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Kaiserwetter, Pokale satt und Punkte
belohnten den harten Kern der bridgestonebereiften Superbiker,
Supersportler und Twins- und Tripletreiber der Pro Thunder.
ERGEBNISSE
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Der Start der SBK/SSP B in die Warm Up lap gibt einen schönen
Überblick über die Anlage in Most.
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Für manche war Most eine bekannte Strecke,
anderen war sie neu. Die hatten am Freitag reichlich Gelegenheit,
die Ecken zu erkunden und die beste Ideallinie herauszuarbeiten.
Gefahren wurde die Variante ohne Schikane.
Die wohl weiteste Anreise hatten die Dänen Thomas Rud Hansen,
der sich mit seiner 998 S noch in die Pro Thunder einschrieb und
Jan Christiansen, der erstmalig mit der MV Agusta ausrückte,
die er auf Pole fuhr. Der Start misslang ihm gründlich, die
MV gebärdete sich als rechter Springbock. Die erste Zieldurchfahrt
sah ihn auf Position 8. Von da startete er seine Aufholjagd, konnte
aber seinem stark fahrenden Rivalen Piet Schmidt den Sieg nicht
mehr nehmen. Stefan Merkens bekam das ganze Wochenende sein Fahrwerk
nicht in den Griff und war mit Platz 3 hochzufrieden. Jörn
Breede sah die Zielfahne nicht. Eine gerissene Kette bremste seinen
Vorwärtsdrang.
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Ansonsten hätte er sicher mit Stefan Solterbeck
einen Strauß ausfechten können. Tino Spieth fuhr mit
Platz 5 sein bestes Saisonergebnis ein, ebenso Frank Hoffmann mit
Platz 6. Jürgen Albrecht mit der einzigen Kawasaki ZX 10 sicherte
sich Platz 7 vor Mike Strüwe.
Bei den Supersportlern business as usual. Kabro-Mann Florian Pohl
hatte Boxenstopp-Fahrer Andreas Bildl sicher im Griff, wie schon
in den vorangegangenen beiden Rennen. Andy Warnke konnte erstmalig
in diesem Jahr wieder aufs Stockerl hüpfen. Kein Stockerl,
aber Pokale gab's für die nachfolgenden Ruben Schröter,
Thomas Link, Günter Stremski, der auch die ersten Punkte in
diesem Jahr einfuhr, Hans-Werner Bischoff und Jeff Gershen. Auf
Platz 9, knapp am Pokal vorbei, kam Marson A. Griffith, der versprach
ihn sich im nächsten Rennen zu holen. André Velten hatte
die Daytona-Nase vor Rüdiger Strelow und Sebastian Müller.
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Jan Christiansen mit neuem Arbeitsgerät: MV Agusta 312A.
papi: Muss sich warm anziehen: Bernd Papilion geht mit nur 2 Punkten
Vorsprung in die Finalläufe.
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Piet Schmidt vor Jörn Breede, für den hier die Welt noch
in Ordnung war.
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In der Pro Thunder gab's in beiden Läufen
an der Spitze das gewohnte Dauerduell zwischen Bernd Papilion auf
der Raceprojekt-BMW und Andreas Bildl auf Boxenstopp-Aprilia, das
Andy beide Male für sich entschied und damit den Punkterückstand
auf Bernd schmelzen ließ. Volker Lorenzen gab alles und wurde
mit Platz 3 belohnt. Ganz knapp vor Wolfgang Reimer und Hans-Werner
Bischoff, der sich kurzfristig entschieden hatte, mit seiner Triumph
Daytona 675 auch noch in der Pro Thunder zustarten. Ehe Langeweile
aufkommt
Uwe Krüger hielt Gaststarter Clemens Simon in
Schach. Auf Platz 8 fuhr sich der Heidebäcker Frank Heyne (Danke
für den Kuchen). Knapp am Pokal vorbei auf Platz 9 landete
Frank Schumacher, der für den nächsten Tag Besserung gelobte.
Platz 10 ging an Hartwig Kruse, gefolgt von Michael Lutz, dem Dänen
Thomas Helsted, Arno Hinz, der sich die ersten Saisonpunkte holte,
Shosh Lang und Heiner Rosenau.
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Die Division 2 war extrem überschaubar. Hier
besiegte Ducati-Schleswig Holstein-Mann Thomas Pehl den Plauener
Dirk Mothes.
Komplettiert wurde das Pro Thunder-Feld durch die Starter der Boxer
Battle. Die Cup-Wertung entschied Manfred "Latte" Döring
eindeutig für sich durch eine 5-Sekunden-Vorsprung auf Stanislav
Kloucek, der seinen Heimvorteil nicht umsetzten konnte und Manfred
Goracy. Die street-Wertung ging an Manfred Koch.
