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Nordlichter
vorn – Malte hat´s geschafft,
Sven ist Vize |
Einen neuen
Rekord hatte die Pro Thunder 1 zu vermelden: Drei Dutzend Vierventiler
am Start. Klar, dass man da unter sich blieb – die Division
2 rannte separat zusammen mit den Boxern.
Einen neuen Rekord wünschte sich auch Sven Ollendorf auf der
Bike Shop-Lüchow-Mille. Der hatte den Titel noch nicht ganz
abgeschrieben, auch wenn Bergel-Racing-Pilot Malte Siedenburg so
etwas wie einen Null-Fehler-Job brauchte, um seinen Vorsprung zu
retten. Der Weg dazu führte jedoch über den Dänen
Sören Lauridsen mit seiner 749 R. Der granatete beim Start
erst einmal davon, doch Malte hatte gut abwarten, denn der Donnervikinger
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Lauridsen schaffte
nur gut die Hälfte der Distanz und outete sich dann „ins
Kies“, wie Dirk Raudies zu sagen pflegt. Das hieß freie
Bahn für Malte - und 25 Punkte, während Sven Ollendorf
mit Problemen zu kämpfen hatte und abgeschlagen auf Rang 12
einlief.
Die Rückendeckung für Siedenburg war nicht nötig,
aber prima aufgestellt: Torsten Grigo auf der 999 und Franke Behrje
auf der 998 komplettierten den Dreifacherfolg für das Bergel-Team,
auch wenn Wolfgang Reimer von Ducati Hamburg Behrje noch arg zusetzte
und mit nur einer Sekunde Rückstand auf Platz vier landete.
In dessen Schlepptau hielt sich überraschend cool als Fünfter
Michael Krieger bei seinem ersten Start in diesem Jahr, der dem
sechsten, Harald Evers auf der ZAB-Triumph, eine Viertelminute aufdrückte.
Für dessen |
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Kurzweil sorgte
Jens Hebisch auf der Boxenstopp-Aprilia, der fast zeitgleich mit
Evers über die Linie fuhr. Den Kampf um Platz 8 entschied Uwe
Krüger auf der Lüchower Mille vor Klaus Müller auf
der Triumph Speed Triple für sich, und Sven Schiron sorgte
mit einem zehnten Platz für einen ordentlichen Einstand beim
ersten Einsatz einer KTM Superduke.
Ollendorf tummelte sich mit seiner Mille derweilen weit abgeschlagen
jenseits der Top Ten und musste sich im Finish noch dem Elftplatzierten
Ingo Margelowsky von Piets Car & Bike Srvice auf Rang 12 verweisen
lassen. Sechs Sekunden hinter ihm gab die junge Insa Jaeschke, sonst
auf einer 125er Honda unterwegs, einen korrekten Einstand mit der
Boxenstopp-Mille, die mit der Spitze in |
einer Runde blieb. Das gelang
Axel Doormann auf seiner McFair_Mille schon nicht mehr, dennoch
holte er die Punkte für Platz 14 vor Michael Sohns, dessen
britische T 595 sich im Regen wie zuhause fühlen durfte. |
Im zweiten
Lauf am Sonntag, nun wieder auf trockener Piste, kannte Ollendorf
nunmehr kein Pardon. Über die komplette Distanz brannten er
und Malte Siedenburg ein Super-Racing-Feuerwerk ohne Geschenke -
mit Zeiten unter 1:36 für beide - ab, und erst beim Beschleunigen
auf Start/Ziel entschied Malte Rennen und Titel für sich. Ollendorf
holte Platz zwei in Rennen und Serie, und erst mit zehn Sekunden
dahinter durften Torsten Grigo und Frank Behrje von den Plätzen
3 und 4 zusehen. Mehr als eine halbe Minute dahinter verpasste Wolfgang
Reimer die beiden Duelle vor sich, sicherte sich aber immerhin erneut
Rang 5 vor Kämna-Vikinger Jan Teichmann auf Ducati 999, der
von hinten ordentlich Druck von Ulli Geier (Italo IG Minden), Uwe
Krüger, Micha Krieger und Niclas Danielsen bekam, die in dieser
Reihe die weiteren Top Ten Plätze |
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belegten. Erneut gut dabei war mit
Platz 11 Superduker Sven Schiron, der Bernd Zwanzig auf der Viking
Motors 999 S gut in Schach halten konnte, der aber die beiden Triumphs
von Klaus Müller und Harry Evers (der mit der 675 aus der Boxengasse
starten musste und gut aufgeholt hatte) nur hauchdünn hinter
sich halten konnte. Platz 15 sicherte sich noch mit bequemem Vorsprung
Michael Lutz auf seiner Bike Shop-Lüchow-Aprilia. |
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