Bericht TT SuperclassiX- BIKEtoberfest  3.- 6. OKTOBER 2013



Im Regen blieben die meisten SuperclassiX im Paddock, doch das Feld war dennoch dicht. Hier Hans Werner Bischoff vor hubraumstärkerer Konkurrenz
TT SuperclassiX: Mehr Grün denn je, kleine PC 25 ganz groß

Mit 30 Nennungen wies das Feld der SuperclassiX das größte der Saison auf, doch dem Seich des ersten Laufes stellte sich weniger als die Hälfte – die SuperclassiX sind wohl keine Regenreifenklasse, und die Ersatzteile für die Youngtimer sind auch nicht immer leicht zu beschaffen. Davon braucht es jedoch jetzt so einige für de CBR 900 RR von Robert Glück. Zusammen mit Andreas Warnkes ZXR erwischte er den besten Start und auch in der ersten Runde die Führung, doch schon in Runde 2 flogen Glück und die Wellbrock-Honda ab, Warnke blieb allein auf weiter Flur und drückte dem Zweiten in der Open, Sven Ohrmann, eine Runde auf. Peter Meinhardt auf der FZR 1000 kam fast mit und auf Platz 3 ein vor dem dänischen GSX-R 1100 Gaststarter, Michael Kristensen. Nur wenig langsamer als Warnke zeigte sich der unerschrockenste der F2-Kämpen, Steffen Klein, der Warnkes Tempo mitging und dem sieggewohnten Hans-Werner Bischoff, immerhin F2-Master, keine Chance und nur Platz 2 ließ. Ungefährdet vom 

späteren Vierten, Marc Schulz, fuhr er sauber durch auf Rang 3. In der TTF1 gab es mit Andrik Wambsganß einen neuen Sieger und mit seiner grünen ZXR 750 RR eine neue Farbe an der Spitze des TTF1-Feldes. Die RC30-Armada aus dem Honda Wellbrock-Stall konnte sich da nur miteinander beschäftigen, wobei Daniel Groth selbst am meisten überrascht davon war, wie gut er an Routinier Harbusch vorbeikam und später vor ihm bleiben konnte. Platz zwei damit für den Schweizer vor Wolfgang Harbusch und Heinz Cordes.

Im Trockenen kam dafür Cordes um so besser zurecht: Mehrmals tauschten er und Wolfgang Harbusch die Plätze, und den Sieg – den ersten der Saison – holte er sich erst in der letzten Runde. Damit hatte die RC30-Fraktion die Vortages-Scharte ausgewetzt, denn „die  Grünen“ blieben dahinter oder sahen das Ziel nicht: Franz Tröster, der bis dahin an der F1-Spitze mitgemischt hatte, flog nach einem Missverständnis mit Wolfgang Harbusch ab, Andrik Wambsganß lief als Dritter vor Frank Kiefer ein. Daniel Groth rettete nach einem Kiesbettausflug noch Platz 5, Holger Kahrs hatte mit der einzigen GSX-R 750 keine

Im Regen blieben die meisten SuperclassiX im Paddock, doch das Feld war dennoch dicht. Hier Hans Werner Bischoff vor hubraumstärkerer Konkurrenz

Die  TT Open-Sieger de r Regenschlacht: Kristensen, Warnke, Ohrmann, Meinhardt

Chance und wurde Sechster.

Nachdem Robert Glück ohne die CBR 900 dastand, machte Warnke erneut die TT Open klar. Leichtes Spiel hatte er dabei dennoch nicht, denn Thomas Hemmerling kam nach seinem unglücklichen ProBEARS-Saisonstart mit darauffolgendem Klassenwechsel  auf der FZ auf Anhieb gut zurecht und konnte Warnke wie ein Schatten auf Platz 2 folgen. Mehr Luft gabs da schon bis Platz 3, den sich GSX-R-Kristensen vor Herrman Kellner auf der ZXR holte. Um seinen 5. Platz bangen musste hingegen Sven Ohrmann, der mit seiner CBR Rainer Platts FZR nur um eine halbe Sekunde hinter sich halten konnte. Mit Abstand auf Platz 7 landete Peter Meinhard, der aus Norwegen angereiste Kurt Brevik hingegen konnte die rote Laterne nicht abgeben.

Ab am nassen Samstag oder am trockenen Sonntag, eine kleine CBR 600 war immer ganz vorne an der Spitze des Feldes zu finden. Auch am Sonntag hielt sich Steffen Klein immer ungeachtet des Hubraumunterschiedes auf Rang 3 des starken Feldes, und so konnte seinen Sieg  in der TTF2 niemand gefährden. Am nächsten dran kam Joachim König,

der ebenfalls ganz schon flott unterwegs war und sich als Zweiter auch jederzeit vor Hans Werner Bischoff halten konnte. Alexander Herrmann schnappte sich erst in der  letzten Runde Platz 4 von Thomas Schulz, ebenso wie Ralf Teller Platz 6 von Marc Schulz.

Ausser PC 25 war am im gesamten TT2-Feld, der stärksten Division der SuperclassiX, weit und breit nichts zu sehen – Ausnahmen bildeten nur Christopher Kochs luftgekühlte CBX 750 und André Kreitzs Ducati 750. Doch dem fehlte es klar an Leistung gegenüber der Vierzylinder-Übermacht. Besser zurecht kam da schon Koch mit seiner Moriwaki CBX: Er hielt mit Joachim Schnaars und Ingo Böttjer immerhin zwei PC 25-Kämpen hinter sich und belegte Platz 8.


Die Samstags-Besten der TTF2: Klein, Harbusch, Böttjer, Schulz jr.

Andreas Warnke eilte in Lauf 2  gleich an die Spitze, dicht gefolgt von Thomas Hemmerling und TTF2-Underdog Steffen Klein

 

 


Da lag Wolfgang Harbusch noch vorn - doch zu guter Letzt ging Cordes zu seinem ersten Saisonsieg vorbei, Kristensen schaute zu

Michael Kristensen prügelte die gute alte GSX-R 1100 auf die Plätze 4 und 3

 

 


Steffen Klein hielt mit der kleinen PC 25 mit der hubraumstärkeren Konkurrenz mit und holte zwei klare TTF2-Siege

Erster Saisonsieg für Heinz Cordes, auf dem Podest umringt von Wolfgang Harbusch, Andrik Wambsganß, Frank Kiefer und Daniel Groth

 

 


RENNBERICHTE:   ERGEBNISSE:  
Pro Thunder pdf Lauf 1 Lauf 2
ProBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
Superbike B / Open pdf Lauf 1 Lauf 2
Supersport B / Open pdf Lauf 1 Lauf 2
ClassicBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
VintageBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
TT SuperclassiX pdf Lauf 1 Lauf 2
Classic Superbikes / classicSAM pdf Lauf 1 Lauf 2
SuperTwins pdf Lauf 1 Lauf 2
       

Fotos vom Event gibt es hier:

www.teamfotograf.de

     

End-Punktestände der Klassen:
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