Rennbericht Schleiz, 28.8. / 29.8.



Schwünge auf dem Dreieck: Hier Supersportler Thomas Damrau vor Frank Hofmann, Kay Kruner und Jo Schiller.

Frischer Wind in Schleiz

Und ganz zum Schluß kam der Regen doch noch ....

Supersport B/Open: So gab es bei der Familie Van ordentlich Jubel: Jason konnte mit seinem ersten Laufsieg seine aktuell Top-Form bestätigen, nachdem er bereits die Klassen-Pole gesetzt hatte. Tom Pfromm war zwar besser gestartet und führte die B-ler die ersten drei Runden an, verbremste sich dann jedoch fundamental auf dem Buchhübel und musste nicht nur Jason Van, sondern auch Andreas Warnke ziehen lassen. Kawa-Doppelsieg somit vor Tom Pfromm auf der Triumph, Jon Sehestedt, Frank Hofmann und Kay Kruner. In der der Supersport Open flog nach einem schlechten Start Sören Thillemann Traeger auf und davon, an ihm dranbleiben konnte nur David Schmidt, der zu Beginn geführt hatte. Kristian Bodo holte Rang drei vor Josh Schiller.

Superbike B: Ebenfalls in der B-Abteilung der Superbikes setzte es gleich die nächste Überraschung. Nachdem Ferdinand Schmarje den Start gewonnen hatte, ging schon bald Tino Spieth in Führung, schmiss diese aber ausgerechnet auf dem Buchhübel weg. Das brachte Schmarje wieder nach vorn, doch als es zu tröpfeln begann, ging Schmarje lieber auf Nummer sicher, während Bernd Neitzel das beste daraus machte und in der vorletzten Runde in Führung ging. Als Regen und Rennleitung nach acht Runden das Rennen abbrachen, war Neitzel an diesem Tage schon der zweite Premierensieger. Schmarje lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 2 vor Stefan Solterbeck und Michael Haldbaek, der schon nach zwei Runden gegen Solterbeck den kürzeren gezogen hatte. Auch Sven Aßmus machte das Beste aus der nasser werdenden Strecke und schob sich noch an Klaus Schäffer vorbei auf Platz 5. Rüdiger Wentzel sicherte sich Platz 7 vor Alexander Wilden auf Ducati 1198.


Freude über den Premierensieg: Andreas Warnke, Van senior & junior, Tom Pfromm


Ferdi Schmarje führte in der Superbike B, solange es trocknete. Mit der 210 kommt bereits Bernhard Neitzel auf.

Superbike Open: Die Superbike Open hatte derweilen viel Spaß mit den schnellen Herrschaften der Sound of Thunder. Während Harald Kitsch auf der Buell 1190 R unaufhaltsam dem Feld davonfuhr, heftete sich Stefan Holz auf der BMW S 1000 RR an seine Fersen und gewann die Klasse klar vor Lutz Stadler, der alle Hände voll zu tun hatte, Steffen Döbler auf Platz drei zu halten. Der Belgier Mike Ceuppens lief auf Rang vier ein.

Sound of Thunder: Harald Kitsch ließ sich in der Sound of Thunder auf gar kein Geplänkel ein und brüllte nicht nur der SoT-Konkurrenz, sondern auch den Superbikes nachhaltig auf und davon. Aber auch Ralph Schädel behauptete sich auf der Ducati 998 RS im Vierzylinderfeld und holte SoT-Rang 2 vor Peter Rehder, der sich trotz PS-Defizit prima bei den Vierzylindern behaupten konnte.

Pro Thunder: Die Überraschung in der Pro Thunder bahnte sich zwanzig Minuten vor dem Rennstart an, als der Regen stärker wurde und der Meisterschaftsführende Jan Teichmann beschloss, im Nassen auf einen Start zu verzichten. Das machte den Weg frei für seinen direkten Widersacher Frank Behrje auf der Aprilia – aber nicht nur für den. Erst einmal ging Tom Pfromm mit der kleinen Triumph Daytona an die Spitze, musste sich jedoch nach zwei Runden abfangen lassen von Hartwig Kruse, der auch mit zwei Sekunden Vorsprung den Sieg – seinen ersten in der Pro Thunder und damit sogar die Tabellenführung – vor Tom Pfromm einfahren konnte. Rang drei ging an Stefan Crantz vor Reimund Schäfer, dem wiederum


Die Sound of Thunder ließ sich von den Superbike nicht einmachen: Hier Schädel vor Stadler.


Harald Kitsch auf der pegasusraceteam-Buell fuhr die schnellste Zeit des Tages

Albert Kipp kräftig einheizte. Favorit Frank Behrje blieb ihm zwar im Nacken, musste sich letztlich aber mit Rang 6 vor Carsten Frey bescheiden, der so sein bestes Ergebnis seit langem einfuhr. Axel Adickes belegte Platz 8 vor Frank Schumacher, Philipp Jaroß und Markus Strauss.

ProBEARS: Völlig respektlos mischten die leistungsschwächeren ProBEARS im Feld der Pro Thunder mit. Vier ProBEARS liefen unter den ersten Zehn des Rennens im Ziel ein, als bester davon Dirk Mothes als Vierter, der mit den Verhältnissen am besten klarkam, dicht gefolgt von Sebastian Scheel, dem im Ziel nur drei Sekunden fehlten. Mit etwas mehr Abstand holte Rolf Kaben mit der street Triple Platz drei, dicht bedrängt von Robin Taborsky auf der Buell XBR, der im Training mit einem zweiten Klassen-Platz hatte aufhorchen lassen. Da war aber auch noch Bernd Zwanzig Schnellster gewesen, der im Nassen jedoch nicht so gut klar kam und Platz 5 holte vor Achim Knebel auf der TRX, Burkhard Rogge auf  749 und Hubert Schulze-Wellberg mit der TRX, der sich

nach seinem Sturz im Warm Up erst einmal nur auf Krücken durchs Fahrerlager bewegte, nunmehr aber wieder bester Dinge war.

Bester Dinge sind auch jetzt schon alle für das fette Finale bim BIKEtoberfest in fünf Wochen. Der Ausgang der Rennen auf dem Schleizer Dreieck hat in die letzten Rennen der Saison auf jeden Fall noch mal kräftig Pfeffer gebracht.


... und auch Raimund Schäfer wie auch Robin Taborsky schwammen gut mit


Die Sieger der ProBEARS: Hubert Schulze-Wellbert, Burkhard Rogge, Achim Knebel, Bernd Zwanzig, Robin Taborsky, Sebastian Scheel, Dirk Mothes, Rolf Kaben

 


Ergebnisse 28./29. August, Schleizer Dreieck

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