nicht vorbei. Die beiden sicherten sich die Plätze 2 und 3 vor Jens David.



Die kleineren, aber auch flinkeren classic-SAM mischten kräftig mit – hier Müller vor Ruch

Zum ersten Mal nach einem Rennen mit der GSX 1100 ganz oben auf dem Treppchen: Uwe Ehninger, links Andreas Heller, rechts Niels Paulsen, Olav Bock, Thomas Schmahl und Nico Reimann

  

  


Lauf 2: Diesmal kommt Andreas Heller am besten weg, Paulsen drängelt bereits

Doch Hellers Führung währte nicht bis ins Ziel: Wobker schnitt durchs Feld und holte sich den Sieg

  

  


Seltener Anblick: Andy Ruch auf der Segoni-Honda setzte sich gegen Jens David auf der CX 500 zur Wehr


Die Sieger der classicSAM (von rechts): René Frey, Pierry Müller, Andy Ruch, Jens David

  

 


RENNBERICHTE:   ERGEBNISSE:  
Pro Thunder pdf Lauf 1 Lauf 2
ProBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
Superbike B / Open pdf Lauf 1 Lauf 2
Supersport B / Open pdf Lauf 1 Lauf 2
ClassicBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
VintageBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
TT SuperclassiX pdf Lauf 1 Lauf 2
Classic Superbikes / classicSAM pdf Lauf 1 Lauf 2
SuperTwins pdf Lauf 1 Lauf 2
       

Fotos vom Event gibt es hier:

www.teamfotograf.de

     

End-Punktestände der Klassen:
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