Pro Thunder: BMW-Papilion holt noch einen Sieg, Geier mutig, Aus für T 595
(TZ) Mit 44 Teilnehmern stellte die Pro Thunder das größte Teilnehmerfeld und zeigte in zwei spannenden Rennen Motorradsport vom Feinsten. In der Fahrerwertung steht mit Bernd Papilion ein BMW-Treiber in der von Ducati dominierten Klasse ganz oben vor Wolfgang Reimer und Aprilia-Fahrer Andreas Bildl. Die 3 Führenden und Mario Wessel waren es dann auch, die das als Wet-Race gestartete erste Rennen in den ersten Runden mit einem sehenswerten Dreikampf dominierten. In Runde 4 ging Papilion in Führung und in einen Den 2. Lauf bestimmten dann die Mutigen, die trotz nasser Fahrbahn mit Slicks ins Rennen gingen. Anfangs sah alles nach einem weiteren Sieg von Bernd Papilion aus, doch mit Fortlauf des Rennens ließ die Performance seiner Regenreifen auf der abtrocknenden Bahn deutlich nach und er wurde bis auf Platz 5 durchgereicht. Der Sieg ging mit über 11 sek Vorsprung an Ulrich Geier, der schon mit 23 Punkten nach Oschersleben kam und im 2. Lauf maximale Punkte eingesammelt hat. Zweiter wurde Andreas Bildl vor Jarno Bergel und Wolfgang Reimer, nachdem Klaus Müller im ersten Rennwochenende mit seiner Triumph Daytona sich bereiuts bis auf Platz 3 vorgepfeilt
hatte, dann aber in einem Mördercrash Ende Startziel bei Tempo 230 abflog. Bilanz: Fahrer heil, Triumph gespalten, Moral gebrochen. spannenden Fight mit Andreas Bildl, der den Top-Speed Vorteil seiner Aprilia zu nutzen wußte. Im Ziel hatte Papilion dann mit knappen 0,025 sek die Nase vorne; auf Platz 3 folgte Mario Wessel und Wolfgang Reimer blieb Platz 4. „Super Rennen, super Fight, geiler Rennsport,“ sagte der Gewinner, der sich am Freitag noch über Leistungsmangel an seiner BMW 1200-K29 beschwert hatte.
Erschwerte Bedingungen am Samstag...

Polesitter der ersten Reihe: Uli Geier, Andreas Bildl, Wolfgang Reimer. Der zeigt auch, wie´s geht...

...doch Wolfgang Reimer läßt sich nicht beindrucken.