Im gemeinsamen Lauf von Thunder und SuperBEARS
drehte Roland Matthies diesmal den Spieß um: Musste er noch
in der Lausitz Ralph Schädel auf der hubraumschwächeren
TT-Ducati ziehen lassen, so kämpfte er sich in Oschersleben
durch bis an die Spitze beider Klassen.
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| Für richtig Spannung
sorgte Holger Aue. Mit seiner Guzzi ging er erst einmal
vom Start weg in Führung, musste dann aber Ralph
Schädel erst vorbei und dann in Richtung Sieg ziehen
lassen. Immerhin blieb er bis zum Finish als Zweiter
fast im Siegerwindschatten, während der Dritte,
Jan Christiansen auf der Italian Bike Store-Ducati 750
F1, mit mehr als einer halben Minute Abstand auf Rang
3 landete. |
| Nur zu Rennbeginn
führte Holger Aue das Feld aus ThunderBEARS und
SuperBEARS an. |
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Auch den vierten Platz eroberte eine 750er Ducati: Wilhelm Eszl
auf der Jako-TTF1 distanzierte Tommi Schuler auf der Hillbilly-Buell
„Thors Hammer“, wobei das Team angesichts des aus einer
Strassen-Buell ausgeliehenen Motors nicht unzufrieden war. Die Plätze
6 und 7 belegten das Guzzi-Doppelpack von Rudy Nunge und Andreas
Baumgarten vor Olli Oltmanns auf seinem spektakulären Laverda-Triple.
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| Ralph Schädel greift erfolgreich an
und holt den Sieg in der ThunderBEARS, Ronald Matthies holt
schon mal Schwung auf dem Weg zum Sieg in der Super BEARS. |
Wieder richtig zuhause fühlt sich Hansi Maier, Battle of Twins-
und Sound of Thunder-Mann der ersten Stunde, der jetzt in der ThunderBEARS
auf der altgedienten Guzzi mitdonnert. Zwar legte er eine schnellere
Rundenzeit hin als Olli, dennoch langte es unterm Strich nur für
Rang 9 vor Robert Schmid auf der Jako-Pantah 600 – bis hierher
blieben alle in einer Runde, wobei aber nur Schädel und Aue
die 1:40er Schallmauer knackten.
Arg Ducati-lastig die Plätze
ab Position 11: Stephan Harms auf der Wegner-Ducati 750 konnte
Rolf Hadeler auf der Moretti-Ducati gut in Schach halten, während
Daniel Blanchard mit der Mico-Ducati nicht nur die beste Königswelle
in der ThunderBEARS ins Ziel brachte, sondern auch das beste Schweizer
Ergebnis in der ThunderBEARS einfuhr. Auf Platz 14 der erst 14jährige
Luca Hansen, der auf Werner Buhrs Bimota db2 aus der Boxengasse
gestartet war und sich bei seinem ersten Viertakter-Einsatz kurz
vorm Ziel den ebenfalls aus der Boxengasse gestarteten Fritz Mosimann
auf der Magni-Guzzi „Australia“ schnappte, der sich
immerhin den letzten Punkt sichern konnte. Peter Meyer auf der
Pantah 650 holte Platz 16 vor Namenskollege Peter Schmid auf seiner
TT2. Nicht am Start: Dirk Scheffer, der mit seinem neuen Edelweiss-Boxer
von Zündungs- wie Kupplungsproblemen heimgesucht wurde sowie
Bernd Tittler, dessen BTS-Guzzi mit Getriebeschaden in der Box
stehen blieb.
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| Frank Clausner verteidigte seinen zweiten
Platz in den SuperBEARS erfolgreich gegen Andi Bildl, der
Dritter wurde, aber die inoffizielle Hanging-Off-Wertung gewann. |
Während in den SuperBEARS Ronald Matthies locker davonzog,
tobte hinter ihm der Fight um die Plätze ganz schön heftig:
Frank Claussner gelang es immerhin, mit seiner Jura-Motors 900 SS
den Sieger der Pro Thunder Div. 2, Andi Bildl, im Ziel sechs Sekunden
aufzubrummen. Platz 4 sicherte sich Marcel Wehrli auf seiner Spagetti-Connection-900
SS vor Guido Wegner auf der komplett neu aufgebauten TT900, die
mit dem erlaubten sechsten Gang noch nicht soviel anzufangen weiss
– im direkten Gang wackelt sie wie ein Lämmerschwanz,
was aber reichte, Volker Viezens, Erwin Waskow und die schnelle
Bärendame Chris Heilmann zu distanzieren. Kai Siegel hatte
wie Wegner dieses Trio im Griff, sah aber das Ziel nicht –
dann eben nächstes Mal...
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