Der Führende der Sound of Thunder, Nicolai Sörensen, war daheim in Dänemark geblieben. Das hieß Bahn frei für Ralph Stelzer, doch so frei war die Bahn auch nun wieder nicht. Martin Kratzer fühlte sich in der Nässe des ersten Laufes ganz in seinem Element und holte sich so seinen ersten Thundersieg in dieser Saison. Stelzer konnte immerhin Aprilia-Markenkollege Tim Röthig niederringen, und in dessen Windschatten fuhr Gerhard Wacker auf der VTR SP- 2 auf Rang 4. Die Verfolger hielt Jens-Peter Bonse (Aprilia) in Schach und holte Rang 5 vor Hagen Omlor, der sich eigentlich mehr vorgenommen hatte, und dem Siebtplatzierten Ralph Schädel auf der Hadeler

Guter Grip in Schleiz – selbst im Regen – wie hier ganz vornweg Bridgestone-Racer Tim Röthig auf der Boxenstopp-RSV Mille zeigt. In seiner Gischt: Stelzer (1), Kratzer (3), Bonse (44), Dachselt (96) und Schädel (21.).
998 und Boris Deissler, ebenfalls auf Ducati. „Heimkehrer“ Günther Hessel schlug sich mit Platz 9 achtbar und verwies Honda-Markenkollegen Christoph Dachselt auf Platz 10.


Martin Kratzer auf der Ilmberger Carbon-Ducati landete nach Most 2005 wieder einen Sieg. Tim Röthig holte die Plätze 2 und 3.
Auf trockener Strasse im zweiten Lauf purzelten dann die Zeiten bis auf spektakuläre 1:33.684min, vorgelegt von Ralph Stelzer, gegen den diesmal weder Röthig noch Kratzer ein Kraut gezüchtet hatten. Sieg also für den Rehm-Race-Teamfahrer, deutlich genug vor Tim Röthig, der sich schlussendlich gegen Kratzer durchsetzen und so Platz 2 belegen konnte. Gut in Form war auch Jan Lüssen, der sich Rang 4 vor Andreas Newiger (Ducati-Schleswig-Holstein-999) sichern konnte. Als letzter im Spitzenpulk fuhr Gerhard Wacker auf Platz 6.

Mit Sicherheitsabstand belegte Ralph Schädel Platz 7, aber wahrscheinlich hatte er die meiste Kurzweil im Fight mit Andreas Bildl, der mit der DSM-Snella 2V Achter und Sieger der ThunderCup-Wertung wurde. Platz 9 ging an Hagen Omlor vor Ducati-Markenkollege Boris Deißler, und auf Rang 11 behielt diesmal Christoph Dachselt die Oberhand über Günther Hessel und Marcel Wehrli.

Ralph Schädel griff auf trockener Piste wieder auf die Hadeler 998 zurück. Gegen Gerard Wacker konnte er jedoch nichts ausrichten. Dahinter: Deißler, Dachselt, Hessel.

Hagen Omlor (Moto-Mittrach 998) drängelt hinter Boris Deißler – und kam in beiden Läufen an dem Bremer Markenkollegen vorbei.

Schleizer Sieger nach Lauf 2: Röthig, Bildl (Sieger ThunderCup), Kratzer, Wehrli (Zweiter ThunderCup), Lüssen, Newiger, Wacker.

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