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  Festival ITALIA   Berichte aus den Rennklassen
 
 
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classicBEARS - powered by V2 moto
Mit einem sensationellen Rekordfeld wartete die classicBEARS auf. Obwohl einige Motorräder noch immer nicht von ihrer Werkbank ins Licht der Rennwelt hineingeschraubt worden sind, und obwohl die Division 3 mit der Königswellenklasse gestartet wurde, stellten sich zum Start des Hauptrennens satte zwölf Reihen auf.
Sensationell auch der stets faire Kampf an der Spitze, den natürlich die Kämpen der Division 2 unter sich ausmachten. Den besten Start erwischte Leichtgewicht Ralph Schädel auf seiner Ducati TTF1, im unmittelbaren Schlepptau zog er aber Holger Aue auf der neu aufgebauten Moto Guzzi Le Mans 1, die Bonner Buell von Dirk Scheffer, die Hillbilly-Buell von Mick Hüby, die de Hobbyist-BMW von Rolf von der Weyden und die Dynotec-Guzzi von Lupo Fröse. Während Schädel nicht lange die Spitze halten konnte, machte Aue ungeheuer Dampf und zog hinter sich Dirk Scheffer.
Der schaffte es erst in der letzten Runde durch glücklicheres Überrunden, an Aue vorbeizuziehen und so seinen ersten "echten" Saisonsieg zu ergattern. Schon mit deutlichem Abstand rettete Ralph Schädel Platz 3 vor Rolf von der Weyden, dessen BMW brüllte wie zu besten BoT-Zeiten. Am Rang 5 und 6 stritten Lupo Fröse und Mick Hüby. Lange Zeit mischte Hüby mit der Spitze mit, fiel dann aber zurück und mußte Fröse den fünften Platz überlassen. Wilhelm Eszl auf der schnellen Jako-Ducati TTF1 konnte wenigstens Hüby noch in Sichtweite halten und so mit Rang 7 das österreichische Duell zu seinen Gunsten gegen Robert Schmid (Ducati TTF1) als 10. entscheiden.
Dazwischen quetschten sich aber noch Andreas Baumgarten auf seiner F & B-Guzzi auf Rang 9 und der Franzose Rudolphe Nunge auf seiner Dynotec-Guzzi.
In diesen Sphären fand man im Ziel aber auch bereits Martin Kratzer auf der Leis-BMW als besten Div-1-Piloten. Der Franke erwies sich als klar schnellster 18 Zöller und hatte auch nichts von Jens Hofmann zu befürchten, der mit abgestorbenem Motor aus der Startaufstellung rollen mußte. Die Rolle des besten Guzzi-Herausforderers kam damit Ralf Wobker zu, der Markenkollegen Heiko Quicker (V2-Moto-Guzzi) als Drittplatziertem keine Chance ließ.
Für eine mittlere Überraschung sorgte dahinter auf Rang 4 Hans Schlotter mit einer serienmäßigen (bis auf das Gewicht) BMW, der Reinhard Korfmacher auf seiner Guzzi auf Platz 5 verwies. Auf Platz 6 als Retter der Königswellen der heuer sehr gut aufgelegte Jörg Dreisörner von den Ducati-Freunden Rhein-Ruhr. Auf den Plätzen sieben bis neun nahmen Frank Schreiner und Patrick Gleim Daniel Blanchard auf der NCR 900-Ducati vom Italo Moto Club Schweiz ins Sandwich, und Matthias Bothe sicherte mit Platz zehn das beste Laverda-Ergebnis.
Das nimmt natürlich die Division 3 aus, in der Michael Stöcker auf der 77er 500er Cup-Laverda einen Sieg feiern durfte. Mit Rundenvorsprung fuhr der Odenwälder vor H. Schoppa auf der klassischen Moto Guzzi Falcone ins Ziel. Frank Heyden brachte die Gilera Saturno auf Platz drei, erhält wegen der 17 Zoll-Räder jedoch keine classicBEARS-Punkte: Seine Zähler gehen an Markus Wolf vom Barn Racing Team als bestem Morini-Mann, der nicht nur Stefan Sieling auf der KTZ-Ducati 500, sondern auch Markenkollegen Dirk Gramse hinter sich ließ.

Nächster classicBEARS-Lauf: Schleizer Dreieck vom 16.-18. September. Und danach werden Weichen gestellt. Schon beim BIKEtoberfest am 1./2. Oktober in Oschersleben werden die Division 1 und 2 getrennt fahren - die Division 1 mit den älteren "Grand Prix Classics", die Division 2 mit den jüngeren SuperClassiX". Hier der Stand der Diskussion, wobei Diskussionsbeiträge willkommen sind:

 

  Der Classic Cup  

 

Für 2005 sind eigene Veranstaltungen mit diesen vier Klassen geplant. Aber eines nach dem anderen....

 















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