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und Stelzer zum Vierten! |
Rechtzeitig
zum Saisonfinale fand die Sound of Thunder zu ihrer alten Form
zurück. Mehr als 30 hochkarätige Donnertwins
bevölkerten Nennliste und Fahrerlager, und das lag gewiss
nicht nur an der spannenden Konstellation: Martin Kratzers Chancen,
mit
seiner Ilmberger-Ducati 999 dem Rehm-Race-Service-Aprilia-Fahrer
Ralph Stelzer den Titel abzujagen, waren mehr als theoretischer Natur.
Doch das Rennen machte ein anderer, zumindest das erste: In der Gischt
des BIKEtoberregens hatte beim Fallen der Fahne Tim Röthig auf
der Boxenstopp-Aprilia die Nase knapp vor Martin Kratzer, Ralf Stelzer
hielt sich mit Rang 3 noch etwas bedeckt. Nur 7 Runden währte
das Rennen, denn als Christoph Dachselts Honda bei einem Sturz in Brand
geriet, hatte das Löschen Vorrang vor der Fortführung des
Rennens. Wer den Crash fotografiert oder gefilmt hat, möge sich
bei Art Motor melden – Daxmax der Brandstifter sucht Zeugnisse
des Dramas, das sich nach Begutachten des Schadens aber als überschaubar
erwies.
Das feuchte Element lag auch Gerhard Wacker, der die Wacker-Honda
VTR 1000 SP-2 mit Nachdruck auf Platz 4 fuhr, sich dabei aber von
Holger
Aue auf der Ducati 998 unter Druck setzen lassen musste, der starker
wie überraschender Fünfter wurde. Im Schlepptau halten konnte
sich Ralf Schwickerath auf der Packparts-BMW R 1200 auf Platz 6 – erst
dann riss das Feld etwas ab, blieb aber immerhin noch in Sichtweite
von Jens-Peter Bonse vom MSC Porz, der allein auf weiter Flur Rang
7 vor Aprilia-Markenkollege Richie Nerb vom Team Rehm Race Service
einfuhr. |
Die beiden
Aprilias mussten sich jagen lassen von Hagen Omlor auf der Moto-Mittrach-Ducati,
der mit komfortablen acht Sekunden Jörg
Widderich hinter sich liess, der sich damit erstmals in den Top Ten
der SoT platzierte. Die beiden hatten jedoch jede Menge zu tun, denn
von hinten drängten Peter Politiek auf Aprilia und Günther
Hessel auf Wacker-Honda, die knapp geschlagen auf den Plätzen
11 und zwölf einliefen. Jürgen W. Hillenbrand schaffte
mit Rang 13 sein bisher bestes SoT-Ergebnis, während Bodo Metz
auf der Krinke-Ducati endlich mal wieder das Ziel sah: Rang 14 für
ihn damit – vor Ralph Schädel, der sonst im Regen den
Zweiventiler rausholt und hier mit der Hadeler-996 RS den letzten
Punkt ergatterte. |
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Der zweite
Lauf des Events und letzte des Jahres am Sonntag sah bei goldenem
Oktoberwetter beste
Bedingungen – und besten Sport: In den Kampf um die Spitze
mischten sich nun auch Peter Politiek und Jan Lüssen mit ein.
Der Fight war hart – mit bis zu vier Maschinen nebeneinander
am Kurveneingang, doch am Ende trug Ralph Stelzer den Sieg und damit
erneut den Titel davon, dicht gefolgt von Peter Politiek. Jan Lüssen
duellierte sich mit Tim Röthig und belegte im Ziel Rang drei,
während Martin Kratzer nicht ganz so bissig wie im Regen angaste
und sich mit Platz 5 und dem Vize-Titel bescheiden musste.
Zehn Sekunden hinter dem Thunderstorm der Top 5 erkämpfte sich
Gerhard Wacker Platz 6 gegen Ralph |
Schädel, und erneut zehn Sekunden weiter bestätigte
Rehm-Racer Richie Nerb seine Form mit Platz 7 gegen Daytona, dessen
Guzzi korrekt
lief und der somit die Schlacht der Aircooleds gegen Ralf Schwickerath
gewann, der als Dreizehnter einlief. |
Dazwischen
passte jedoch noch das Handtuch für
die Plätze 10 bis 12, und das hatte schlussendlich Hagen Omlor
in der Hand, dicht gefolgt von einem starken SoT-Rookie Sven Christian
Dihle auf der Noodles-Duc und Günther Hessel. Jens-Peter Bonse
konnte den Anschluss halten und belegte Platz 14, während
Holger Aue im Trockenen nicht so gut zurechtkam wie in Lauf 1 und
auf Rang
15 einlief. |
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