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Das BIKEtoberfest 2004
Rennbericht Sound of Thunder
Ralph Stelzer alter und neuer Thunder-King
"Nur" noch um den Vizetitel ging es in der Sound of Thunder. Titelverteidiger Ralph Stelzer hatte die Besiegten schon in Schleiz zum Umtrunk laden können. Blieb die Frage, wer die nächste Runde ausgeben dürfte: Martin Kratzer auf der Ilmberger 999, Michael Tränklein auf der guten alten Racing-Duc oder Gerhard Wacker auf der gleichnamigen Honda.

Sound of Thunder-Gesamtsieger:
Ralph Stelzer, Team Rehm Race Service, Aprilia RSV Mille

Der erste Lauf ließ noch alles offen. Ralf Stelzer hielt alle wieder auf Distanz, und Michael Tränklein blieb mit Platz zwei noch am nächsten dran. Dahinter war jedoch gewaltig Feuer am Dach: Andreas Newiger auf der Capuccino Corse-Ducati, Martin Kratzer auf der Ilmberger-999 und Wim van den Broeck, belgischer Gaststarter auf Ducati, rangelten beinhart um den Vortritt, den sich
ThunderCup-Sieger:
Dirk Scheffer, Team Buell Bonn, Buell XR 14 RR
letztlich Andreas Newiger erzwang und somit seinen zweiten dritten Platz der Saison holte.

Martin Kratzer konnte da nur den Schaden begrenzen und Wim van den Broeck um eine halbe Sekunde in Schach halten. Richtig Action also, und Gerhard Wacker dürfte von seinem Logenplatz aus an der Show vor ihm mehr Freude gehabt haben als an seinem sechsten Platz.

Den hielt er immerhin sicher vor Berthold Gruhn auf Rang 7, und mit Rang 8 holte sich RalfSchwickerath das erste vorzeigbare Ergebnis auf dem neuen PAckparts-Boxer. Die beiden letzten Top-Ten-Plätze holten Peter Politiek auf der Polytech-Aprilia und Graham Brown John auf der Gilex-Ducati in die Niederlande.

Wie so oft in diesem Jahr, verfehlte Günther Hessel auf der Wacker-Honda den zehnten Platz nur knapp und mußte sich mit Rang 11 bescheiden, immerhin vor Boris Deißler auf der Racing-Ducati, der sich seinerseits nur knapp gegen Dirk Scheffer auf der Bonner Buell XB14 RR als Sieger der ThunderCup-Wertung durchsetzen konnte und auch Rolf von der Weyden auf der BMW das Nachsehen gab. Auf Platz 15 holte sich Jens Jakubaschk mit der 998 S Platz 15 und damit das erste Pünktchen der Saison.

In Lauf 2 holten so einige Herren zur großen Revanche aus. Stelzer verbremste sich gleich zu Beginn so gründlich, dass an der Spitze Gerhard Wacker und Martin Kratzer davonziehen konnten. Wacker fuhr entfesselt wie schon lange nicht mehr, offensichtlich wild entschlossen, nach zwei sieglosen Jahren endlich mal wieder ganz oben zu stehen. Und genau das gelang ihm auch - mit komfortablem Vorsprung vor Martin Kratzer, der mit Platz 2 seinen dritten Rang 3 in der Gesamtwertung zementieren konnte. Stelzer konnte immerhin zurück auf Rang 3 vorfahren. Um Rang 4 metzelten Lex van Dijk und Jan Lüssen, die aus unterschiedlichen Gründen in Lauf 1 entweder den Start oder das Ziel nicht gesehen hatten. Letztlich behielt Lexs Routine die Oberhand, Jan holte dennoch mitRang 5 ebenso sein bestes Saisonergebnis wie Günther Hessel, der vorbei an Wim van den Broeck auf Rang 6 fahren konnte. Rolf von der Weyden bescherte sich in seinem (zumindest vorerst) letzten Rennen Platz 9 hinter Dirk Scheffer Buell, aber klar vor Christoph Dachselt auf der TT-Motorräder VTR 1000 und Jens Hofmann auf Dynotec-Guzzilla, der sich mit Platz 11 für den Ausfall in Lauf 1 schadlos halten und der Überrundung entziehen konnte.

Das Rennen der Überrundeten gewann immerhin Boris Deißler, der Platz 12 belegte und Peter Kletzin auf der Aprilia auf Rang 13 verwies. Kris Steenhaut rangelte mit Jens Jakubaschk um Platz 14, holte aber zwei Pünktchen nachBelgien, während Jens Jakubaschk wie in Lauf 1 auf Platz 15 landete.

 
Sound of Thunder





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