Sowohl die
BEARS-Klassen wie auch die Classic Superbikes feierten hier ihren
Saisonauftakt, und entsprechend ging es um ein erstes Kräftemessen
in allen Klassen. Mit der größten Spannung wurde wohl
das Rennen der classicBEARS erwartet. Dieses Feld war nicht nur
das größte, sondern hier geht es nach der Rennpause von
Meister Martin Kratzer auch um die Thronfolge. Die beste Ausgangsposition
dafür sicherte sich Ralf Wobker, der sich aus allen Raufereien
hinter ihm heraushielt und einfach davonzog. Während er noch
auf trockener Strecke einen klaren Sieg einfuhr, ging´s hinter
ihm handtuchmäßig eng zu: Uwe Ehninger auf der Laverda
mischte sich frech zwischen die beiden Guzzista Gunter Rieger und
Heiko Quicker, hatte im Ziel die orangene Nase vorn im engen Dreierpulk
und sicherte sich das beste Laverda-Ergebnis aller BEARS-Zeiten.
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Drei Guzzi an der Spitze in der Anfangsphase: Wobker, Rieger, Quicker,
doch dahinter folgt schon Ehningers Laverda. |

Die Sieger der classicBEARS: Ehninger, Sieger Wobker, Rieger, Quicker
, Gleim.
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Noch enger aber war das Finish der beiden weiteren Guzzista Patrick
Gleim und Reinhard Korfmacher, die fast zeitgleich über den
Zielstrich fuhren.
Jörg Dreisörner fuhrt die beste Königswelle auf
Platz 7 im engen Clinch mit Thorsten Lemmermann auf der Elbufer-Guzzi,
schon mit deutlich mehr Respektabstand gefolgt von Manfred Sieg
auf der BMW R65 als Neuntplatziertem. Klaus Pfister platzierte
die zweite Königswelle in den Top Ten, vor Eckart Schaich
auf der BMW, den beiden Guzzista Arend Hegeler und Eckhart Struck.
Während diese sich erfolgreich der Überrundung durch
die schnelle Spitze entziehen konnten, gelang dies Pierre Krebiehl
(Laverda 1200) und Gerhard Wellmann auf BMW R 90 S diesmal nicht.
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Die Saison
für die VintageBEARS begann so, wie sie aufgehört hatte:
Mit Thomas Merz auf der Seeley G 50 an der Spitze. Merz fuhr ein
Rennen für sich, legte eine halbe Minute Abstand auf seinen
Markenkollegen Michael Mächler als Zweitplatziertem. Der britische
Triple auf dem Treppchen wäre komplett gewesen, hätte
Stefan Sieling auf der Ducati Pantah 500 nicht noch Cord Warneke
auf der Velocette um eine halbe Sekunde auf Platz 4 verwiesen. Andreas
Nienhagen auf der Ducati Scrambler haderte mit Fahrwerksproblemen
und musste sich so mit Platz 5 bescheiden. |

Die Sieger der vintage BEARS: Mächler, Merz, Sieling und der
Fünftplatzierte Nienhagen. |
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