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Mehr als
Gnadenbrot für
Andi Bildls 900 SS |
Na, wer hat
noch eine alte Ducati 900 SS ´rumstehen? Straft sie nicht
mit Liebesentzug zugunsten der neuen Vierventiler – so ein
guter alter Zweiventiler reicht noch immer aus, um Rennen zu gewinnen,
oder sogar eine ganze Meisterschaft. Zumindest gelang dies Andreas
Bildl mit seiner Motomeccanica-900 SS in der Division 2 der Pro
Thunder mit zwei klipp und klaren Siegen beim BIKEtoberfest.
Besonderheit bei der Gelegenheit: Statt gemeinsam mit der Pro Thunder
1 rannte die Division 2 zusammen mit der baehr Boxer Battle, was
ein stattliches Feld aus SS-Ducati, 748/9, Buell und BMW-Boxern
ergab. An die |
30 Starter
wären es im ersten Rennen geworden. Doch nahezu die Hälfte
der Fahrer fand die abtrocknende Strecke zu tricky und verzichtete
auf den Start. Hier kam Bildl am besten weg, bekam aber gleich heftige
Widerwehr von Knut Toppel auf der Buell-Hannover XB12 und Ralf Schwickerath,
dem Schnellsten der Boxer Battle auf der Packparts-SoT-Boxer. Während
der davonzog, fighteten dahinter Toppel und Bildl um die Spitze
der Pro Thunder 2. Doch Toppel scheiterte an der immer noch nassen
Piste und rutschte ins Aus, was der Buell einige Kratzer und ihm
eine Halskrause für einige Wochen bescherte. Gute Besserung,
Knut! Damit war die Sache klar für Bildl, und als sich auch
Dirk Mothes mit Getriebedefekt an seiner DSC-CCF-1000 SS i.e. verabschiedete,
hatte das Team von Ducati |
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Melle freie
Bahn: Dirk Sauer auf der 749 und Thomas Johanns auf der ST3 (kein
Vierventiler...) fuhren so auf Platz 2 und 3, gefolgt mit sicherem
Sicherheitsabstand von Peter Ackermann auf der Packparts R 1200
S und Peter Westermajer auf der 900 SS vom Planungsgruppe 91 Racing
Team. Burkhard Rogge belegte mit seiner 749 Platz 6 vor Thomas Küntscher
auf der Caféracers & Discobikes-Buell XB9S.
Im zweiten Lauf bekam es Bildl erneut mit heftiger Buell Competition
zu tun – diesmal allerdings nicht von Toppel, sondern dessen
Teamchef Volker Schirmer auf Buell Hannover XB12. Claus Rasch auf
der Schiwi-Elektronik –984 SS gesellte sich ebenso hinzu wie
der Schnellste der Boxer Battle, Martin Döring, auf seiner
BMW. Der behielt als einziger Bildl in |
Sichtweite, hatte aber mit
der Pro Thunder-Wertung nichts zu tun, so dass die beiden Duellanten
Schirmer und Rasch hinter Sieger Bildl die Plätze zwei und
drei belegten. |
Aber auch dahinter
war noch für heftige Kurzweil gesorgt, denn angesichts des
Sonnenscheins hatten sich fast alle zum Start aufgestellt und blieben
bis Rennende nahezu in Schlagdistanz. Weil das komplette Ducati-Melle
Team, soweit wieder blendend unterwegs, ins Aus rutschte, konnten
Ackermann und Westermajer erneut die Plätze 4 und 5 belegen.
Frank Kehlenbeck auf der Capuccino Corse-948 SS i.e. holte Platz
6 und verwies Thomas Küntscher auf 7, während Jan Schischkoff
als Achter für Burkhard Rogge nur Rang 9 übrigließ.
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