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  Das war das Festival 2004
 
 
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Die italienische Motorrad-Republik Oschersleben

Vier Tage Festival - das siebte Jahr ist geschafft!
Na, bittesehr: verflixt war das siebte Jahr des Festival ITALIA überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Die angekündigte Tornadowarnung für den Freitag erwies sich als Luftblase, und all diejenigen, die im Fahrerlager Mitleidsbekundungen per Handy erhielten, weil sie vermeintlich im Regen kreisen mußten, konnten ein erleichtertes "Ätsch" über das digitale Netz senden - vorausgesetzt, sie waren bereits vom Donnerstags-Seich getrocknet. Gute Voraussetzungen für gute Stimmung, in einem Fahrerlager, das wir seit der letzten Speedweek selten so wohlgefüllt gesehen haben.

Klare Festival-Angelegenheit also, Italo-Festspiele. Mit Akteuren jedweder Couleur, von Donnerstag bis Sonntag changierend. Der Donnerstag gehörte zu einem großen Teil der Rennstrecken-Neulingen,
die sich in zwei Perfections von insgesamt neun routinierten Instruktoren jeweils ganztags in die Geheimnisse der Ideallinie einweihen ließen. Am Freitag noch eine Perfection, doch da waren schon jede Menge Rennteilnehmer ebenfalls auf der Bahn - in getrenntem Zeitfenster natürlich. Und am Freitag bahnte sich auch schon die Flut der Klassiker ihre Bahn. So viele waren es noch nie: Fast 100 Veteranen und Youngtimer (mit 98 Prozent Italo-Quote) rollten heuer zum Festival. A Wahnsinn!

Und natürlich Italobikes ohne jedes Ende - bis kurz vorm Hotel: Vom Poggipolini-Minibike (leider mit Zweitaktmotor) über Guzzis im Siebziger-Jahre-Oufit bis hin zur Carbon-Über 999. Monsters, nostalgische Morinis, eine Boxvoll Bimotas, elitär vereinzelte MVs, immer mehr Aprilias, feuerrote wie schwarze Saturnos, geheimnisvoll upgedatete 888er, 900 er mit Straßenkennzeichen, glasvitrinenreife Königswellen und TT- F2-Juwelen. Oh dolce Festival-Vita. Und auch die Gäste fehlten nicht: Honda, Triumph, Yamaha, und wie sie alle heißen, waren nicht nur Zuschauer, sondern auch Akteure in den Klassen, die übers Festival hinausreichen: namentlich Sportbike Masters, Sound of Thunder, aber in Form zweier Buells auch in der classicBEARS.

Vier Tage pulsierendes Leben beim Festival. Mit vino und formaggio auf umlagerten Biertischgarnituren vor und in den Boxen, Stöberblicken bei den Händlern, ehrgeizigen Runden im Training, unergründlichen Teile- und Werkzeugbewegungen von Team zu Team, Nostalgie-Rock bis Mitternacht, Vorstart-Start-Finish-Stakkato bei den Rennen, aber auch Ambulanz-Einsätzen auf der Piste. Die Nachricht: Alles wird gut, aber die Crashquote war leider höher als im Vorjahr. Viel wurde gesprochen darüber, dass weniger mehr sein kann. Reifen, Fahrwerke und Motorleistungen erlauben heute eine Dynamik, die Besonnenheit erfordert. Oder freiwillge Selbstbeschränkung. Stramme Achtzig-Zweiventil-PS tun´s doch auch zum Einstieg, wie das ebenso stramme Wachtsum in der Zweiventilklasse zeigt. Und das vollste Feld des Tages, das der classicBEARS, wurde ohne einen Sturz abgewunken. Es geht doch, amici. Nächstes Jahr beim Festival wollen wir uns wiedersehen. Oder schon vorher: Beim BIKEtoberfest, wieder in Oschersleben: Vom 30. September bis 2. Oktober.




Königswellenklasse
due valvole
quattro valvole

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