Motor, Getriebe und Fahrwerk müssen
der zeitgenössischen Serienspezifikation entsprechen oder einer im
Bestimmungszeitraum durchgeführten Umrüstung. Die Verwendung neuerer Teile
ist zulässig, sofern diese konstruktiv baugleich sind. Gegenüber der
letzten Serienspezifikation des Bestimmungszeitraumes darf bei
Zweizylindermotoren die Bohrung um nicht mehr als 5% und der Hub um nicht
mehr als 3% vergrößert werden. Bei vorteilhaften konstruktiven Abweichungen
behalten die Veranstalter sich vor, diese unter Auflagen zuzulassen.
Beispiel Moto Guzzi: eckige Motoren sind mit max.
40 mm Vergaserdurchmesser zulässig.
Beispiel BMW: Paraleverschwingen sind nicht zulässig
Bei Motorrädern, die in der Saison 2007 und 2008 bei zumindest einem Rennlauf der classicBEARS am Start waren, erlaubt eine Übergangsregelung eine Hubraumüberschreitung bis zum Ablauf der Saison 2009.
So bald wie möglich wird eine Liste mit nachweislich im Bestimmungszeitraum verfügbaren Werten für Bohrung und Hub nach Marken und Modellen online gestellt. Sachdienliche Hinweise hierzu werden gerne entgegengenommen.
Räder: Min. 18 Zoll Durchmesser, max. 5
Zoll Breite; Speichenräder erwünscht, Gussräder zulässig, Magnesiumräder
nur in Absprache zulässig
Reifen: Profilreifen, keine Regenreifen, keine Reifenwärmer
Vorderradfederung: konventionelle Telegabel, Standrohrdurchmesser
nachweislich wie 1979 verfügbar
Hinterradfederung: ohne Umlenkung
Bremsen: Trommelbremsen nach Wahl, Scheibenbremsen mit Zweikolbenzangen,
Bremsscheiben aus Stahl- oder Gussmaterial, Bremsscheibenform
zeitgenössisch.
Auspuff: Konstruktion freigestellt, max. 105 dBA (mit Toleranz)
Der punktbeste Fahrer
nach dem letzten Rennen ist
Classic
BEARS Master 2009. |