Die Sound of Thunder ist die schnellste Zweizylinderschlacht. Hier Berthold
Gruhn 139 vor Boris Deissler (7) und Christoph Dachselt (65)
Kitsch auf Titelkurs – Zaiser donnert wieder mit
Mit einem prächtigen Punktepolster geht Harald Kitsch als Tabellenleader auf seiner KTM RC 8 R in das Finale der Sound of Thunder – aber ausruhen kann er sich nicht, denn Julius Ilmberger auf der Buell 1125 R liegt noch immer in Schlagdistanz. Mit ein wenig gezielter Nacharbeit hat der US-Twin kräftig an Speed zugelegt – und im letzten Jahr holte Ilmberger beim BIKEtoberfest einen grandiosen Sieg. Ralph Schädel auf seiner Hadeler-Ducati 998 RS gewann damals dennoch den Titel, doch heuer ist seine Saison nicht so erfolgreich verlaufen. Dennoch möchte er zum Abschluss noch einmal um den Sieg mitreden, ebenso wie Andreas Newiger auf der Claus Carstens-Ducati 1098 R, der den letzten Lauf
in der Lausitz gewinnen konnte. Doch der Weg auf die höchste Stufe des Treppchens führt für sie alle nur vorbei an Christian Zaiser, der mit seiner be faster-Ducati 848 beim Festival alle stehenließ und der auch beim BIKEtoberfest wieder mitdonnern will. Ganz vorne ist auch zu rechnen mit Seriensport-As Onno Bitter auf KTM RC 8 R, Malte Siedenburg auf der Wesertec-998/1098, Michael Tränklein, dem Pro Thunder-Tabellenleader Philipp Messer oder den schnellen Dänen Bjarne Jensen und Niclas Danielsen (allesamt auf Ducati). Als Außenseiter ins Rennen gehen die beiden infernalisch schnellen Kämna Demon mit ultimativ ausgereiztem Zweiventilmotor ins Rennen – Frankie Schüller für Kämna, Alex Stark auf dem Schwestermotorrad des Italian Bike Store aus Dänemark.