KLASSIKER
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Beim BIKEtoberfest kommen Klassik-Fans voll auf ihre Kosten.
Dafür sorgen nicht nur die Solisten der VintageBEARS
und classicBEARS,
sondern auch die Artisten der Klassik-Gespanne, die beide
am Sonntag ihr Rennen austragen - trainiert wird bereits am
Samstag.
VintageBEARS
und classicBEARS
fahren ihr Rennen gemeinsam, denn in den wesentlichen Eckdaten
stimmen sie überein. Dies gilt vor allem für ihre
Ursprungszeit: In beiden Klassen sind nur Motorräder
zugelassen, die man vor 1978 kaufen und fahren konnte, und
erlaubt ist auch nur die Technik jener Zeit - also Profilreifen,
Zweikolben-Bremszangen, Stahlrohrrahmen. Am Start bei den
VintageBEARS
sind die Bikes bis 500 ccm: Ducati Singles und Pantah 500,
BSA, Velocette, Laverda 500, Moto Morini, Aermacchi, Moto
Guzzi-Singles und kleine BMW. In der classicBEARS
dürfen Moto Guzzi, Laverda, Triumph, BSA, BMW Boxer und
Ducati Königswellen und Pantah-Modelle ohne Hubraumbeschränkung
rennen.
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YOUNGTIMER
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Nicht wirklich alt, aber auch nicht state of the art - das
sind die Youngtimer der Thunder
BEARS und SuperBEARS
sowie der Classic Superbikes. Miteinander wird trainiert,
aber fürs Rennen scheiden sich die Felder in Thunder
BEARS/SuperBEARS
und Classic
Superbikes, jeweils mit unterschiedlichen Wertungen.
Die Motorräder sind dabei ganz unterschiedlicher Natur:
In dem Rennen der BEARS sind nur Bikes europäischen oder
amerikanischen Ursprungs, so wie es sie bis 1992 gab, zugelassen
(daher auch der Name: British European Racer Series), und
so tummeln sich böse Ducati, Guzzi, BMW und Buell. Bei
den Ducati stellen die Ducati SS-Modelle den Löwenanteil,
doch Favorit auf den Meistertitel ist die Hillbilly-Buell,
genannt "Thors Hammer. " In einer eigenen Klasse,
der SuperBEARS,
starten dabei die ersten Vierventiler aus dem Hause Ducati,
aber auch solche Zweiventiler, die schon mit neuerer Technik,
zum Beispiel Benzineinspritzung, aufwarten. Trumpf As sind
hier die beiden V2 Testa Demon von Kämna und Tom Haassum,
die unter Lex van Dijk und Jan Christiansen beim letzten Lauf
allen davon fuhren.
Die
Classic
Superbikes sind Vierzylinder in Reinkultur: Von der
spezialberahmten Honda Bol´d´Or bis zur frühen
GSX-R oder Yamaha FZ ist hier alles vertreten: Alles, was
bis 1985 gab, darf hier an den Start. Und so glaubt man Freddie
Spencer und seine Kollegen auf der Strecke zu sehen - viele
der Superbikes fahren im Stil der frühen AMA-Superbike:
Nackt, schnörkellos, breiter Lenker - aber schnell. Nicht
immer schnell genug für den bisher einzigen Zweizylinder
im Feld: Der Finne Jussi Luoma gewann bereits seine Klasse
bei der German TT auf dem Schleizer Dreieck und spielt auch
hier wieder den Vierzylinderschreck.
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TRAINING
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Der Perfection Day am Freitag bildet den Auftakt zum BIKEToberfest.
An diesem Trainingstag können nicht nur die Rennteilnehmer
sich schon einmal auf ihren Einsatz vorbereiten, sondern auch
Einsteiger die Ideallinie kennenlernen und Sportfahrer über
den Bördekurs schwingen. In der Sportbike Perfection
weisen Instruktoren Rennstrecken-Neulingen oder Fahrtechnik-Interessierten
in niveaugestaffelten Kleingruppen den Weg, dazu gibt es Theorie
und Nachbesprechung. Das freie Training ist in mehrere Gruppen
aufgeteilt, darunter auch die Classic Perfection für
Alteisentreiber. Alle Infos zum Perfection Day: HIER
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BLECHMUSI
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Da tobt der Saal: Wenn die Pirker Blechmusi in Fahrt
ist, geht das Publikum im Festzelt mit. Der Beginn ist beschaulich,
doch der stille Vortrag der in Landestracht gewandeten an
die 30 Musiker trügt. Nach und nach wird´s locker
und fetzig, bis bin zu Rock-Klassikern wie "Highway to
hell", bei denen die Bläser mit vollen Inbrunst
schmettern und der Leadsänger einheizt. Zum
vierten Mal sind heuer die Pirker dabei - ohne sie ist das
BIKEtoberfest gar nicht mehr vorstellbar. Am Nachmittag musizieren
sie bereits im Fahrerlager und geben einen Vorgeschmack
auf die Party am Samstagabend.
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PIPES & DRUMS
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Ungewohnte Klänge werden am Sonntag über das BIKEtoberfest
wehen. Nach der Abreise der Pirker Blechmusi übernehmen
die Pipes and Drums of Brunswiek ihren Part mit eindrucksvoller
schottischer Dudelsackmusik. Spielen werden sie im Festzelt,
im Fahrerlager und zum Auftakt der Rennen in der Boxengasse.
Die Formation aus Braunschweig gehört zu den Besten ihrer
Art. Sie tragen die Farben des Laird of Glencairn, üben
regelmäßig unter schottischer Anleitung und vertreten
ihren Clan bei internationalen Events wie dem Basel Tattoo.
Welcome to the BIKEtoberfest!
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