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Das BIKEtoberfest 2003
Rennbericht streetFIRE, Lauf 7 und 8
Noch´n Gewinn für Carsten Schröter
Erst das Motorrad, dann der Titel -
Thorsten Hohnemann Divisionssieger bei den "Großen"
Unverhofft kommt oft, sagt man, und bei manchen kommt es besonders oft. Die erste unverhoffte Nachricht für Carsten Schröter kam zum Saisonwechsel. Bei einem Yamaha-Gewinnspiel hatte er das große Los gezogen - in Form einer Yamaha R 6. Voller Skepsis schoss sich der passionierte Zweitaktfahrer auf den agilen Viertakter ein, und das gelang ihm so gut, dass er nunmehr zum Saisonende, mal wieder völlig unverhofft, nach acht Rennläufen der streetFIRE als Gesamtsieger dasteht. Stetes Punkten machte Sinn, und wenn Dirk Wortmann in Brünn ebenso stet gepunktet hätte, hätten ihm zu diesem Titel nicht die 1.5 Punkte gefehlt, mit denen er ihm gehört hätte. So bleibt ihm nur der zweite Platz in der 600er-Division, der Div. 2. Eindeutiger ging die Sache in der "grossen" Divsion, der Division 1, aus. Wo immer er antrat, machte Thorsten Hohnemann auf seiner GSX-R 1000 das Rennen und sammelte mehr Punkte als jeder andere - doch weil die 600er Divsion klar mehr Starter sah, bleibt ihm nur der Triumph des Divsionssiegers.

Kurvenaction im Gemeinschaftslauf von streetFIRE und Sportbike Open, deren Fahrer hier die Nase vorn haben. Dicht dran mit den 200er Startnummern die Racer der streetFIRE.

Am Samstag in Lauf 1 fehlte der Seriensieger, und Ferdinand Schmarje, ebenfalls auf Kilo-Gixxer, macht das beste draus: Klarer Sieg für die Speerspitze der Black Bike Company, deutlich genug vor einem gut aufgelegten Bernd Hackmann auf R 1, der allerdings unterwegs schwer mit Stefan Symanzik auf GSX-R zu tun hatte, dem so Rang 3 blieb. Stefan Solterbeck reichte das geringe Training für einen vierten Platz vor Andreas Warnke auf R 1 und Roland Matuschek auf Platz 7. In Lauf 2 war Thorsten Hohemann dann zur Stelle und stellte die alte Hackordnung wieder her: Obwohl er aus der letzten Reihe startete, schoss er durch das Feld zum Sieg - um eine halbe Minute vor Ferdi Schmarje, der wiederum einen ebenso grossen Abstand zum Dritten, Stefan Solterbeck, herausfahren konnte. Andreas Warnke war da schon etwas näher dran und machte Platz 4 klar, vor Roland Matuschek als Fünftplatziertem.

Das Dauerduell der Division 1: Ferdinand Schmarje und Thorsten Hohnemann, das letzterer am Ende immer für sich entscheiden konnte.

Schon etwas munterer zeigte sich die Division 2. Den Namen Thorsten Rehr hatte soweit noch niemand gehört, spätestens nach seinem Doppel-Divisionssieg dürfte sich das geändert haben: Der R 6-Fahrer vom Team Wheel Spin´s räumte bei seinem ersten streetFIRE-Auftritt mit zwei Divsionssiegen deutlich auf. Am nähesten ließ er noch Roland Talmon-Groß an sich heran, der in einem schnellen Dreierpulk aus Veith Hohloch und Thomas Schuler letztlich die Oberhand behielt und Platz zwei belegte. Veit Hohloch holte Platz 3 vor Thomas Schuler. Mit ihnen in einer Runde hielt sich nur Carsten Schröter, Dirk Wortmann mußte sich trotz Platz 6 von der Spitze bereits eine Runde abknöpfen lassen, hielt aber immerhin Rolf Kasten auf der Ducati 748 in Schach, der wiederum Wolfgang Schad auf der unterlegenen TT 600 auf Platz 8 verwies.

Mit # 271 Carsten Schröter, der als Bester der stärkeren Division 2 den Gesamtsieg der streetFIRE einfuhr, vor Roland Talmon Gros, der dritter der Division 2 wurde.

Auf teils feuchter Strecke inLauf 2 sah die Sache schon wieder ganz anders aus, wenn man von Thorsteh Rehr mal absieht. Aus dem Verfolgerfeld kam diesmal Dirk Wortmann mit dem glitschigen Geläuf am besten zurecht und sicherte sich Platz 2. Auch wenn Tommi Schuler zum Schluß noch mal kräftig aufdrehte, so blieb ihm nur Stufe 3 des Siegerehrungs-Treppchens. Rolf Kasten trieb seine Bergel-748 auf Platz 4 und lief so vor dem erneut fünftplatzierten Carsten Schröter ein, während Roland Talmon Gros mit Platz 6 bestätigte, daß er eine trockene Fahrbahn viel, viel lieber mag.

Die Sieger des 2. und für dieses Jahr letzten Laufs der streetFIRE (v. links nach rechts): 2. Platz: Ferdinand Schmarje, Black Bike Company (Div. 1) und Dirk Wortmann (Div. 2), Platz 1: Thorsten Hohnemann, der in diesem Jahr ein Abo auf diese Treppchenstufe hatte (Div. 1) und Thorsten Rehr, Wheel Spin's (Div. 2). Platz 3 für Stefan Solterbeck (Div. 1) und Thomas Schuler (Div. 2).

 
streetFIRE




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