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Pro Thunder - powered by Bridgestone
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Er ist wieder da: Stefan Schulz,
der dieses Jahr nicht um den Titel, sondern nur angelegentlich um
Siege kämpfen will, erkor das Festival zu einer dieser Gelegenheiten
und räumte mit seiner 998 gleich zweimal kräftig ab. Folgen,
wiewohl nicht gefährlich werden, konnte ihm nur Malte Siedenburg
von Ducati Bergel Racing. Das beste Aprilia-Resultat holte Sven Ollendorf
für den Bike Shop Lüchow mit Platz 3 in Lauf 1 nach permanentem
Infight mit Jens Hofmann.
Platz 5 erfuhr sich Brian Fynbo auf der dänischen 748 RS gegen
das von hinten drückende Ducati-Duo von Mario Wessel (Erk Motorsport)
und Thorsten Grigo (Ducati Bergel Racing) auf den Plätzen 6 und
7. Mit Respektabstand folgte auf Rang 8 Jörg Messing (Ducati
Schwarz), der jedoch ein kräftiges Sicherheitspolster vor Frank
Behrje (Bergel 996) und Wolfgang Reimer 998) aufbauen konnte.
Stark und bunt gemischt wie nie zuvor präsentierte sich die Division
2. Die Ducati waren da schon fast in der Minderzahl gegenüber
einem BMW-Boxer-Sixpack sowie je einer Laverda und Buell. Und die
BMW erwiesen sich erneut als tonangebend: Leonhard Eibl von BMW Martin
und Bernd Papilion vom Boxer Team duellierten sich nervenaufreibend,
bis Eibl im Ziel die Niere vorne hatte. Den Speed mitgehen konnte
da als bester Italo-Krieger nur so eben Michael Krieger auf Ducati
748, der wenig Mühe hatte, Stephan Matzner auf der Martin Oy-BMW
vom dritten Podesttreppchen fernzuhalten.
Erst ab Platz 5 wehte die Trikolore wieder: Peter Westermajer belegte
diesen Rang mit der 2 V-888 vor dem 748/49er Trio aus Manfred Bähr,
Kai Stentenbach und Andreas Höne. Norbert Bänsch und Peter
Ackermann nahmen Joachim Neisius auf der Schwarz-748 ins Boxer-Sandwich
und ließen Sabine Welte auf der Buell unhd Urs Hunkeler auf
der Laverda hinter sich.
Dem zweiten Lauf konnte nach nach
einem dramatischen Startcrash mit drei involvierten Fahrern niemand
mehr so richtig etwas abgewinnen. An dieser Stelle gute Besserung
den Havaristen! Nach dem Neustart setzte sich gleich das Duo Schulz/Siedenburg
ab. Mario Wessel zeigte sich besser drauf als in Lauf 1 und kämpfte
sich an Jens Hofmann vorbei auf Rang 3. Sven Ollendorf mußte
sich diesmal mit Rang 5 bescheiden, Jörg Messing verbesserte
sich auf Rang 6 vor dem Bremerhavener Bergel-Ducati-Duo Thorsten Grigo
und Frank Behrje, und mit Platz zehn schaffte auch Harry Evers auf
der ZAB-Triumph nicht nur ein Top-Ten-Plätzchen, sondern platzierte
sich auch als klar bester Triumphator - wobei Speed Tripler Klaus
Müller die Daytonisten Michael Sohns und Ulrich Knoop schlagen
konnte.
In der Division 2 machte Michael Kriegers Ausfall nach halber Renndistanz
den Weg frei für einen BMW-Dreifachsieg von Leo Eibl, Bernd Papilion
und Stephan Matzner. Andreas Höne erfuhr sich auf der Duc Dickel-749
Rang 4 vor Norbert Bänsch auf dem vierten Boxer im Feld, und
Joachim Neisius setzte die Trikolore gegen Peter Ackermann (Pack-Parts
R 1100 S) und Frank Blin (Zenit Racing Team) auf Boxer-BMW durch.
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