Bericht Festival ITALIA  20.- 23. JUNI 2013



34 Superbikes starten – da kann Luca (11) noch mithalten
Superbike B/Open: Rehder holt auf, Schäfer wirft weg

Mit prallen Feldern und ebensolcher Action gingen die Superbiker der SBK B und Open in ihr Halbzeit-Meeting. Wer aber glaubte, der Durchmarsch für die nichtitalienischen Vierzylinder sei beschlossene Sache, sah sich angenehm überrascht. In der SBK Open heizte Luca Hansen auf der Ducati 848 den diesmal ganz schön schweren Jungs auf ihren Fours ein, in der SBK B übernahm Karsten Bartschat auf der 1198 die Verfolgerrolle von Peter Rehder, der seine 1098 zugunsten einer Yamaha R1 beiseite gestellt hat.

Damit scheint er gar keine schlechte Wahl getroffen zu haben. Schon im Training zeigte er seinem direkten Widersache in der Meisterschaft, Rich de Rousse auf BMW, den Weg. Doch der gab Gas, holte auf und ging zu Rennmitte vorbei. Im Paarlauf beharkten sich die beiden, doch im Ziel hatte Rich um eine Zehntelsekunde die BMW-Nase vorn. Die Italo-Ehre retteten Karten Bartschat mit Rang 3 vor Marco Gluch, der Sven Aßmus kurz vor Rennende auf Platz 5 verwies, ein stark auftrumpfender Volker Lorenzen auf Aprilia RSV4 , der sich Platz 6 vor Martin Helbig auf GSX-R 750 sicherte, sowie dem Schweizer Christian Brantner auf der MV Brutale des Espresso Ristretto Teams, der Peter Ackermann auf Platz 9 verwies. Der dänische Ducati 1098-Treiber Lars Marholt holte Platz 10 vor US-Boy Brian „Jaz“ Whelan und Jann Bressel.

Peter is back – keine Pause mehr für Rich!

Marco Gluch (239) blieb in beiden Rennen vor Volker Lorenzen (228)

Mit Karsten Bartschat, Sven Aßmus und Christian Brantner fehlten gleich drei Top Ten Kandidaten im Sonntag-Rennen. So trugen Rich und Peter ihr Duell ohne Druck von hinten aus, aber bei Peter war der R1-Knoten jetzt endgültig geplatzt, und er ließ dem BMW-Boy keine Chance, ihm den Sieg streitig zu machen. Dafür bekam Marco Gluch schon etwas mehr Druck von Volker Lorenzen und Martin Helbig. Doch am Ende hatte Marco Plath 3 sicher, und Volker holte Platz 4 knapp vor Martin Helbig. Dafür packte Lars Marholt sich als Siebter Peter Ackermann, und die weiteren Top 10-Plätze sicherten sich Gerhard Hartung, Brian Whelan und Jann Bressel.

Erst recht Feuer am Dach gab´s in der SBK Open. Angesichts der Starterliste stand schon fest, dass Luca es mit seiner kleinen 848 schwer gegen die dicken Fours haben würde, dazu kamen dann noch Schaltprobleme, dies es ihm im ersten Lauf schwer (und in Lauf 2 den Start unmöglich) machten, an der Spitze mit Uwe Pollheide, Norman Schäfer und Christoph Strehlke dranzubleiben und in Lauf 2 einen Start vollends vereitelten. Mit Pollis BMW, Normans vertrauter Honda und Christophs Gixxer waren gleich drei unterschiedliche Marken in den Top 3 vertreten. Die Führung übernahm erst mal Strehlke, dann ging Pollheide vorbei, doch im Finale behielt Norman die Oberhand und siegte knapp vor Pollheide und deutlich vor Strehlke. Mit der kaum noch zu schaltenden Ducati gelang es Luca wenigstens, Platz 4 vor der BMW Armada von Thorsten Hohnemann, Stefan Solterbeck, Daniel Wilson und Stefan Symanczyk zu retten. Als Neunter tütete Piet Schmidt mit seiner Honda den britischen Gaststarter Chris Matthews auf seiner 3D Cup-Ducati 1098 ein. Einen dichtgedrängten D-Zug führte Stefan Henke auf Wellbrock-Honda auf die Plätze 11 bis 15. Von hinten drückte René Krumbeck, kam aber nicht vorbei und über Platz 12 hinaus, dahinter balgte sich das dänische Trio Jan Mandelid, Jens Rasmussen und Preben Lind. Zu Rennende lagen die drei innerhalb von drei Sekunden, doch keiner schaffte es vorbei, so dass die drei in dieser Reihenfolge aus den Rängen 12 bis 15 einliefen.


Brian „Jaz“ Whelan muss aufpassen, gleich geht Gerhard Hartusieger vorbei

Peter Rehder, Rich de Rousse, Karsten Bartschat, Marco Gluch, Sven Aßmus

In Lauf 2 geigte erst einmal Polesitter Polli auf, musste dann aber die Führung an Norman Schäfer abgeben. Der bekam aber richtig Druck von Christoph Strehlke, der sich in Runde 8 beide Widersacher schnappte. Norman blieb dran, stürzte jedoch kurz vor Schluss, so dass Strehlke vor Pollheide siegte und Thorsten Hohnemann in einem starken Finale vorbei an Daniel Wilson auf Platz 3 vorrückte. Dicht dahinter führte Stefan Solterbeck zwei weitere Stefans, Symanczik und Köbke, auf die Plätze 6 und 7. Als bester Däne lief als Achter Jens Rasmussen auf Rang 8 vor René Krumbeck als Neuntem ein. Kurz vor Schluss musste sich Stefan Henke noch Preben Lind beugen, Rüdiger Wentzel und Peter Jung belegten Platz 12 und 13.

 


Pollheide und Schäfer machen Druck auf Strehlke, Luca bester SBK-Twin trotz Getriebeproblemen

René Krumbeck (Suzuki) vor Stefan Köbke (BMW)

 

 


Familienpicknik auf dem Treppchen: Polli, Strehlke, Hohnemann(s), Solterbeck(s), Wilson, Symanczik

 


RENNBERICHTE:   ERGEBNISSE:  
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ProBEARS pdf Lauf 1 Lauf 2
Superbike B / Open pdf Lauf 1 Lauf 2
Supersport B / Open pdf Lauf 1 Lauf 2
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TT SuperclassiX pdf Lauf 1 Lauf 2
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Fotos vom Event gibt es hier:

www.teamfotograf.de

     

Punktestände der Klassen:
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