Bericht vintageBEARS - BIKEtoberfest  3.- 6. OKTOBER 2013



Selten genug: Die vintageBEARS gönnten sich eine eigene Startaufstellung. Olli Jaensch scheint´s am besten zu gefallen
vintageBEARS: WEKA kanns nicht lassen

Der Start aus eigener Startaufstellung machte den Start für die vintageBEARS zwar sicherer (und sicher auch freudiger), änderte aber nichts an der Überlegenheit von Werner Kaiser. Eigentlich wollte er ja letztes Jahr schon seine Karriere beenden, aber dann muss ihm wohl das Buch „Wie komm ich nur vom Rennsport los“ von Dieter Quester in die Hände gefallen sein. Wie wir wissen, kennt Quester das Rezept zum Ausstieg auch nicht, und in Werner Kaiser hat Quester einen würdigen Leidensgenossen gefunden. WEKA quetscht seine Pantah noch immer aus wie ein Renn-Frischling, und liess ich dies auch beim den BIKEtoberfest-Läufen nicht nehmen - immerhin galt es ja noch, den Titel sicherzustellen. Der lag eigentlich nur noch (wenn auch eher theoretisch) für Thorsten Wulff und HP Mews, beide Pantah-Kollegen, in Reichweite.

HP hatte da wohl die besten Karten, aber auch kein leichtes Spiel: Während Kaiser immer einen gewissen Sicherheitsabstand zu seinen Verfolgern halten konnte,

musste HP mit diesmal harter Konkurrenz kämpfen und sich erst einmal vorbeifighten an den beiden SR-Treibern Jens Kapfer und Oliver Jaensch. Kapfer (ehedem selbst ex-Pantah-Racer) schaffte es nur um Haaresbreite auf Rang drei, Jaensch landete nur einen Sekundenbruchteil dahinter auf Rang vier – mit gehörigem Sicherheitsabstand allerdings vor Cord Warneke auf seiner Velocette. So eine Velocette ist ja schon was Rares, aber schon beinahe ein Gemeinplatz im Vergleich zu Mike Menyharts Renn-Wankel: In so flotter Fahrt haben wir die Hercules W2000 noch nie erlebt – und auch Ulla Baumann nicht, die sich als Siebte dem blauen Staubsauger geschlagen geben musste.

Dennoch durfte Ulla zufrieden sein: Mit den schwierigen, halbfeuchten Bedingungen kam sie besser zurecht als Thorsten Wulff, vorm BIKEtoberfest noch Tabellenzweiter, und den beiden SR-Racern Cordula Claußen und Stefan Schindelbauer auf den Plätzen 7 bis 10. Falk Wolf, vorläufig endgültig zum letzten Mal auf dem Single unterwegs, holte sich Platz 11 vor Stefan Haarmeyer auf der TSS 500, die mal eine BMW R45 war.

Jaensch und Kaiser starten gleichauf durch

SR500-Jaensch vor Pantah-Weka, SR500 Kapfer vor Panta-Wews

Lauf 2 fand zwar nicht viel später, aber schon auf wesentlich trockenerem Geläuf statt. Das machte für so manchen dann den Unterschied – insbesondere für Cord Warneke, der munter mit HP Mews und Werner Kaiser rang und sich zwischenzeitlich sogar in Führung setzte. Über die komplette Renndistanz mochten die drei sich nie so recht trennen lassen und fuhren entsprechend auch dicht hintereinander ins Ziel: Kaiser als Erster, Mews als Zweiter und Warneke als Dritter. Nur Oliver Jaensch konnte hier so halbwegs dranbleiben, er belegte Platz  vor Cordula Claussen, die somit Ulla Baumann diesmal die beste Damen-Platzierung abtrotzte.

Mit Jens Kapfer als 6. folgte dann gleich die dritte SR im Bunde, und der hielt sich sicher vor dem erbitterten Dreikampf  um Platz 7, in dem so einige aufgeigten, die sich im Feuchten zurückgehalten hatten: Zunächst einmal hatte Ingo Margelowsky die Ducati 450-Nase vorn, musste dann aber sowohl Zimmer als auch Wulff zu den Plätzen 8 und 9 vorlassen. Ebenso biss sich Ulla Baumann die Zähne an Stefan Schindelbauer aus, kam aber weder vorbei noch über Platz 12 hinaus, allerdings vor Mike Menyhart und Falk Wolf.

 


Schindelbauer und Haarmeyer nehmen mit ihren TSS500 Margelowsky ins Sandwich

Mike Menyharts fliegender Staubsauger, hinten Peter Zimmer

In Lauf 2 dann aber verlief f�r Werner Kaiser alles nach Plan. Am Start kam er, anders als HP Mevs, diesmal blendend weg und zog auf und davon zu seinem ersten vintageBEARs-Sieg. Mevs hingegen fand zwischen den gr��eren Maschinen seinen Speed nicht und fuhr zu Platz 2 - und Tabellenf�hrung. Mit ordentlich Sicherheitsabstand trieben Cord und Cordula ihren Singles auf die Pl�tze 3 und 4. Auf Platz 5 zog diesmal jedoch Ingo Margelowsky vorbei an Pantahtreiber Thorsten Wulff, Pantah-Kollege Andreas Kahl holte Platz7 vor Falk Wolf.

 


Velocette-Mann Cord Warneke mischte in Lauf 2 mit der Spitzengruppe mit


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Fotos vom Event gibt es hier:

www.teamfotograf.de

     

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