Neuer Tag, neues Glück: Im zweiten Rennen der Superbiker hatte
Jan Christiansen seine MV besser im Griff, verpatzte den Start nicht
und fuhr dem Sieg entgegen. Piet Schmidt musste sich mit Platz 2
zufrieden geben. Man darf jetzt schon gespannt sein auf die Finalläufe,
denn Jan hat nur 4 Punkte Vorsprung. Das Feld dezimierte sich, weil
sowohl Stefan Solterbeck als auf Stefan Merkens ihre Suzukis in
die Wiese warfen. So konnte sich Tino Spieth den 3. Rang sichern
vor
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Andreas Bildl auf Boxenstopp-Aprilia verkürzte durch zwei Siege
den Abstand zu Leader Papilion auf 2 Punkte.
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Hier ist Frank Heyden noch vor Uwe Krüger, der es bis Rennende
aber schaffte Frank hinter sich zu lassen.
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Jürgen Albrecht, Frank Hoffmann und Mike Strüwe.
Bei den Supersportlern gabs an der Spitze dasselbe Bild wie am Vortag,
Yamaha vor Honda, Florian Pohl vor Andreas Bildl. Den 3. Platz erkämpfte
sich Ruben Schröter vor Thomas Link, Günter Stremski und
Andreas Warnke, bei dem's nicht rund lief, auf Rang 6. Auf Platz
7 dann der Vielfahrer Hans-Werner Bischoff, vor Marco Dümpe
auf Platz 8, der wenigstens im zweiten Rennen die Zielflagge sah.
Jeff Gershen hatte Marson A. Griffith sicher im Griff, der Platz
10 belegte, also kein eingelöstes Versprechen. Auf den Plätzen
11 - 13 Andre Velten, Sebastian Müller und Jürgen Strelow.
Fürs zweite Rennen der Pro Thunder hatten sich Wolfgang Reimer
und Flemming Wangenheim wegen Motorproblemen abgemeldet. Dafür
gab's in der Division 2 einen neuen Starter: Jörn Breede. Der
hatte seine Suzuki gegen eine Ducati 749 getauscht. Thomas Pehl
hatte ihm freundlicherweise sein T-Bike zur Verfügung gestellt.
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Und mit dem geht's gleich weiter. Seiner Ducati
ging nach der Einfahrt auf Start/Ziel das Getriebe fest und sie
warf ihn ab. Das Motorrad blieb mitten auf der Strecke liegen und
war nur schwer zu bergen - in der Folge Rennabbruch. Die einkommenden
Fahrer wurden gleich durchgewunken zur Ausfahrt der Boxengasse,
denn das Rennen musste neu gestartet werden. Der zweite Teil verlief
dann ohne Zwischfälle.
Der Sieg in der Division 1 ging klar an Andreas Bildl, der zweite
Platz ebenso klar an Berd Papilion, der in der Tabelle die Nase
nur noch um 2 Punkte vorn hat. Platz 3 sah einen bestens aufgelegten
Hans-Werner Bischoff. Uwe Krüger fuhr seine Mille auf Rang
4 vor Volker Lorenzen, der sich mit Platz 5 zufriedengeben musste.
Auf Platz 6 dann Frank Schumacher, der sein Versprechen vom Vortag
wahr gemacht hatte.
Diesmal kam Konstantin von Badewitz auf der ausgeborgten smaltmoto-Mille
ins Ziel, Platz 7 für ihn.
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Muss sich warm anziehen: Bernd Papilion geht mit nur 2 Punkten Vorsprung
in die Finalläufe.
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Das Posium der Superbike B nach Lauf 1 (v. li:) Frank Hoffmann,
Tino Spieth, Jan Christiansen, Piet Schmidt, Stefan Merkens, Stefan
Solterbeck.
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Hartwig Kruse, als 8. im Ziel, drehte den Spieß
um und besiegte Frank Heyden. Auf Platz 10 fuhr Michael Lutz gefolgt
von Thomas Helsted auf 11. Arno Hinz wurde als 12. gewertet, Heiner
Rosenau als 13.
In der Division 2 hielt Jörn Breede die Ducati Schleswig Holstein-Fahne
hoch, weil Thomas Pehl das Rennen nicht wieder aufnahm, klar vor
Dirk Mothes auf Ducati 748.
Bei den Boxern nahm Manfred Döring das Rennen nicht wieder
auf, so dass Stanislav Kloucek einem ungefärdeten Sieg entgegenfuhr,
gefolgt von Manfred Goracy. Die street-Wertung ging auch in diesem
Rennen an Manfred Koch.
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Das Podium der Supersportler nach Lauf 1 (v.li.): Hans-Werner Bischoff,
Günter Stremski, Ruben Schröter, Andreas Bildl, Florian
Pohl, Andreas Warnke, Thomas Link.
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Die Besten der Div. 1 nach dem Samstagslauf (v. li:) Frank Heyden,
Clemens Simon, Bernd Papilion, Andreas Bildl, Volker Lorenzen, Uwe
Krüger, Hans-Werner Bischoff, Wolfgang Reimer.
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Das Podium der Boxer Battle und der Div. 2 der Pro Thunder (v.li:)
Stanislav Kloucek, Manfred Koch, Martin Döring (Boxer Battle)
Dirk Mothes, Thomas Pehl (Pro Thunder 2).
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