Claussner siegt im Fotofinish – Monster-Tom Schnellster der Strada
Björn Roggan wird noch Fünfter nach Start aus der Boxengasse
Ganz ohne die ThunderBEARS auf der Strecke, stellten sich die „due valvole“ als ziemlich dünnes Feld dar: Die Zweiventiler scheinen nicht mehr viel zu gelten in Ducati-Kreisen oder geraten nur noch in tourenlastigere Hände. Dass man für guten Sport nicht zwingend vier Ventile braucht, war die andere Quintessenz, denn der Fight um den Sieg elektrisierte. Ralph Schädel kam zwar
als Bester weg, doch Frank Claussner auf seiner Jura-Motors-900 SS heftete sich an seine Fersen und führt den ThunderBEARS-Sieger auf seiner aufgebohrten Fünfgang-750er auf der Ziellinie um eine Zehntelsekunde vor. Dirk Mothes auf der DSM-Snella kam da nicht ganz mit, konnte sich aber Platz 3 und ein sicheres Polster auf Frank Kehlenbeck auf 985 SS sichern.
Während Ralph Schädel bereits davongezogen ist, führt Dirk Mothes den Verfolgerpulk mit Frank Claussner und Peter Bigalke an.

Da hätte sich Björn Roggan auch noch einmischen können, doch mangels Trainingszeit startete er aus der Boxengasse und baggerte sich nur vor auf Platz 5 vor Peter Bigalke. Claus Rasch auf der 888 mit Zweiventil-Kopf musste Roggan ziehen lassen und lief auf Platz 6 vor Guido Wegner auf TT900 ein. Werner Häring auf der 900 SS i.e. holte Platz 8 vor Jan Schischkoff auf seiner 888 2 V, während Jörg Jakobeit, früher Mal Platzhirsch der Klasse, die Sache beschaulich anging und Elfter wurde.

Keinen echten Gegner hatte Tom Pfromm auf seiner Monster 900 i.e. in der strada-Wertung. Mit einer halben Minute Vorsprung machte er den Sieg klar vor Alex Voigt auf seiner ST 2.

Doch Frank Claussner, aus dem Rennen der SuperBEARS noch bestens im Training, nimmt die Verfolgung
auf und holt den Sieg vor Schädel und ...


... Dirk Mothes auf speziellem Gerät, der legendären „Snella“ aus dem Hause DSM.

Auf der höchsten Stufe des Treppchens: Frank Claussner, Sieger der Modi-Wertung und Tom Pfromm, mit Monster schnellster „strada“-Reiter. Links Ralf Schädel und Alex Vogt, rechts Dirk Mothes, Frank Kehlenbeck und Björn Roggan.