Sportbike Open: Piet Schmidt ohne Gegner – BMW auf Platz 6
Sören Lauridsen Italo Open-Sieger vor „Jodozent“ Widderich
Nie einen Zweifel an seiner Überlegenheit ließ Piet Schmidt in der Sportbike Open aufkommen: Ob Zeittraining, Quali-Rennen oder Marathon-Distanz, nie ließ er einen an sich ran, sondern gewann überlegen, indem er Runde für Runde vor allen anderen abspulte. Das internationale Verfolgerfeld setzte wie der Mann aus Uetersen auf GSX-R 1000: Zweiter wurde der Niederländer Leon Tijssen vom coolen niederländischen Hangloose-Racing Team vor dem Dänen Jan Christiansen und Ferdinand Schmarje. Michael Ründe aus Dänemark pilotierte den besten Nicht-Gixxer, eine Kawa ZX 10, auf Platz 5. Dahinter schon die einzige, aber auch schnellste BMW, die K 1200 S von Schubert Motors, von der man nach Matthias Heendorfs sechstem Platz weiss, wie man den Ölkreislauf stabil hinkriegt.

Noch ist Ole Madsen (240) in Front, doch schon bald wird Piet Schmidt (834), an diesem Wochenende unweigerlich der schwarze Rächer, auf und davon ziehen und den Sieg klarmachen. Hinter ihm Matthias Heendorf auf der Schubert Motors-BMW K 1200 S, der als Sechster einlief.

StreetFIRE-Sieger Ole Madsen kam hier nicht an seine Zeiten aus dem Rennen zuvor heran, konnte aber GSX-R-Kollegen Stefan Solterbeck auf Platz 8 verweisen. Platz 9 holte sich der beste Luxemburger im Feld, Thierry Dondlinger vom „Schneckenteam“ vor Jörn Breede, der sich als erster eine Überrundung gefallen lassen musste, das Gefühl aber mit Harry Evers auf der ZAB-Triumph teilte. Hans Joachim Ernst auf Rang 12 führte das dritte GSX-R 1000- Quartett im Ziel an und schlug Anne-Hans Visscher, der zusammen mit Hang-Loose-Kollege Jeroen Faber Dieter Reinhard auf der Moto Tec-GSX-R ins Sandwich nahm und dem Luxemburger Christian Schleck den letzten Punkt wegnahm. Die Italo Open schien im Quali-Rennen zur Mittagszeit Jörn Widderich gut im Griff zu haben – doch da war Sören Lauridsen noch nicht von der Partie. Der hatte nachgenannt und startete mit seiner 749 R aus der Boxengasse, machte aber aus 20 Runden Full Attack das Beste – nämlich einen Sieg über Jörn Widderich, der hier auch nicht mehr an seine Zeiten aus dem Quali-Rennen ´rankam. Volker Lorenzen hielt derweilen tapfer als
einziger im Feld die Aprilia-Fahne hoch und belegte Platz 3 vor Jörg Kuttnik vom Ducati-Club Berlin und Dirk Gellert auf 999. Im Kampf Hamburg gegen Bremerhaven um Platz 6 siegte letztlich Jarno Bergel auf Bergel Ducati vor Aike Müller auf AMR Ducati vor Henk Wilting aus den Niederlanden, der hier zum ersten Mal mit von der Partie war.
Siegerehrung der Sportbike Open. Piet Schmidt ganz oben, hinter ihm Jan Christiansen. Als zweiter nimmt Leon Tijssen...


 
... die per Burnout und Begrenzer vorgetragenen Huldigungen seiner Teamkollegen Anne Hans-Visscher und Henk Wilting entgegen.


 
Siegerehrung der Italo Open: Max Neukircher gratuliert Sören Lauridsen. Links Jörn Widderich, rechts Volker Lorenzen, Jörg Kuttnik und Dirk Gellert.