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Nach zwei Runden war der Kuchen gegessen: Nachdem
Martin Kratzer seine BMW mit Motorschaden ins Out rollen lassen
musste, war die Bahn frei für Daytona auf der Dynotec-Le Mans
1. Da waren es dann nur noch drei, die um die Spitze fochten –
bis dahin war es knapp zwischen Kratzer, Daytona, Ralf Wobker und
dem Schweden Hasse Gustavsson auf seiner Silverfish Madness-Ducati
750 SS gewesen. Von da an zog sich der Pulk auseinander, auch wenn
Wobker in der ersten Rennhälfte über sich hinauswuchs,
bevor die gelbe Guzzi die blaue Guzzi ziehen lassen musste.
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| Start zur classicBEARS:Kratzer kommt am
besten weg, dahinter Polesitter Daytona, vorne das Guzzi-Duo
von Wobker (504) und Rieger (505). |
Am ehesten die Pace an der Spitze noch mitgehen konnte Gunter Rieger,
der nur zehn Sekunden auf den schnellen Schweden einbüsste,
mit gehörigem Abstand auf Platz 5 folgte ein erfogreich rekonvaleszenter
Heiko Quicker auf der Edelweiss-Guzzi vor Reinhard Korfmacher auf
der 1000 „Wahn-Werks“-LM IV. Auf Rang 8 dahinter der
lichteste Lichtblick der Laverda-Fraktion an einem
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| ansonsten in düsterem
Orange gehalten Laverda-Weekend : Mathias Bothe vom
Molinari Moto Club, gefolgt von Patrick Gleim auf der
ZepGuzzi. Super aufgelegt zeigte sich Jens Kapfer von
Classic Racing Ulm: Mit seiner Ducati TTF1 holte er
das zweitbeste Ducati-Ergebnis gegen die hubraumstärkere
Konkurrenz, gefolgt schon von Jörg Dreisörner
auf der Team A.C.R.-Königswelle |
| Daytona ist in Führung
gegangen, hinter dem Quartett stürmen Hasse Gustavsson
(750 SS) und Mathias Bothe (Molinari-Laverda) heran. |
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Erst dann die einzig verbliebene BMW im Feld, die Joachim Brockmann
auf Rang 11 steuerte und so immerhin Stefan Ulrich auf der Noki-Guzzi
hinter sich lassen konnte. Bester Rookie im Feld war Thorsten Lemmermann,
der die Guzzi zusammen mit Mandello-Freunden aufgebaut hat, hier
sein
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| erstes Rennen bestritt
und Uwe Hasler auf der Rhein-Ruhr-Königswelle um
eine Sekunde distanzierte. Der an diesem Wochenende
vielbeschäftigte Martin Reiter rettete den letzten
Punkt in die Schweiz. |
| Noch ein Wikinger:
Hasse Gustavsson aus Schweden pilotierte seine hubraum-unterlegene
750er KöWe beherzt auf Platz 4 – und will
wiederkommen. |
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Erfolgreicher war da die eidgenössische Ernte schon bei den
Vintage bEARS: Daniel Blanchard mußte sich nur knapp von dem
zweiten, Andreas Wagner-Wischhoff geschlagen geben, aber
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Master of Vintage
BEARS war an diesem Wochenende mal wieder Thomas Merz
auf der Seeley Matchless G 50. So ein gutes Motto macht
offensichtlich schnell: „No guts, no glory“.
Oder?
Stefan Sieling fuhr den zweite Ducati-Twin im Feld auf
Platz 4 vor Markus Wolf auf der Moto Morini 350 Sport
und Günther Weickert auf der Laverda Formula 500. |
| Der Sieg bei den Vintage
BEARS ging auch beim Festival ITALIA an British buyer
Thomas Merz auf Matchless G50. |
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Bei der Siegerehrung: Ralf
Wobker, Andreas Wagner-Wischhoff, Thomas Merz, Daniel Blanchard,
Gunter Rieger, Heiko Quicker, Reinhard Korfmacher. |
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