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Start frei zum zweiten Classic Team Endurance in Oschersleben:
Auf Pole steht das Team Baumgarten/Wobker (Moto Guzzi) |
Ralf Lammers und Thomas Tippelt auf Suzuki Katana heissen die Sieger des VI.
Classic Team Endurance by Art Motor. Die Dämmerung legte sich bereits über die – kalte, aber trockene- Strecke, als nach 80 problemlosen Runden die silberne Katana durchs Zielfeuerwerk fuhr Zwar hatten die beiden erstmals zusammen startenden GSX-Samurai als one bike-team einen längeren Boxenstopp zum Tanken in Kauf zu nehmen, während die 2-bike-Teams ohne Zeitverlust wechseln konnten. Doch schon nach einer Stunde lagen sie in Führung und gaben sie nicht mehr ab. Dabei sah es zu Rennbeginn nach einem engeren Finish aus, denn auch die beiden Scuderia-A.C.R.-Teams mit Baumgarten/Wobker auf Moto Guzzi und Dreisörner/Oltmanns auf Königswellen-Ducati, das Team Classic Laverda mit Ehniger/Heyne und das TR1-Team Olbrich/Fiedler lagen mit ihnen in einer Runde. Doch dann zog die Katana nach und nach davon und eroberte zwei Runden Vorsprung gegenüber der Spitze der |
ClassiX über 750 ccm. Hier war der Fight hart: Erst in der letzten Viertelstunde konnten Wobker/Baumgarten die Führung übernehmen, doch die Sache war denkbar knapp, und die 23 Sekunden Rückstand im Ziel lagen nur daran, dass die Laverda-Kette in der letzten Runde riss und Frank Heyne antriebslos, aber immerhin mit gesundem Dreizylinder durchs Ziel rollte. Das Team Orange büßte so glücklich nichts von der Runde Vorsprung vor Oltmanns/Dreisörner ein, die auf einen sauberen dritten Rang in der am heissesten umkämpften Klasse fuhren. Die Plätze 4 und 5 in dieser Klasse holten sich die beiden gemischten (BMW/Guzzi)-Doppel von Branchadell/Kraus und Sieg/Struck. Dabei profitierten sie nicht nur von der Regelunkenntnis des Team IG RheinPower mit den beiden Guzzis von Gleim/Fries, die für zwei ausgelassene Wechsel mit
2 Penalty-Runden gebüßt wurden, sondern auch von dem harten Los des TR1-Teams, das nach einem fundamentalen Crash von Ralf Olbrich mit nur einer TR 1 weiterfahren konnte – und das auch erst dann, als nach zehn Runden Wartezeit die Crash-TR1 inklusive Transponder vor der Box abgeladen wurde.
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Auch in den kleinen Klassen wurde ordentlich Druck gemacht: Mit 73 und 72 Runden holten die beiden Morini-Teams von Lerch/Roloff und Rohde/Carsten einen 72-Grad-Doppelsieg bei den ClassiX bis 750 ccm und lagen damit gleichauf mit dem niederländischen Team Paulus von Ted Haanappel und Ynke Piersma, die ihre kleine, aber auf Vierventilköpfe umgerüstete Guzzi V 50/750 ccm zum Klassensieg bei den Youngtimer, vor Krüger/Fennen auf Gilera Saturno fuhren. Danit lagen sie noch immer klar vor den – mit Ausnahme des Siegerteams – Besten der SuperClassiX: Niels und Susanne Paulsen vom Team ACR-IGOL-Kawasaki auf der Rau Kawa Z1000 in feinster Endurance-Optik schaften mit 72 Runden Platz 2 vor dem Team Bockwork Orange von Klaus Strobel und Thomas Fischer, die sich erst allmählich durchs Feld zu ackern hatten, nachdem Klaus Strobel bei einer Kollision beim |

Das siegreiche Team: Thomas Tippelt und Ralf Lammers mit Suzuki Katana |
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Last but not least: Ducati-Single als letzter in der Vorstartaufstellung |
Le Mans-Start zu Boden und erst einmal reparieren musste.
Schwer zu reparieren hatten auch Rodrigo Pinillos und Radoslaw Jelinski.
Nach Rahmenbruch bei der 350er Duc am Samstag musste erst einmal deren Motor in das 450er-Fahrwerk gehoben werden, dann konnte das Team im Rennen schon nach 5 Runden wieder ans Schrauben gehen. Pinillos ging mit überbremsten Vorderrad zu Boden und rief so schon nach 5 Runden die erste und – zum Glück einzige – Saftey-Car-Phase des Rennens hervor, die nachfolgende Reparatur verschlang viel Zeit, so dass Philipp Zech und Bernhard Jelinski auf ihren Einzylinder-Ducs die Vintage-Klasse gewinnen konnten. |
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