Bericht Festival ITALIA 11.-14. Juni- Classic BEARS / Vintage BEARS



Get ready: Heiko Quicker, Matthias Bothe, Hans-Georg Krüger
Erster TR 1-Sieg in der classicBEARS;
Daniel Blanchard flog bei den vintageBEARS auf und davon
Trotz aller Unkenrufe dominierte bei den Classic BEARS „Daytona“ die Trainings mit seiner Dynotec-Moto Guzzi Le Mans überdeutlich. Ralf Olbrich als Zweitschnellster konnte da nur auf die Zuverlässigkeit seiner Yamaha TR-1 hoffen. Ansonsten eine bunte Marken-Mischung in den ersten zwei Startreihen: Moto Guzzi als Macht, TR 1 stark. Und Matthias Bothe vertrat diesmal auf der Laverda 1000 die orangene Fraktion, während Uwe Ehninger und Frank Heyne ihr kapriziöses Dreizylinder-Material für den nächsten Einsatz in Spa schonten, Andreas Baumgarten auf der Guzzi durfte sich erstmals über eine Startpositiion in Reihe 1 freuen und Manfreds
Sieg hatte seine R 65 als einzige BMW in die zweite Startreihe (Platz 7) gefahren.

Ralf Olbrich gelang der beste Start, und er konnte seine Pace überraschend lange gegen „Daytona“ durchsetzen, der wirklich mau gestartet war und den Anschluss erst nach einigen Runden fand. Doch die klassisch-blaue Guzzi wurde nach acht Runden plötzlich langsamer und rollte einen Umlauf später mit Technik-Trouble gänzlich aus. Ralf Olbrich nahm diese Einladung und den damit verbundenen Sieg, der erste für eine TR 1 in der classicBEARS, unverzüglich an. Matthias Bothe chauffierte die Laverda souverän auf Rang zwei vor Andreas Baumgarten, der seine A.C.R.-Guzzi aus den Tiefen der zweiten Startreihe (Achter) bis auf Platz drei vortrieb. Hartmut Fiedler brachte die zweite HF-Yamaha TR-1 auf Rang vier ins Ziel, mit Eckhard Struck, Thorsten

Matthias Bothe erwischt den besten Start, Daytona reiht sich hinter Ralf Olbrich ein.

Auf der Verfolgung: Eckhard Struck, Per Bay Christensen, Thorsten Lemmermann. Und VintageBEARS-Sieger Daniel Blanchard setzt außen zum Überholen an.
Lemmermann, Heiko Quicker, Thomas Peters, Norbert Dalmühle (auf der 750er) und Arend Hegeler folgte ein Guzzi-Sextett auf den Plätzen fünf bis zehn. Per Bay Christensen brachte die schnellste Ducati-Köningswelle aus Dänemark auf Platz 11 vor dem Guzzi-Duo von Berthold Oberkönig und Andreas Langhans. Serner Buhr pilotierte seine harris-Laverda auf Platz 14, und Reiner Seidel zog auf seiner TR 1 in seinem ersten Rennen gleich das erste Pünktchen an Land.

Bei den Vintage-BEARS setzte sich Daniel Blanchard mit der 450er Ducati klar gegen Hans-Peter Mevs auf der Pantah und dessen A.C.R.-Teamgefährten Hans-Georg Krüger durch – beste Platzierung bisher für HG, aber auch eine Runde zurück hinter den beiden fliegenden Ducatista an der Spitze. Auch bei den vintageBEARS kommen die Guzzi so langsam auf: Sascha Pfautsch holte
auf der V50 Platz 6, Wilfried Grauke Platz 7 – dazwischen Horst Scherer auf seiner Laverda Formula und Falk Wolf auf seiner Einzylinder-Ducati, Karsten Steinke auf einer weiteren V 50 kam leider nicht so weit.
Daytona konnte lange Ralf Olbrich in Schach halten, dann rollte die schnelle Guzzi aus.

Andreas Baumgarten kam von Platz 8 und vor an Eckhard Struck vorbei auf Rang 3.
 

 


Heiko Quicker kam beim Start nicht weg, schnitt durchs Feld und wurde 7. vor Thomas Peters

Siegerehrung der classicBEARS: Matthias Bothe, Ralf Olbrich, Andreas Baumgarten, Hartmut Fiedler, Eckhard Struck, Torsten Lemmermann, Heiko Quicker und Thomas Peters.
 

 


vintageBEARS: HP Mevs (hinten) und Danuiel Blanchard drückten den anderen eine Runde auf, so auch Falk Wolf auf der Duc 450

Die vintageBEARS lassen ausrollen: Hier Sascha Pfautsch auf der V50 und Horst Scherer auf der Laverda
 

 


Bei der Siegerehrung der vintageBEARS fehlte der Sieger Daniel Blanchard - er startete zeitgleich in der ITALIA Classic. So machten es sich HP Mevs, HG Krüger, Horst Scherer und Sascha Pfautsch auf dem Treppchen besonders bequem