Wer erinnert sich noch an die Match Races: Immer an Ostern lieferten sich Amis und Europäer ihr Shootout – und Match Races der besonderen Art gab es auch bei der German TT: Segelstangen-Superbikes im US-Stil und europäische Youngtimer traten gemeinsam zu ihren Rennen an, was für eine fulminante Show sorgte. Das Ergebnis: klarer Sieg für Europa, denn auch bei den classic Superbike siegte eine BMW...

Schnellste Gruppe waren aber klar die ThunderBEARS – und als Schnellster bei denen erwies sich diesmal Holger Aue. Fast hätte es für den Motomania-Guzzista für den Sieg gereicht, doch erst in der letzten Runde ließ er Ralph Schädel auf seiner Ducati TT1 innen durchschlüpfen und eine halbe Sekunde früher über den Zielstrich. Immerhin ließ er es sich nicht nehmen, die schnellste Runde des Rennens gedreht zu haben. Rang drei eroberte in einsamer Fahrt, „mit quasi-Serienmotor“ Thomas Schuler

Europäer gegen Amis: Mathies, Wegner, Marten, Niedermayer, Hadeler.

Und so sah´s dann im Rennen aus...
auf der Hillbilly-Buell, die damit langsam wieder in Fahrt kommen und fürs BIKEtoberfest noch einiges vorhaben. Rang 4 holte unbeirrt Hansi Maier auf der HMG-Guzzi vor Hansi Schüpbach auf der Königswellen-Ducati und Stefan Harms vom Motomania-Team. Rolf Hadelers filigrane Moretti-Ducati, ganz frisch vorm Rennen erst fertiggeworden, trotzte überraschend genug der Feuchtigkeit und bescherte Rolf noch die Punkte für Platz 9.

Superbär Frank Mathies hier vor den Donnerbären Ralph Schädel und Holger Aue.
 

Thors Hammer hammert wieder putzmunter: Tommi Schuler auf der Hillbilly-Buell

Hansi Maier donnerte mit der HMG-Guzzi auf Platz 4...

vor Hans Schüpbach (CH) auf der 17zölligen Königswellen-Ducati.

ThunderBEARS-Sieger: Holger Aue, Ralph Schädel, Tommi Schuler